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„Energieeffizienz in Unternehmen“

Im 3. Workshop "Energieeffizienz in Unternehmen" kamen Anfang März 2012 Vertreter der Verwaltung, der politischen Fraktionen, der Ortsgemeinden sowie natürlich der ansässigen Betriebe zusammen.


Klimaschutz-Logo der VG Wörrstadt

Kerstin Kriebs, stellvertretende Projektleiterin der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB), erklärte die Zusammensetzung der vorläufigen Energie- und CO2e-Bilanz und welche Anteile Gewerbe und Unternehmen daran halten. Sie gab einen Überblick über grundlegende Vorgehensweisen zur Erreichung einer zukunftsfähigen Energieversorgung.

Ihre Kollegin Barbara Schmidt-Sercander, erläuterte, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Anlagentechnik, den Anlagenzustand und die Energiekostenzusammensetzung technisch, wirtschaftlich und ökologisch optimieren können. In erster Linie spiele die Wärmerückgewinnung aus Arbeitsprozessen eine sehr große Rolle bei der Effizienz von Betriebsanlagen, aber natürlich auch die Effizienz von elektrischen Antrieben, Lüftungs- und Klimatechnik und Druckluftanlagen. Die Referentin informierte auch über die Förderrichtlinien für Effizienzmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen.

Die Teilnehmer trugen anschließend eine Fülle von Ideen zusammen, mit deren Hilfe die Energieeffizienz in Unternehmen gesteigert werden könnte. Hierzu zählt beispielsweise die Einrichtung eines lokalen Expertenteams für eine Initialberatung der Betriebe, da es bisher nur eine geringe Anzahl an Anlaufstellen zur Energieberatung gibt. Ein wichtiger Punkt ist in Augen der Anwesenden eine Nutzerschulung der Angestellten, um deren energieeffizientes Nutzerverhalten zu fördern. Von der Organisation branchenspezifischer Tage der offenen Tür in Musterbetrieben, die gute Praxisbeispiele für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen bieten, bis hin zur Notwendigkeit, geeignete Energie-Speichermöglichkeiten zu schaffen, reichte die Ideenpalette.

Bürgermeister Markus Conrad dankte den Teilnehmern für die guten Anregungen und ergänzte: „Die Verbandsgemeinde wird spätestens Anfang nächsten Jahres einen Klimaschutzmanager einstellen. Er wird natürlich nicht nur die Gemeinden und die Bürger, sondern auch die Unternehmen unterstützen und ihnen helfen, Kontakt zu einem Energieberater herzustellen, der dann eine konkrete Beratung vornehmen kann.“