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Im Sommer ist wieder die Zeit in der man den Garten bzw. die landwirtschaftlichen Flächen zusätzlich bewässern muss. Dieses Frischwasser wird nicht der Kanalisation zugeführt, sondern versickert im Garten/Feld.


Gartenbewässerung

© pixabay.com

Um dem gerecht zu werden, wird grundsätzlich jedem Haushalt, der zu Schmutzwassergebühren veranlagt wird, ohne besonderen Nachweis und Antrag, pauschal 10 % der bezogenen Frischwassermenge bei der Berechnung der Schmutzwassergebühr abgezogen. Bei einem Haushalt mit einem durchschnittlichen Wasserverbrauch von ca. 400 m³ pro Jahr bedeutet dies einen Abzug von 40 m³, wodurch nur 360 m³ für die Berechnung der Schmutzwassergebühr angesetzt werden.

Es kommt aber auch vor, dass man für die Gartenbewässerung, etc., eine höhere Frischwassermenge, wie diese „10 %“, verbraucht. Für diese Fälle kann der Gebührenschuldner einen formlosen Antrag auf Abzug der tatsächlich verbrauchten Frischwassermenge bei der Berechnung der Schmutzwassergebühr stellen. Hierzu ist ein gesonderter Wasserzähler erforderlich, der z. B. auch in Baumärkten erhältlich ist. Der Wasserzähler oder Abwassermesser kann entweder durch Fachpersonal oder in Eigenleistung installiert werden. Wichtig ist, dass der Wasserzähler oder Abwassermesser den Bestimmungen des Eichgesetzes entspricht. Das Wasser für die Garten-/Felderbewässerung muss dann über die Leitung fließen, in die der Wasserzähler installiert ist.

Für weitere Infos wenden Sie sich bitte an die AWW, E-Mail: info@a-w-w.org