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Bericht der Feuerwehreinsätze 2005

256 Mal für die Bürger ausgerückt

Rund 40.000 Mal sind die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz im Jahr 2005 ausgerückt, wie das Innenministerium aktuell mitteilte. Hiervon wurden 253 Einsätze von den Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Wörrstadt gefahren. Mit den 121 Brandeinsätzen und 132 Technischen Hilfeleistungen waren die rund 400 Feuerwehrmänner und -frauen der 14 Ortswehren wieder stark gefordert.

Die Stützpunktwehr Wörrstadt und Saulheim als eine der drei weiteren Unterstützungswehren haben generell mehr Einsätze zu verzeichnen als die kleineren Löscheinheiten. So kümmerten sich die Wörrstadter im Bereich der Technischen Hilfe beispielsweise um 28 Verkehrsunfälle, 20 Sturm- und Unwettereinsätze, sechs Personen- und Tierrettungen und beseitigten in 12 Fällen ausgelaufenes Öl. Bei den 68 Brandeinsätzen galt es, 28 Gebäude und Fahrzeuge sowie 19 Flächenbrände zu löschen. Die Saulheimer Floriansjünger leisteten in 21 Fällen Technische Hilfe und mussten 24 Mal Brände bekämpfen. Wallertheim und Schornsheim, die beiden anderen Unterstützungswehren, verzeichneten im letzten Jahr 16 bzw. 8 Einsätze, die Löscheinheiten Armsheim und Rommersheim jeweils 11, Partenheim und Sulzheim jeweils 4 und Gau-Weinheim 3 Einsätze. Für die Wehrleute von Ensheim, Gabsheim, Spiesheim, Udenheim und Vendersheim trat dagegen kein Ernstfall ein.

Seit 1975 sind der Brandschutz und die Technische Hilfe Aufgaben der Verbandsgemeinde. Als Träger der Feuerwehr sorgt die VG seitdem für die erforderlichen Feuerwehrgerätehäuser, Fahrzeuge und Ausstattung der Ortswehren und rüstet sie entsprechend den örtlichen Gefahren- und Risikoklassen finanziell und materiell für den Brandschutz, die technische Hilfeleistung und den Hochwasserschutz aus. Auch für regelmäßige Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen wird gesorgt. „Stets war und ist die VG bestrebt, den optimalen Schutz der Bürger mit einem wirtschaftlich vertretbaren Aufwand zu gewährleisten“, betont Bürgermeister Markus Conrad als Chef der VG-Wehren. Um die Schlagkraft der Wehren zu erhalten und zu fördern, werden daher auch regelmäßig Alarm- und Großübungen veranstaltet, wie zum Beispiel im November 2005 an der Grundschule Wörrstadt während des Schulbetriebs. Ziel sei unter anderem festzustellen, wie schnell die Einsatzkräfte unter der Woche vor Ort sein können, so Conrad.

„Ärgerlich und demotivierend für die Feuerwehrleute sind Fehlalarme, von denen es im vergangenen Jahr in Saulheim vier, in Wallertheim sechs und in Wörrstadt sogar 12 gab. Hinzu kommt, dass solche Fehlalarme unnötig Geld kosten“, kritisiert der Bürgermeister. „Ganz im Gegensatz zu solchen Schikanen sollten wir alle den Feuerwehrmännern und -frauen für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre hohe Einsatzbereitschaft dankbar sein. Denn 24 Stunden am Tag sind sie bereit, im Notfall das Leben und Gut der Mitbürger zu schützen, oft unter Einsatz der eigenen Gesundheit.“