Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Datenschutz         Impressum
Schrift:
Kontrast:
Zum Aktivieren des Google-Übersetzers bitte klicken. Wir möchten darauf hinweisen, dass nach der Aktivierung Daten an Google übermittelt werden.
Mehr Informationen zum Datenschutz

Icon Kalender
Kalender

Informationsmaterial zur überörtlichen Umgehungsstrasse (B420)

Die Verbandsgemeinde Wörrstadt, die Ortsgemeinden Sulzheim und Saulheim sowie die Stadt Wörrstadt hatten beschlossen, das Projekt einer überörtlichen Umgehungsstraße der B 420, welches schon viele Jahre diskutiert wurde, voranzubringen. In den letzen Jahren wurden im Rahmen des kommunalen Nachhaltigkeitsprozesses die fünf zur Diskussion stehenden Trassenvarianten auf Grundlage eines integrierten Entwicklungskonzeptes vergleichend untersucht. Dieses Konzept war unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger erarbeitet worden. Durch diese Vorgehensweise sollte sichergestellt werden, dass die Trassenvariante zur Realisierung kommt, die der nachhaltigen Entwicklung der VG Wörrstadt am meisten dient.

Parallel hierzu wurde eine Machbarkeitsstudie für die überörtliche Umgehungsstraße erarbeitet. Im Vordergrund stehen hier unter anderem die technische Machbarkeit der fünf möglichen Trassen und eine schutzgutbezogene Raumanalyse zur Ermittlung und Beurteilung der Wirkungen der jeweiligen Varianten. Weitere Bestandteile der Machbarkeitsstudie sind eine Auswirkungsprognose, z. B. auf die Schutzgüter oder auf  die bestehende Verkehrssituation, sowie eine vergleichende Beurteilung der Trassenvarianten.
                           
Die beiden Projekte, die Analyse und Beurteilung der Trassenvarianten zur überörtlichen Umgehungsstraße und die Machbarkeitsstudie, wurden nicht nur zeitlich, sondern auch in inhaltlicher Hinsicht eng verknüpft. Die Ergebnisse des Agendaprozesses (Bürgerbefragung, 1. und 2. Planungswerkstatt) zur Beurteilung der Trassenvarianten flossen in die Machbarkeitsstudie ein. Diese dient als Grundlage für die von der Verbandsgemeinde vorgesehene Beantragung einer raumordnerischen Prüfung der überörtlichen Umgehungsstraße.
 
Ziel war, einen breiten Konsens in der Region für eine mögliche Trassenvariante zu erreichen. Ein wichtiger Aspekt war dabei die breite Beteiligung und Information der Bevölkerung. Daher wurden die Studien den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gemeinderäten von Wörrstadt, Saulheim und Sulzheim bzw. der Verbandsgemeinde vorgestellt und von den Gremien beraten. Nach der Verbandsgemeinderatssitzung am 6. März 2012 wurden die Studien zusammen mit den Gremienbeschlüssen zur Beantragung einer raumordnerischen Prüfung der überörtlichen Umgehungsstraße bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd (SGD Süd) als oberer Landesplanungsbehörde eingereicht. 

Neueste Entwicklungen (Stand Dezember 2012)

Die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd hat als obere Landesplanungsbehörde den von der Verbandsgemeinde Wörrstadt eingereichten Antrag zur Abgabe einer raumordnerischen Empfehlung zur „Ortsumgehung Wörrstadt und Sulzheim im Zuge der B420“ eingehend geprüft und dabei auch weitere Behörden, unter anderem die Landwirtschaftskammer, den Landesbetrieb Mobilität und die Obere Wasserbehörde, einbezogen.Zusätzliche Informationen finden Sie unter Entwicklungskonzept Mobilität.

Schreiben «Raumordnerische Empfehlung«

Die SGD spricht sich in ihrer Raumordnerischen Empfehlung für die Variante drei, optional für Variante vier als die „raumverträglichen Varianten“ aus. Sie führt u.a. aus: "Variante eins sollte aus naturschutzfachlichen Gründen, Variante zwei aufgrund der relativ geringen Verkehrsentlastung nicht weiter verfolgt werden. Variante fünf wäre dagegen, aufgrund der vielen Knotenpunkte und der Linienführung, eher als Ortsrandstraße und nicht als Bundesstraße zu verwirklichen".

Die Ortsgemeinderäte Saulheim und Sulzheim sowie der Verbandsgemeinderat hatten sich mehrheitlich für die Umgehungsvariante vier ausgesprochen, während der Stadtrat Wörrstadt mehrheitlich die Variante eins gefordert hatte. Basis für die VG-Ratsentscheidung waren (wie ben dargestellt) die Machbarkeitsstudie und die Studie zum Agendaprozess, die die Verbandsgemeinde zuvor in Auftrag gegeben hatte. In den Studien waren die Varianten fünf oder vier als sinnvollste Alternativen genannt worden. Im Rahmen des Agendaprozesses der VG Wörrstadt waren seit 2009 auch die Bürger, Verbände und Fachbehörden zum Thema „große Umgehung“ angehört worden und ihre Anregungen flossen in die Studien ein.

"Die Verbandsgemeinde wird nun“, so Bürgermeister Markus Conrad, „beim Mainzer Infrastrukturministerium den Antrag stellen, mit der Umgehung in den Bundesverkehrswegeplan 2015 bis 2025 aufgenommen zu werden." Mehrheitlich politisch gewollt sei die Variante vier, was die Verwaltung in ihrem Begleitschreiben des Antrags auch so zum Ausdruck bringen werde.

Conrad betont: „Die SGD hat als neutrale zuständige Behörde eine Entscheidung getroffen und es ist sinnvoll, wenn alle Kommunen und politisch Verantwortlichen diese mittragen würden – auch die Stadt Wörrstadt. Nur wenn wir geschlossen für eine Variante eintreten, haben wir eine Chance, dass unser Projekt realisiert wird. Dies sind wir den vom Verkehrslärm und den Abgasen betroffenen Anwohnern schuldig. Wer trotz dieser Empfehlung weiterhin eigene Wege verfolgt, riskiert das Scheitern des gesamten Projektes, indem es zu keiner Aufnahme in den Bundesverkehrswegeplan kommt.“

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei:
Bauamtsleiter Sandor Domidian, Telefon 06732 601-225
Fachbereich Bauen und Umwelt

Informationsmaterial:

Informationsblatt
Bericht Agendaprozess
Präsentation Bürgerversammlung

Bericht Machbarkeitsstudie:
1. Inhaltsverzeichnis und Einführung
2. Untersuchungsablauf
3. Grundlagen
4. Schutzbezogene Raumanalyse
5. Auswirkungsprognose
6. Variantenvergleich
7. Auswahl der Vorzugsvariante

Bürgerbefragung
Fragebogen
Auswertung

1. Planungswerkstatt
Präsentation

Ergebnisse:
Perspektiven und Wunschzustand 2020
Probleme und Schwächen
Schützenswerte Bereiche
Stärken und Potenziale

2. Planungswerkstatt
Präsentation
Begründung der Gewichtung und Beurteilung

Weitere Unterlagen des Verfahrens
Schreiben “Raumordnerische Empfehlung“ der SG Süd