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Neue Heizungsanlage für die Grundschule Schornsheim 04.11.2019 



Mit Schulleiterin Sieglinde Seibt (rechts) freuen sich (von links) Alexander Schneider (Bauverwaltung), Bürgermeister Markus Conrad, Karl-Heinz Greb (Vorstand ESW), Klimaschutzbeauftragte Daria Paluch, Manuel Kunz und Matthias Freund (EDG) über den neuen Brennwertkessel.

Immer dann, wenn man es am wenigsten braucht, stellen „Geräte“ ihren Dienst ein. So war es leider auch Anfang September in der Grundschule Schornsheim, als die in die Jahre gekommene Heizungsanlage endgültig defekt war. Dem schnellen Handeln des Energie- und Servicebetriebs Wörrstadt (ESW) in Zusammenarbeit mit der Energie-Dienstleistungs-Gesellschaft Rheinhessen-Nahe mbH (EDG) in Nieder-Olm und der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt ist es zu verdanken, dass die Schülerinnen und Schüler in diesen Tagen im Warmen sitzen können.

Ursprünglich war die Sanierung der Schornsheimer Heizungsanlage für das nächste Jahr geplant. Doch aufgrund der vorliegenden Schäden konnte so lange nicht gewartet werden. Glücklicherweise war es möglich, in kürzester Zeit einen Notfallbetrieb in Form eines neuen Brennwertkessels zu realisieren, um die Funktionsfähigkeit der Heizung über den Winter 2019/2020 zu gewährleisten.

„Der weitere Ausbau und die Installation des geplanten Brennwert-Blockheizkraftwerks (Wärmeleistung 170 kW) werden Anfang 2020 erfolgen,“ erläutert Karl-Heinz Greb, der Vorstand der ESW. Dann werden der Strombedarf von ca. 30.000 kWh sowie der Wärmebedarf von ca. 210.000 kWh über das Blockheizkraftwerk in Verbindung mit dem neuen Brennwertheizkessel ökonomisch und ökologisch gedeckt. 

Die Kosten für die Installation sowie der Betrieb der Anlage inklusiv Wartung und Reparatur werden vom Energie- und Servicebetrieb Wörrstadt übernommen. Hierdurch entfallen sämtliche Investitionskosten und laufende Aufwendungen für Instandsetzungen für die Verbandsgemeindeverwaltung als Träger der Grundschule. Vertragspartner für den ESW zur Durchführung dieser Leistungen ist die EDG, mit der in Form eines Contractingvertrages sowohl die Energielieferung als auch Wartung und Betrieb der Anlage geregelt wurden.

Durch die Umstellung des Betriebs auf ein zeitgemäßes Brennwert-Blockheizkraftwerk können insgesamt über 37 % Primärenergie eingespart und der Ausstoß von über 40 % CO2 vermieden werden. „Es ist schön,“ freut sich Bürgermeister Conrad, „dass die Verbandsgemeinde neben einer neuen und modernen Heizungsanlage durch den Vollwartungsvertrag auch eine planbare Kostensicherheit für die nächsten Jahre erhält.“

Ina Schilling