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Gemeindestatistik der Verbandsgemeinde Wörrstadt 2025

Laut Gemeindestatistik ist die Einwohnerzahl der Verbandsgemeinde Wörrstadt zum Stichtag 31.12.2025 leicht gestiegen und liegt nun bei 31.077 Einwohnerinnen und Einwohnern. Sie hat sich somit gegenüber dem Vorjahresstichtag um 30 Personen (+0,1 %) erhöht. 30.448 Einwohner sind mit Hauptwohnung (Vorjahr 30.418) in der Verbandsgemeinde gemeldet, wobei es sich um 15.188 Männer (davon 2.216 mit Migrationshintergrund, 14,59 %) und 15.260 Frauen (davon 1.825 mit Migrationshintergrund, 11,96 %) handelt. Mit einer Nebenwohnung sind 629 Personen gemeldet (Vorjahr 629).

Alle folgenden Angaben (gerundet) beziehen sich jeweils nur auf die mit Hauptwohnung gemeldeten Einwohner in der Verbandsgemeinde. Als erste ausländische Staatsbürgerschaft ist bei 530 Personen die türkische, bei 494 Personen die rumänische und 353 Personen die nordmazedonische Staatsbürgerschaft eingetragen. Insgesamt sind 91 ausländische Staatsbürgerschaften in der Verbandsgemeinde Wörrstadt vertreten, neun Einwohner werden als staatenlos geführt (davon ein Mädchen unter 16 Jahren). Bei insgesamt drei Personen, darunter ein Kind, ist die Staatsangehörigkeit ungeklärt.

Ende des vergangenen Jahres war erneut die Stadt Wörrstadt zahlenmäßig mit 8.878 Einwohnern am größten (Zuwachs von 16 Personen bzw. 0,18 %, bei einer Verkleinerung von Rommersheim um 13 Personen). Den stärksten prozentualen Zuwachs verzeichnete 2025 die Ortsgemeinde Gabsheim mit 1,78 %. Die Ortsgemeinde Gau-Weinheim weist zum zweiten Mal in Folge mit -3,32 % den mit Abstand größten prozentualen Rückgang an Einwohnern auf.

Gemeinde Einwohner 31.12.2024
Einwohner 31.12.2025 +/- in %
(gerundet)
Armsheim 2.593 2.632 +1,5 %
Ensheim 513 503 -1,95 %
Gabsheim 732 745 +1,78 %
Gau-Weinheim 633 612 -3,32 %
Partenheim 1.671 1.685 +0,84 %
Saulheim 8.313 8.272 -0,50 %
Schornsheim 1.658 1.649 -0,54 %
Spiesheim 990 998 +0,81 %
Sulzheim 1.305 1.322 +1,30 %
Udenheim 1.373 1.375 +0,15 %
Vendersheim 575 566 -1,57 %
Wallertheim 1.829 1.840 +0,60 %

Wörrstadt

(davon Ortsteil Rommersheim)

8.862

(652)

8.878

(639)

+0,18 %
(-2,00 %)
Verbandsgemeinde 31.047 31.077 +0,10 %

Die Alterspyramide in der Verbandsgemeinde Wörrstadt verschiebt sich erwartungsgemäß weiterhin zu den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern. 19,47 % der Einwohner sind bis zu 19 Jahre alt (Vorjahr 19,49 %), 22,13 % gehören der Altersgruppe der 20- bis 39-Jährigen an (Vorjahr 22,39 %), 27,59 % sind zwischen 40 und 59 Jahre alt (Vorjahr 28,12 %) und 30,81 % sind älter als 60 Jahre (Vorjahr 30 %). Von diesen 30,81 % bzw. 9.380 Personen sind 189 Frauen und 95 Männer älter als 90 Jahre (Vorjahr 193 Frauen und 89 Männer). 2025 waren sechs Mitbürgerinnen und vier Mitbürger älter als 100 Jahre, 2024 waren es neun Mitbürgerinnen und zwei Mitbürger.

Die Anzahl der verheirateten Einwohner ist 2025 zu ersten Mal seit vielen Jahren wieder gesunken. Mit 14.594 Einwohnern waren 90 Personen weniger verheiratet als Ende 2024 (-0,61 %), so wenige Eheleute gab es zuletzt im Jahr 2021. 10.789 Einwohner (-0,13 %) waren ledig. Die Zahl der Geschiedenen stieg stark um 61 Personen auf aktuell 2.080. Die Zahl der Verwitweten sank um 14 Personen auf 1.717. Außerdem lebten im vergangenen Jahr neun Frauen und vier Männer in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft.

Die Zahlen der in diesem und den nächsten fünf Jahren voraussichtlich einzuschulenden Kinder sank erneut deutlich. Ging man Ende 2024 noch von 1.875 Kindern (948 Jungen und 927 Mädchen) aus, prognostiziert die aktuelle Statistik mit Stichtag 31. Dezember 2025 die Einschulung von voraussichtlich 1.774 Kindern (894 Jungen und 880 Mädchen) und damit von 101 Kindern weniger.

Bei der Religionszugehörigkeit gab es hingegen keine Überraschung, der Trend der vergangenen Jahre setzt sich weiter fort. Die Anzahl derjenigen, die keine Angaben machten bzw. ohne Religionszugehörigkeit sind, stieg von 13.259 Personen im Vorjahr auf aktuell 13.802 Personen (+4,10 %) weiter an. Die Zahl der Einwohner, die Ende 2025 der evangelischen Kirche angehörten, sank weiter auf 8.377 (Vorjahr 8.673). Auch die Zahl der Personen, die der römisch-katholischen Kirche angehörten, sank von 6.638 Personen im Vorjahr auf 6.455. 1.814 Mitbürgerinnen und Mitbürger waren Teil einer anderen Religionsgemeinschaft (Vorjahr 1.848).

Bürgermeister Conrad sieht keinen Grund zur Sorge: „Unsere Einwohnerzahlen bleiben stabil: ein Zeichen für die Attraktivität unserer Verbandsgemeinde. Mit der Erschließung neuer Wohngebiete arbeiten wir weiterhin aktiv an der Gestaltung eines attraktiven und lebenswerten Umfelds. Diese neuen Baugebiete dienen der Bereitstellung von Baugrundstücken, damit Wohnraum geschaffen werden kann, der vor allem in unserer Region weiterhin benötigt wird. Der demografische Wandel und neue Familienformen stellen dabei auch uns vor Herausforderungen. Mit innovativen Ansätzen in Bildung, wirtschaftliche Entwicklung und Gemeinschaft stärken wir unsere Zukunftsfähigkeit.“