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Fluglärm - auch VG Wörrstadt ist betroffen 01.08.2011 


Neben der Großregion um den Frankfurter Flughafen wird immer stärker auch Rheinhessen und somit auch die Verbandsgemeinde Wörrstadt durch den Flugverkehr und Fluglärm belastet. Besonders gesundheitsschädliche Auswirkungen hat dabei der Nachtflugverkehr zwischen 22 und 6 Uhr. Durch den Flughafenausbau (Einweihung der Startbahn West) und die damit zusammenhängende Südumfliegung ist auch unsere Region von einer Steigerung des Fluglärms und der sonstigen Emmissionen betroffen.


Unterschriftenliste übergeben
Übergabe der Unterschriftenlisten an die Bundestagsabgeordneten Manuel Höferlin und Klaus Hagemann (2. und 3. von links).

Vor allem seit Einweihung der neuen Landebahn am Frankfurter Flughafen am 21. Oktober 2011 haben sich sehr viele Bürgerinnen und Bürger bei der Verbandsgemeindeverwaltung über den stärkeren Fluglärm beschwert und nachgefragt, ob und wie die Verbandsgemeinde auf diese veränderte Situation regieren wird.

Unterschriftenaktion der Verbandsgemeindeverwaltung - Listen wurden übergeben

Rund 1.800 Bürgerinnen und Bürger der Verbandsgemeinde Wörrstadt hatten sich durch Abgabe ihrer Unterschrift zwischen April und Herbst 2011 gegen die Belastung durch Fluglärm, speziell auch in den Nachtstunden, ausgesprochen. Diese Listen wurden im November von Bürgermeister Markus Conrad und Horst Rupp, dem Sprecher des Agendabüros, den beiden Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Alzey-Worms, Klaus Hagemann (SPD) und Manfred Höferlin (FDP) übergeben.
 
Conrad: „Vor allem seit Einführung der neuen Flugrouten erhalten wir in der Verwaltung täglich Anrufe empörter Bürger. Einerseits ist sicher allen die Bedeutung des Frankfurter Flughafens für die Region durchaus bewusst, andererseits muss der Betreiber aber unbedingt dafür sorgen, dass der entstehende Fluglärm gerecht verteilt wird und die Überflughöhen erhöht werden. Die jetzige Situation kann nicht so bleiben“ Horst Rupp von der Lokalen Agenda der VG Wörrstadt, die diese Unterschriftenaktion veranlasste, ergänzt: „Wir bedanken uns bei allen, die uns durch ihre Unterschrift unterstützen. Vor allem angesichts der jetzt deutlich gestiegenen Flugbewegungen muss etwas geschehen, ganz besonders was den Schutz unserer Nachtruhe anbelangt.“
 
Bundestagsabgeordneter Hagemann findet die Anregung der Bürger gut, auch in der Verbandsgemeinde Wörrstadt eine Lärmmessstation einzurichten, um nachprüfbare Daten zu erhalten. Sein FDP-Kollege Höferlin ergänzt: „Der Landkreis Mainz-Bingen hat bereits einige mobile Messstationen installiert. Auch hier in dieser Region wäre es wichtig, verlässliches Datenmaterial zu den Überfliegungen zu erhalten. Nur dann kann man konkret aktiv werden.“ Auch beim Thema „Kunstflieger“, der sich laut Rupp „ganz besonders gern am Wochenende oder feiertags über der Region Armsheim/Wallertheim austobt“, sehen die Bundestagsabgeordneten eine unzumutbare Belastung der Bevölkerung und raten, sich dagegen vehement zu wehren. Sie werden dieses Thema ebenfalls in Berlin noch einmal zur Sprache bringen.

Weitere Entwicklung

Zwischenzeitlich sind die in der VG Wörrstadt gesammelten Unterschriften an Bundesverkehrsminister Ramsauer übergeben worden, zusammen mit Unterschriftenlisten der Verbandsgemeinde Bodenheim - insgesamt 3.688 Unterschriften.

Die Gremien der Verbandsgemeinde Wörrstadt haben beschlossen, dass die Verbandsgemeinde der Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen e.V. (siehe unten) beitritt, um ihre Solidarität mit den Bürgerinnen und Bürgern zu bekunden. Wenngleich man natürlich eine deutliche Verbesserung der Situation wolle, werde von einer Klage abgesehen, da die VG Wörrstadt nicht klagebefugt sei. Bürgermeister Conrad: "Wir haben viele Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern geführt. Leider haben wir als Verwaltung wenig Einfluss auf die Situation, wünschen uns jedoch ebenso wie unsere Bürgerinnen und Bürger, dass die Belastungen durch Fluglärm durch entsprechende Maßnahmen gerechter verteilt werden. Es ist aber gut, dass die Bürger ihren Unmut zeigen. Jeder Einzelne sollte sich informieren, sich engagieren und zu den Demos gehen."

Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen e.V.

Wichtige Informationen zum Thema und Hilfestellung gibt die Initiative gegen Fluglärm Rheinhessen e.V., deren Hauptziel es ist, aktiv gegen den Fluglärm in Rheinhessen und in der gesamten Region Rhein-Main vorzugehen.

Kontakt: Initiative gegen Fluglärm in Rheinhessen e.V.
Vorsitzender Karsten Jacobs
Telefon 06138 928621
Email: info@fluglaerm-rheinhessen.de
Website: http://www.fluglaerm-rheinhessen.de/
Facebook: http://www.facebook.com/fluglaermrheinhessen

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