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Arbeitnehmer mit sog. 630-DM-Jobs können durch geringe eigene Beiträge erhebliche Vorteile in der gesetzlichen Rentenversicherung erwerben.

Wer weniger als 15 Stunden wöchentlich arbeitet und dabei höchstens 630 DM (ab 1. Januar 2002 325 DM Euro) verdient, ist in der Sozialversicherung versicherungsfrei, erläutert die LVA Rheinland-Pfalz, Speyer. Der Arbeitgeber zahlt pauschal einen Beitrag von 22 Prozent zur Kranken- und Rentenversicherung. Entscheidet sich der Arbeitnehmer, diesen Pauschalbeitrag selbst auf den vollen Rentenversicherungsbeitrag aufzustocken, erwirbt er die vollen Leistungsansprüche in der gesetzlichen Rentenversicherung. Bei einem Verdienst von 630 DM (325 EUR) wäre dies bei einem Beitragssatz von 19,1 Prozent ein monatlicher Beitrag von 44,73 DM
(23,08 EUR).

Ein Beitrag, der sich lohnt: Die Voraussetzungen für alle Rentenarten können erfüllt bzw. erhalten werden, und nach sechs Monaten besteht ein Anspruch auf Leistungen zur Rehabilitation,.

Ein besonderer Tipp der LVA: Mit der eigenen Beitragsleistung wird auch der Anspruch auf staatliche Förderung zur Altersvorsorge erworben. Dies ist besonders rentabel für Versicherte, deren Ehegatten selbst nicht zum förderberechtigten Personenkreis gehören. Denn auch der Ehegatte erhält dann die staatliche Förderung, wenn er einen förderfähigen Altersvorsorgevertrag auf den eigenen Namen abschließt.

Wer sich für die Versicherungspflicht entscheidet, braucht dies nur seinem Arbeitgeber gegenüber schriftlich zu erklären.

Lassen Sie sich diese Möglichkeiten von den Auskunft- und Beratungsstellen der LVA Rheinland-Pfalz und BfA in ihrem persönlichen Fall erläutern. Auskünfte erhalten Sie ebenfalls bei der Verbandsgemeindeverwaltung.