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Die früh einsetzende Dunkelheit in Herbst und Winter ist die Lieblingszeit aller zwielichtigen Gestalten, die es auf das Wohnungseigentum der Bürger abgesehen haben. Besonders anonyme Neubaugebiete und Häuser in Ortsrandlage sind gefährdet.
Vor dem Hintergrund der im letzten Winterhalbjahr gestiegenen Zahl von Wohnungseinbrüchen gründete die Polizeidirektion Worms zur gezielten Bekämpfung dieses Deliktbereichs eine Arbeitsgruppe „Wohnung“. In den kommenden Wochen und Monaten werden die Mitglieder der AG in den Gemeinden besonders solche Wohngebiete aufsuchen, die am ehesten für mögliche Wohnungseinbrüche in Frage kommen. „Wohnungseinbrüche sind für die Betroffenen traumatische Erlebnisse. Hierbei wird der entstandene materielle Verlust oft als weit weniger gravierend empfunden, als der Eingriff in die Privatsphäre. Die Folgen sind nicht selten Angstzustände und der Verlust des Sicherheitsgefühls in der als so sicher geglaubten eigenen Wohnung,“ so die Polizeidirektion.
Die Beamten der AG Wohnung wollen durch das persönliche Gespräch vor Ort die Bürger sensibilisieren und Verhaltenshinweise geben. Besonders die erhöhte Aufmerksamkeit von Nachbarn und die rechtzeitige Verständigung der Polizei über verdächtige Personen oder Fahrzeuge könne die Sicherheit im eigenen Wohnbereich erhöhen. Auf Wunsch führen die Beamten auch Beratungen im Hinblick auf die technische Sicherung von Wohnungen durch und stellen entsprechendes Informationsmaterial zur Verfügung.
Im Bereich der konkreten Strafverfolgung verspricht sich die Polizei durch die Arbeitsgruppe eine Steigerung der Aufklärungsquote. Der Sitz der Arbeitsgruppe unter Kriminalhauptkommissar Herbert Rauter ist im Polizeigebäude Hagenstraße 5 in Worms.