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 „Nachhaltige Mobilität“

Im 4. Workshop "Nachhaltige Mobilität" kamen im April 2012 in einer kleinen, aber sehr effizienten Runde Vertreterinnen und Vertreter  der Verwaltung, des Rates, der Transferstelle Bingen (TSB), der Wirtschaft, der Kreisverkehrswacht Alzey-Worms und des VCD Landesverbandes Rheinland-Pfalz und KV Rheinhessen zusammen.


Klimaschutz-Logo der VG Wörrstadt

Michael Münch, Projektleiter der TSB, stellte die bisherigen Ergebnisse der Klimaschutzkonzepterstellung vor. Dabei habe sich gezeigt, dass die individuelle Mobilität einen hohen Einfluss auf die Energieund Treibhausgas-Bilanz habe. Der größte Teil der Emissionen gehe auf Lkw-Fahrten zurück. Münch erläuterte, wie viele und welche Art von Kraftfahrzeugen in der VG gemeldet sind und wie sich deren Emissionen auf die einzelnen Gemeinden verteilen. Sein Kollege Joachim Walter führte aus, welche Rolle individuelle Mobilität für den Klimaschutz spielt. Sie sei in Rheinland-Pfalz und auch in der VG Wörrstadt sehr hoch. Erstaunt waren die Anwesenden darüber, das die überdurchschnittliche Kfz-Dichte in der Verbandsgemeinde die bei 740 Fahrzeugen pro 1.000 Einwohnern liegt. Man müsse dringend handeln, um den von Mobilität verursachten CO2- Ausstoß zu verringern.

Auf Bundesebene stellen im Durchschnitt ein Drittel aller Autofahrten Freizeitfahrten dar. Hier könne man ansetzen, so Walters Kommentar. Er stellte nachhaltigere Antriebskonzepte sowie Infrastrukturmodelle nachhaltiger Mobilität vor (Car-Sharing, gelbe Fahrräder der MVG in Mainz etc.).

Um die Mobilität in der Verbandsgemeinde nachhaltiger zu machen, erfolgte eine Sammlung von Maß- Freitag, den 18. Mai 2012 Beginn Amtlicher Teil Seite 3 nahmenvorschlägen. Kurze Wege für Einkäufe oder zur Schule sollten, wenn möglich, mehr zu Fuß oder mit dem Rad erledigt werden. Generell sollten mehr Menschen aufs Rad gebracht werden. So müsse der Radwegausbau durch die Verbandsgemeinde fortgeführt werden, es sollten pendlertaugliche Fahrradwege bzw. Pedelec-Strecken geschaffen werden, E-Bike und/oder Pedelec- Ausleih- sowie Ladestationen geben.

Natürlich sei es enorm wichtig, den ÖPNV zu nutzen und weiter auszubauen. Die Elektromobilität müsse als umweltfreundlichere Fortbewegungsart besser beworben und stärker genutzt werden. Die Autofirmen sollten bessere Möglichkeiten für Probefahrten bieten und die Elektromobilität bei Ausstellungen und Energiemessen erlebbar machen. Auch sollte das Gastankstellennetz ausgebaut sowie die Modelle Carsharing und Mitfahrbörsen stärker beworben werden, da diese helfen, den Individualverkehr zu verringern.

Bürgermeister Markus Conrad dankte den Teilnehmern für die guten Anregungen und ergänzte: „Unser Ziel ist nun, das Klimaschutzkonzept fertigzustellen und im Herbst in die Gremien zu bringen. Danach geht es an seine Umsetzung, wobei wir auf jeden Fall die Ortsgemeinden und unsere Bürger mit ins Boot holen werden.“