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Im Hinblick auf die Euroumstellung wurden mehrere Beschlussvorlagen jeweils einstimmig verabschiedet: So beschloss der VG-Rat die Richtlinien zur Förderung von Regenwasserspeicheranlagen vom 5.11.2001, wonach ab dem 1.1.2002 die Zisternen ab einer Größe von 2 cbm mit 50,- € je cbm Fassungsvolumen gefördert werden. Die max. Förderung beträgt 400,- €. Für die Ausstellung eines Negativzeugnisses bei Grundstücksteilungen gem. § 20 Abs. 2 BauGB wird ab 1.1.2002 eine Gebühr von 30,- € erhoben.
Für die Bearbeitung der Bauvorhaben im Freistellungsverfahren nach § 67 LBauO werden ab 1.1.2002 folgende Gebühren erhoben:
- Garagen und kleinere An- bzw. Umbauten bis zu einer Bausumme von 25.000 € 25,- €
- An- und Umbauten mit einer Bausumme zwischen 25.000 € und 50.000 € 50,- €
- Neubauten bzw. An- und Umbauten mit einer Bausumme über 50.000 € 100,- €
Ab 1.1.2002 beträgt für das Betreuungsangebot in den Grundschulen der monatliche Elternbeitrag 10,- € und die Stundenvergütung für die Betreuungskräfte 8,-€. Ab 1.1.2002 beträgt der jährliche Zuschuss an Gesang- und Musikvereine für die Teilnahme am jährlichen Musikabend der VG Wörrstadt 2,60 €.
In den Richtlinien sind drei verschiedene DM-Beträge als Zuwendung je Tag in Euro umzustellen.
Ab 1.1.2002 werden die DM-Beträge in den Richtlinien wie folgt umgestellt: 2 DM = 1 €; 2,50 DM = 1,30 €; 5 DM = 2,60 €.
Ab 1.1.2002 beträgt der jährliche Pauschalbetrag an die OG Partenheim 2.050 €.
Ab 1.1.2002 beträgt der jährliche Zuschuss an Sportvereine mit vereinseigenen Anlagen für Sporthallen, Dusch- und Umkleideräume 1,60 € und für Flutlicht 0,50 € je Mitglied.

Bürgermeister Gerhard Seebald erläuterte dem Rat die vorgesehene Stellungnahme der Verbandsgemeinde Wörrstadt zum Regionalen Raumordnungsplan Rheinhessen Nahe. Trotz unterschiedlicher Standpunkte im Detail sprachen sich die Ratsmitglieder für die weiträumige nördliche Ortsumgehung von Wörrstadt und Sulzheim aus. Die Westspange soll als Landesstraße baldmöglichst ausgebaut werden. Doch unabhängig vom Bau der Westspange, so Seebald, setze sich der Kreis und die VG für eine sofortige Sperrung des Lkw-Verkehrs in Saulheim ein.
Der Rat will beantragen dass Saulheim als „Grundzentrum im Ergänzungsnetz“ in den Raumordnungsplan aufgenommen wird, da die Ortsgemeinde als Gemeinde sowohl mit der besonderen Funktion „Wohnen“ als auch mit der besonderen Funktion „Gewerbe“ ausgewiesen ist und auch eine ähnliche Bevölkerungsentwicklung wie Wörrstadt aufweist, das bereits als Grundzentrum ausgewiesen ist.
Hinsichtlich der Wohnsiedlungsentwicklung kann ohne die Umgehungsstaßen ein Baugebiet „Nordwestlich des Wörrstädter Bahnhofes“ nicht ausgewiesen werden. Auch für Baugebiete in Armsheim und Schimsheim, die über den Flächennutzungsplan hinausgehen, sind als Voraussetzung Umgehungslösungen der alten Ortskerne erforderlich.
Der Rat beschloss mehrheitlich, dass in Ober-Saulheim künftig die „Biengärten“ als Fläche für Natur und Erholung ausgewiesen werden. Ebenso Flächen entlang des Mühlbachs zwischen Wörrstadt und Saulheim.
Einstimmig beschloss der Rat die Forderung nach einem zweiten Bahngleis der Strecke Mainz-Alzey sowie einer Erhöhung der Taktfrequenzen, insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten.

Im Flächennutzungsplan 2 der VG soll nach Ratsbeschluss die geplante Mischfläche an den südwestlichen Rand der Ortsgemeinde Vendersheim verlegt werden, allerdings als kleinere Fläche als ursprünglich vorgesehen.

Bürgermeister Seebald informierte den Rat abschließend über den Rückgang der Sozialfälle und Sozialhilfekosten. Zum Stichtag 1.1.2001 gab es 358 Fälle mit 758 Personen und zum Stichtag 1.9.2001 gab es 340 Fälle mit 712 Personen. Die Gründe für den Rückgang liegen im Erfolg der Arbeit von Maatwerk, in der Einteilung fast aller arbeitsfähigen Hilfeempfänger zu gemeinnütziger Arbeit und an der geringeren Zahl von Neuanträgen. Bei den Empfängern von Hilfe zum Lebensunterhalt konnte der Haushaltsansatz um 191 TDM verringert werden. Dies entspricht einem Ausgabenrückgang gegenüber dem Vorjahr um 5,9 %.