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Projekt „Faire KiTa“ gestartet

In einer Fairen KiTa dürfen Kinder die Welt und den Fairen Handel spielerisch entdecken und bereits im Kindergarten lernen, dass die Dinge um sie herum eine Herkunft haben. Sie gehen spielerisch auf Spurensuche und lernen zum Beispiel mehr darüber, wo unser Essen herkommt oder wie andere Kinder und ihre Familien leben. Ein Blick über den Tellerrand zu den Familien auf der anderen Seite der Erde hilft, die Welt zu verstehen – zum Beispiel wo die Baumwolle für unsere T-Shirts oder der Kakao für Schokolade herkommen. Die Kinder können so schon in frühen Jahren ein Bewusstsein für Globalisierung und Nachhaltigkeit entwickeln. Es hilft Kindern, die Welt als Eine Welt zu sehen und zu verstehen.

In den Startlöchern für die Bewerbung zur Fairen KiTa stehen bereits die Kindertagesstätten „das juwelchen“ aus Wörrstadt, „Haus der kleinen Füße“ aus Rommersheim und „Spatzennest“ aus Saulheim. Damit tragen sie als erste Faire KiTas in unserer Verbandsgemeinde zu mehr globalem Lernen bei und setzen sich auch mit ihrer gesamten Ausrichtung für globale Gerechtigkeit ein.

Die Zertifizierung zur Fairen KiTa erfolgt durch die zentrale Projektstelle Rhein.Main.Fair und ist an fünf Hauptkriterien gebunden, unter anderem geht es um Bildungsarbeit mit den Kindern oder um die Verwendung fairer Produkte im KiTa-Alltag (regionale Produkte werden im Sinne der Nachhaltigkeit nicht ersetzt). Das kostenlose Projekt „Faire KiTa“ wird von Engagement Global mit Mitteln des BMZ gefördert.

Einrichtungen, die sich den Themen Fairer Handel und Globales Lernen annehmen und in ihren Alltag integrieren wollen, können sich bei Luisa Anna Roth melden.