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Niederschrift über die 5. Sitzung des Ausschuses für Natur, Raum und Bau vom 16.03.2010
 
 

TOP 02:

Vorstellung des Nahwärmenetzes der Ortsgemeinde Saulheim und Verbandsgemeinde (Sporthalle, Bürgerhaus, Kindergarten, Jugendzentrum und Feuerwache) 

Zum TOP wird eine Tischvorlage verteilt.

Im Herbst 2009 wurde im Verbandsgemeinderat der Grundsatzbeschluss für die Errichtung eines Nahwärmenetzes für fünf benachbarte öffentliche Gebäude um die Sporthalle Saulheim gefasst. 2010 wurden im Haushalt der VG 100.000 € für das Projekt eingestellt.
Bgm. Conrad begrüßt Herrn Semmler vom beauftragten Ingenieurbüro GESE-Plan. Herr Semmler erläutert die Planung und den Baufortschritt anhand einer Beamerpräsentation mit Plänen und Fotos. Die zentrale Anlage des Nahwärmenetzes basiert auf drei Energieträgern. Die Hauptlast soll über die konstante Verbrennung von Hackschnitzeln getragen werden. Zur Abdeckung der Spitzenlasten dienen zwei Gasthermen. Bei einem möglichen Ausfall der Hackschnitzelanlage fungieren sie als Ersatzheizung. Vorwiegend im Sommer liefert die thermische Solaranlage auf dem Sporthallendach zusätzlich Energie.
Der Standort der Anlage befindet sich am Rand der Sporthalle, neben dem im Bau befindlichen Bunker zur Lagerung der Hackschnitzel. Über Leitungen wird die Wärme auf die anderen öffentlichen Gebäude verteilt. Wärmemengenzähler in jedem der fünf Gebäude ermöglichen später eine getrennte Abrechnung.
Im Gespräch mit den Ausschussmitgliedern werden folgende Punkte von Herrn Semmler beantwortet: Der Bunker ist wasserdicht. Eine Belüftungsanlage schützt außerdem vor Wasserdampf, der sich im Bunker bilden kann. Die Zufahrtsrampe zum Beladen des Bunkers wird aus verdichtungsfähigem Material gebaut. Der Hausmeister und evtl. ein Gemeindearbeiter werden in die Wartung der Anlage eingewiesen. 
 

TOP 03:

Information über die geplante Ausweisung von Überschwemmungsgebieten in der OG Saulheim und Wörrstadt 

Anhand von Übersichtsplänen erläutert Herr Domidian das Vorhaben der SGD, am Mühlbach ein Überschwemmungsgebiet analog dem Wiesbach auszuweisen. Nach Vorlage der Entwurfspläne durch die SGD hat die Verbandsgemeindeverwaltung die Stadt Wörrstadt und die Gemeinde Saulheim zur Abgabe einer Stellungnahme aufgefordert. Gleichzeitig wurden die Pläne durch die VG geprüft. Dabei stellte sich heraus, dass in den Entwürfen der SGD die bestehende Renaturierung zwischen Wörrstadt und Saulheim ebenso wenig berücksichtigt wurde wie die angestrebten Rückhaltemaßnahmen innerorts von Saulheim. Dies hat die VG der SGD in einer Stellungnahme im März 2010 mitgeteilt. Von der Stadt Wörrstadt und der Gemeinde Saulheim lagen keine weiteren Stellungnahmen vor.

Herr Nehrbaß-Ahles berichtet von seinen Erfahrungen mit der Überschwemmungsgebietsverordnung am Wiesbach. Seit Erlass der Rechtverordnung hat die SGD allen genehmigungspflichtigen Vorhaben in diesem Gebiet zugestimmt. 


 

TOP 04:

Information über den aktuellen Sachstand „Bau eines Radwegenetzes in der Verbandsgemeinde Wörrstadt“ 

Zum TOP wird eine Tischvorlage verteilt.

Bgm. Conrad berichtet, dass die im Jahr 2009 gebauten Abschnitte zwischen Udenheim und Gabsheim sowie Sulzheim und Vendersheim auf große Resonanz stoßen. Im Jahr 2010 sollen die Strecken zwischen den Gemeinden Spiesheim und Wörrstadt sowie Spiesheim und Gabsheim ausgebaut werden. Eine durchgängige Radwegeverbindung zwischen Alzey und Wörrstadt hängt dann nur noch an einer vom Landkreis zu schließenden Lücke zwischen Albig und Spiesheim (2010 geplant).

Zum Informationsaustausch soll für die Umsetzung der Planungen ein Arbeitskreis aus Vertretern der Gemeinden, der VG und des Planungsbüros gebildet werden. Dessen Ergebnisse werden regelmäßig im Natur-, Raum- und Bauausschuss sowie in den Bürgermeisterdienstbesprechungen vorgestellt.

Herr Mussel teilt mit, dass es zur Route Spiesheim-Wörrstadt einen alternativen Weg kurz vor Wörrstadt gibt, der bereits befestigt ist. Die VG prüft dies.

Mangels eines geeigneten digitalen Übersichtsplanes zum Radwegekonzept kann dieser als Ausdruck im Büro von Frau Schmitt-Thomas eingesehen werden. Herr Conrad wünscht eine rege Beteiligung und ggf. Vorschläge für alternative Routen.
 

TOP 05:

Mitteilungen und Anfragen 

Herr Mussel teilt mit, dass am Etzenborner Bach auf Höhe des Durchlasses nachgearbeitet werden muss, um das Niveau von Durchlass und Bachsohle anzugleichen. Frau Schmitt-Thomas sei informiert.



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