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Entgegen der landläufigen Meinung kommt die Rente nicht automatisch. Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung werden grundsätzlich nur auf Antrag bewilligt. D.H. die Feststellung und Zahlung von Renten hängt letztendlich von dem erklärten Willen der/des Rentenberechtigten ab. Erst mit dem Antrag wird die Landesversicherungsanstalt (LVA) Rheinland-Pfalz tätig.

Wird der Rentenantrag später als drei Monate nach Eintritt des Leistungsfalles gestellt, z.B. Vollendung eines bestimmten Lebensalters bei einer Altersrente, kann die Rente frühestens ab Antragsmonat gezahlt werden („verspätete“ Antragstellung). Bei „rechtzeitiger“ Antragstellung – innerhalb der 3-Kalendermonats-Frist – kann die Rente in der Regel bereits nach Ablauf des Monats beginnen, in dem der Leistungsfall eingetreten ist. Bei Hinterbliebenenrenten verlängert sich die Frist für eine „rechtzeitige Antragstellung“ auf zwölf Kalendermonate.

Es gibt jedoch Ausnahmen
Von Amts wegen wird eineRegelaltersrente (ab Vollendung des 65. Lebensjahres) nur gezahlt, wenn vorher schon eine Erwerbsminderungsrente bezogen wurde bzw. eine große Witwenrente (ab Vollendung des 45. Lebensjahres), wenn vorher schon eine kleine Witwenrente gezahlt wurde.

Sofern Sie sich mit dem Gedanken tragen, einen Antrag auf Altersrente zu stellen, sollten Sie dies etwa drei Monate vor dem gewünschten Rententermin tun. Auch befristete Renten (Zeitrenten) werden nicht ohne Antrag weitergewährt.

Rentenanträge stellen können Sie bei der LVA Rheinland-Pfalz, deren Auskunfts- und Beratungsstellen und Versichertenältesten sowie den Versicherungsämtern der
Kreis- und Stadtverwaltungen und den Gemeinde- und Verbandsgemeinde-verwaltungen.