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Gewerbegebiet

15. Unternehmerforum vom 4. Juli 2007

Mehr als 70 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung des Bürgermeisters Markus Conrad in die Firmenzentrale von Howasped.

Manfred Fox, Bügermeister Conrad, Christine Fox und Robert Hochgesandt (v. li.)

Ein gelungener Abend, in dem das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt stand und von den Anwesenden auch rege genutzt wurde. Visitenkarten wurden ausgetauscht, Kontakte geknüpft, „alte Hasen“ gaben den frischen Existenzgründern nützliche Ratschläge und es wurde aus dem „Nähkästchen“ geplaudert. Es zeigte sich wieder einmal, dass das Forum für unsere Gewerbetreibenden eine wertvolle Einrichtung ist, die auch von diesen besonders geschätzt wird. Die Geschäftsräume von Robert Hochgesand, Geschäftsführer von Howasped, sorgten an diesem Abend für ein tolles Ambiente.

Nach der schon obligatorischen Begrüßung der Anwesenden durch den Bürgermeister Markus Conrad, führte Robert Hochgesand zusammen mit seinem Prokuristen Peter Jakob die Unternehmerinnen und Unternehmer in die Geheimnisse um Howasped ein. Der Weg in die Selbständigkeit war nicht einfach, eine Garage diente Herrn Hochgesand als erstes Büro. Zunächst vertrieb er zahlreiche Güter, später spezialisierte er sich auf den edlen Tropfen Wein, mit dessen Hilfe er seine Firma zum Erfolg führte. Die 1993 gegründete Firma Howasped ist eine internationale Spedition, und gehört zu den führenden Anbietern von Logistikdienstleistungen auf dem europäischen Weinsektor. Regelmäßige Sammelverkehre aus allen westeuropäischen Ländern nach Deutschland, die günstige Abwicklung von Teil- und Komplettladungen national und international, Lagerlogistik (auch Zoll- und Steuerlager), Zollabfertigung und die tägliche Abholung von bundesweiten Speditionssendungen aus Rheinhessen und dem Rheingau gehören zu den Tätigkeitsfeldern der Firma. Neben dem Firmenkomplex in Wörrstadt unterhält Howasped ein Außenlager in Heidesheim und eine Niederlassung in Irun/Spanien. Mit 30 Mitarbeitern und 8 Auszubildenden werden die Räume in Wörrstadt eng. Über eine Erweiterung wird nachgedacht.

Auch heute wird es den Speditionen nicht einfach gemacht. Mautgebühren, steigende Energiepreisen und Mehrwertsteuererhöhung verteuern die reduzierte Lenkzeit der Fahrer und dadurch den Transport enorm. Preissteigerungen bis zu 30 % müssen teilweise an die Kunden weitergegeben werden, die natürlich hierfür wenig Begeisterung zeigen. An die Nachfolge ist auch gedacht. Sohn Hendrik wird Zug um Zug an seine Aufgaben in der Firma herangeführt, um eine reibungslose Übergabe der Führung sicherzustellen. Immer mehr Verantwortung wird an die Jüngeren abgegeben. „Nachhaltigkeit heißt, eines Tages ein solides, erfolgreiches Unternehmen zu übergeben“, sagt Robert Hochgesand.

Im Anschluss führte Prokurist Peter Jakob die Teilnehmer in die hochmoderne Lagerhalle mit einer automatisch fahrbaren Hochregalanlage. Diese Anlage machte hohe Investitionen notwendig, die sich aber wegen der enormen Platzeinsparung durchaus rentieren.

Fox Radsport Saulheim mit 500. Eintrag im Internetbranchenbuch

Bürgermeister Markus Conrad würdigte das Unternehmen Fox Radsport Saulheim für deren Eintragung in das Internetbranchenbuch der Verbandsgemeinde Wörrstadt. „Das halbe Tausend ist voll“, so Markus Conrad. „Tausend Einträge sind das Ziel, das wir anpeilen. Das Potential an Unternehmen, Gewerbetreibenden und Freiberuflern ist auf jeden Fall vorhanden. Allerdings sind wir hier auf die Bereitschaft der Unternehmen angewiesen. Wir werden unseren Teil dazu beitragen, dass das Branchenbuch im Gespräch bleibt.“

Der langjährige aktive Amateur-Radrennfahrer Manfred Fox und seine Ehefrau Christine bezogen 1998 einen kleinen Geschäftsraum in Nieder-Saulheim, bevor wegen des enormen Kundenzuspruches schnell größere Räumlichkeiten her mussten. Im Jahr 2003 stand schließlich der Umzug nach Ober-Saulheim in die ehemalige Zweigstelle der MVB an. Das Geschäft ist heute verkehrsgünstig angebunden, die Fläche von 90 Quadratmetern ist in Verkaufsraum, Büro und Werkstatt aufgeteilt. Wurde das Geschäft seit Gründung noch „nebenbei“ betrieben, konnte Manfred Fox im Mai 2006 sein Hobby zum Hauptberuf machen. Herr Fox hat sich für seine Kunden einen besonderen Service einfallen lassen: die gebrauchten Räder werden im Auftrag der Kunden auf einem Fahrrad-Hofflohmarkt verkauft.