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Erstmals zwei Gemeinden mit über 7.000 Einwohnern

In der Verbandsgemeinde Wörrstadt waren am 31.12.2002 mit Haupt- und Nebenwohnungen 28.301 Einwohner gemeldet – 274 Personen bzw. 0,98 Prozent mehr als am Ende des Vorjahres. 13.258 Familien lebten in 7.939 Häusern. Damit stieg die Zahl der ansässigen Familien in den 13 Ortsgemeinden um 185, die der Häuser um 78. „Die Zuzugstendenzen, die sich an diesen gestiegenen Zahlen zeigen, halten also an. Ich denke, dass wir mit unseren permanenten Bemühungen, die Infrastruktur in den Ortsgemeinden zu verbessern, hierfür die Grundlagen schaffen,“ kommentiert Bürgermeister Gerhard Seebald diese positive Entwicklung.

Zwei Gemeinden haben nun die 7.000er Marke überschritten und sich zahlenmäßig erneut weiter angenähert. Wörrstadt ist mit 7.598 Einwohnern noch am zahlenstärksten (Zuwachs 76 Personen), gefolgt von Saulheim, das durch den Zuzug von 102 Personen nunmehr 7.089 Einwohner stark ist. Die Zu- bzw. Abgänge aller Ortsgemeinden zum Vergleichszeitpunkt 31.12.2002 zeigt die Tabelle. Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichnete im Jahr 2002 mit 2,32 Prozent Udenheim, gefolgt von Armsheim mit 1,66 Prozent. Nur drei Gemeinden mussten einen minimalen Einwohnerverlust hinnehmen

Das Verhältnis der Geschlechter ist in der Verbandsgemeinde mit 50,50 Prozent weiblichen und 49,49 Prozent männlichen Einwohnern fast unverändert. 49,49 Prozent der Einwohner waren als verheiratet gemeldet, 38,81 Prozent (unverändert) als ledig, 4,52 Prozent als geschieden, 1,53 Prozent als getrennt lebend und 5,62 Prozent als verwitwet. Wie beim Familienstand ergaben sich auch bei der Struktur der Altersgruppen nur minimalste Veränderungen.

6.645 Einwohner (23,48 Prozent) waren am Stichtag bis zu 19 Jahre alt. Die Altersgruppe der 20 bis 39-Jährigen nahm um 0,62 Prozent auf 27,84 Prozent bzw. 7879 Personen ab, während die Gruppe der 40- bis 59-Jährigen um 3,15 Prozent (256 Personen) auf 8.371 Personen (29,58 Prozent) stieg. 5.406 Personen, das sind 118 mehr als 2001, sind älter als 60 Jahre. Sie machen 19,10 Prozent der Bevölkerung aus. 101 Frauen und 23 Männer sogar älter als 90 Jahre, eine Seniorin hat schon mehr als ein Jahrhundert Lebenserfahrung.

993 Jungen und 973 Mädchen stehen in den nächsten sechs Jahren voraussichtlich zur Einschulung an; dies sind 10 Kinder weniger als die Statistik Ende 2001 auswies.

Bei der Religionszugehörigkeit der Einwohner gab es nur unwesentliche Änderungen. Weiterhin war die Mehrheit von 44,64 Prozent evangelisch und 30,20 Prozent gaben die Zugehörigkeit zum römisch-katholischen Glauben an. 3,28 Prozent der Mitbürger gehören sonstigen Religionen an, 18,43 Prozent keiner Religionsgemeinschaft und 3,13 Prozent machten keinerlei Angaben.

Die Gruppe der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger umfasst 1.646 Personen mit 68 verschiedenen Staatsbürgerschaften. Sie machen Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 5,82 Prozent (Vorjahr 5,89 Prozent). Die Zahl der türkischen Einwohner hat um 18 auf 646 abgenommen. Es folgen zahlenmäßig die italienischen Mitbürger mit 205 Personen, dann die jugoslawischen mit 102 und die polnischen Mitbürger mit 59 Personen. Weitere 19 Staaten sind mit zehn oder mehr Personen in der Verbandsgemeinde vertreten.