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Neuer Brandschutzerziehungskoffer  für die Feuerwehren der VG Wörrstadt

 


 

 

Feuerwehr besucht Hauptschule am 19.02.09

 

6. Klasse, Frau Buchheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die 6. Klasse der Hauptschule Wörrstadt mit ihrer Lehrerin Frau Buchheim, empfing die Feuerwehr, um sich einmal näher und intensiver mit deren Aufgaben „Löschen – Retten – Bergen – Schützen“  vertraut zu machen. Ein Löschfahrzeug der Feuerwehreinheit Wallertheim war vor Ort und gab den Schülern einen Einblick in die umfangreiche Ausrüstung, die bei Brand- und Hilfeleistungseinsätzen mitzuführen ist.

 

Um künftig an Schulen und in Kindergärten eine anschauliche Prävention betreiben zu können, hat die VG Wörrstadt durch die finanzielle Unterstützung der Provinzial Rheinland, der Versicherungskammer Bayern und der Sparkassenversicherung einen sog. „Brandschutzerziehungskoffer“ im Wert von 650,00 € angeschafft, um somit die ehrenamtliche Arbeit der Brandschutzerziehungsteams vor Ort zu unterstützen.

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister Markus Conrad , der stellv. Wehrleiter der Verbandsgemeinde, Thomas Waldmann und VG-Jugendwart Markus Mehlem waren ebenfalls vor Ort und wiesen darauf hin, dass die Feuerwehren auch einen besonderen Auftrag zur Prävention haben und auch die Brandschutzerziehung ein Bestandteil der umfangreichen Aufgaben ist. Mit der Anschaffung eines „Brandschutzerziehungskoffers“ möchte man dieses Aufgabenfeld nun noch mehr unterstützen. Außerdem ist geplant, künftig weiteren Feuerwehrangehörigen die Ausbildung zum Schulklassenbetreuer an der Feuerwehrschule in Koblenz zu ermöglichen. Seit 1990 wurden landesweit ca. 1600 Brandschutzerzieherinnen und –erzieher an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz (sog. Schulklassenbetreuer) ausgebildet. In der Verbandsgemeinde Wörrstadt sind insgesamt 5 Feuerwehrleute als Schulklassenbetreuer ausgebildet.

Eine Statistik der Versicherungskammer Bayern zeigt, dass durch die Brandschutz-erziehung in den Schulen und Kindergärten, die Anzahl von Bränden, die durch Kinder unbeabsichtigt entstanden sind, um mehr als die Hälfte zurückgegangen sind. Kinder sind aus Unwissenheit häufig Brandverursacher, weil sie nicht gelernt haben, gefährliche Situationen richtig einzuschätzen und sich bei einem Brand entsprechend zu verhalten. Die Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten, Feuerwehr und Elternhaus ist deshalb unabdingbar. Stellvertretend für die Schulklassenbetreuer in der Verbandsgemeinde Wörrstadt übergab Bürgermeister Conrad den Brandschutzerziehungskoffer an Wilfried Schehlmann von der Feuerwehr Wallertheim. Der Koffer, bestehend aus vielen einzelnen Anschauungsobjekten -von der Handpuppe und dem Telefon bis hin zum Bunsenbrenner für Brandversuche-, wird künftig bei der Brandschutzerziehung eine wichtige Rolle spielen, da so Lerninhalte anschaulich vermittelt werden können.

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr Schehlmann gab den Schülern der 6b anschließend noch praxisnahe Verhaltenstipps und erläuterte u. a. auch den richtigen Umgang mit einem Feuerlöscher. Dann durften sich einige Schüler auch selbst an einem Feuerlöscher probieren. Wie schwer dabei die richtige Handhabe ist, zeigt sich schon allein in der fehlenden Praxis. Wann wird man schon mal in die Lage versetzt, einen Feuerlöscher auszuprobieren? Dies wird oft, so Schehlmann, nur im Ernstfall, also bei einem Brand erforderlich sein. 

Insbesondere war der Einsatz von schwerem Atemschutz sehr eindrucksvoll. Die Schüler konnten sehen, wie ein Löschvorgang aus dem mitgeführten Wassertank funktioniert und wie schwer und körperlich anstrengend das Agieren mit einer Atemschutzmaske und Sauerstoffflasche ist.