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Am 31.12.2001 waren 28.027 Einwohner mit Haupt- und Nebenwohnungen in der Verbandsgemeinde Wörrstadt gemeldet, was gegenüber dem Ende des Vorjahres einen Zuwachs von 292 Personen bedeutet. Die Zuwachsrate betrug somit 1,04 Prozent (0,79 Prozent im Vorjahr). Die verzeichneten 13.073 Familien lebten in 7.861 Häusern. Damit stieg die Zahl der ansässigen Familien um219, die der Häuser um 139. „Dies ist mit Sicherheit auf die attraktiven Baugebiete in einigen Ortsgemeinden zurückzuführen und auf unsere ständigen Bemühungen, die Infrastruktur zu verbessern,“ kommentiert Bürgermeister Gerhard Seebald diese positive Entwicklung.

Die beiden einwohnerstärksten Gemeinden Wörrstadt und Saulheim näherten sich zahlenmäßig leicht an durch den Zuzug von 105 Personen in Saulheim auf jetzt 6.987 Einwohner und den Abgang von 17 Einwohnern in Wörrstadt auf nun 7.522. Die Zu- bzw. Abgänge aller Ortsgemeinden zum Vergleichszeitpunkt 31.12.2000 zeigt die Tabelle. Den prozentual stärksten Zuwachs verzeichnet Sulzheim mit 4,16 Prozent, gefolgt von Udenheim mit 3,23 Prozent. Hier kam die Bautätigkeit während des Jahres also voll zum Tragen, während sie im Baugebiet „Im Krag“ in Wörrstadt offensichtlich stagniert, obwohl erschlossenes, baureifes Land vorliegt.

Das Geschlechterverhältnis ist mit 50,42 Prozent weiblichen und 49,57 Prozent männlichen Einwohnern fast unverändert. 49,53 Prozent waren als verheiratet gemeldet, 38,81 Prozent als ledig, 4,43 Prozent als geschieden, 1,56 Prozent als getrennt lebend und 5,64 Prozent als verwitwet.

6.647 männliche und weibliche Einwohner (23,72 Prozent) sind bis zu 19 Jahren alt, 7.977 (28,46 Prozent) gehören der Altersgruppe der 20 bis 39-Jährigen an und 8.115 (28,95 Prozent) sind zwischen 40 und 59 Jahre alt. 5.288 Personen (18,87 Prozent) sind älter als 60 Jahre, wobei 92 Frauen und 28 Männer sogar älter als 90 Jahre sind. Eine Frau kann sogar auf mehr als 100 Lebensjahre zurückblicken.

Die Zahl der in den nächsten sechs Jahren voraussichtlich einzuschulenden Kinder war von Ende 2000 bis Mitte 2001 um 38 Kinder gesunken, stieg allerdings nun wieder um 37 Kinder auf 1.976 Kinder an.

Bei der Religionszugehörigkeit der Einwohner gab es nur minimalste Verschiebungen. Weiterhin ist die Mehrheit evangelisch (45,42 Prozent), gefolgt von 30,39 Prozent Katholiken. 3,38 Prozent der Mitbürger gehören sonstigen Religionen an, 17,61 Prozent dagegen keiner Religionsgemeinschaft und 2,85 Prozent machen keinerlei Angaben.

Die Gruppe der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger umfasst 1.650 Personen mit 70 verschiedenen Staatsbürgerschaften. Dies entspricht einem Bevölkerungsanteil von 5,89 Prozent gegenüber 6,05 Prozent zum Ende des Vorjahres. 664 türkische Einwohner stellen hiervon den größten Anteil. 205 Personen haben die italienische, 91 die jugoslawische, 57 die polnische und 50 die marokkanische Staatsbürgerschaft. Aus weiteren 17 Staaten leben jeweils mehr als 10 Mitbürgerinnen bzw. Mitbürger in der Verbandsgemeinde, aus 18 Staaten jedoch nur jeweils ein ausländischer Mitbürger.