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Sommer-Kunstausstellung in der Verbandsgemeinde Wörrstadt

Zur Vernissage der Ausstellung „Blaue Welten“ konnte Bürgermeister Markus Conrad zahlreiche Kunstinteressierte im Ratssaal der Verbandsgemeinde Wörrstadt begrüßen. „Bis Ende Juli können nun während der Sommerferien diese wunderschönen Kunstwerke von Monika Kirchner-Schilling und Dagmar C. Ropertz bewundert werden. Ich freue mich sehr, dass trotz mächtiger Konkurrenz - wie vor allem der Fußball-WM - so viele Gäste hier sind.“

Wolkengebilde von Monika Kirchner-Schilling

Kunsthistorikerin Sabine Idstein aus Mainz stellte die freischaffenden Künstlerinnen vor und führte in ihre Werke ein. Beide verbinde eine lange Freundschaft und Zusammenarbeit durch ihre Mitgliedschaft im Kunstverein Eisenturm Mainz e.V. und im Essenheimer Kunstforum Rheinhessen e.V., stellte sie zu Beginn fest.

„Blaue Welten sind weite Landschaften von kühler und klarer Farbigkeit mit einer harmonischen und hoffnungsvollen Wirkung“, führte Idstein in die Titelgebung der Ausstellung ein. „Während die ehemalige Kunsterzieherin Monika Kirchner-Schilling sich von der attraktiven Atmosphäre, das heißt dem Licht und der Luft im Zusammenspiel mit den flüchtigen Wolkengebilden sowie der Wasseroberfläche des Rheins ihrer Heimatregion inspirieren lässt, holt die Soziologin und ausgebildete Bildende Künstlerin Dagmar C. Ropertz ihre Inspirationen für die Inhalte der hier ausgestellten Bilder seit 2008 aus der Unterwasserwelt der Malediven, Philippinen und des Roten Meeres.“
Bei einem kurzen virtuellen Rundgang stellte Idstein etwa die Hälfte der Werke vor. Die Ölgemälde der in Mainz lebenden Monika Kircher-Schilling geben in strahlender teils monochromer, teils kontrastreicher Farbigkeit Fluss- und Wolkenlandschaften wieder und tragen Titel wie „Am Mittelrhein“, „Nach dem Unwetter“ oder „Abendwolke“.


protected-area/Schutzbebiet vonDagmar C. Ropertz

Die Öl- und Aquarellbilder der Ober-Olmerin Dagmar C. Ropertz, eine passionierte Taucherin, entführen in die Unterwasserwelt. Idstein: „Bestückt werden die Wasserlandschaften von Ropertz mit Kindern und schmal gewachsenen Frauen, die unter Wasser atmen können. Eine surreale, traumartige Vorstellung, die sich dadurch erklärt, dass die Figuren Personifikationen für die Schutzbedürftigkeit sind und stellvertretend die dem Meerbesucher entgegengebrachte Gastfreundschaft demonstrieren. Dass die Welten unter und über Wasser zusammengehören, quasi eine Symbiose bilden, und wir sie beschützen müssen, ist die zentrale Bildaussage von „Friendly Giants“ (Freundliche Giganten), „Next Generation“ (Nächste Generation) oder „Hidden Beauty“ (Versteckte Schöne). So sei es nur folgerichtig, dass die Künstlerin 10 Prozent des Verkaufspreises ihrer Werke an Greenpeace zur Unterstützung von Meeres-Schutz-Projekten spendet.
Musikalisch umrahmt hat die Vernissage Isabelle Müller, Preisträgerin des Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“. Ihr gekonnt vorgetragenes Harfenspiel passte in seiner Leichtigkeit wunderbar harmonisch zu den gezeigten Kunstwerken.