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Eine positive Resonanz fand die erste Versammlung der Mühlbachanlieger am 23. August 2001 im Ratssaal der Verbandsgemeinde. Mehr als zwei Drittel der betroffenen 54 Grundeigentümer nutzten die Gelegenheit, sich über das Vorhaben am Mühlbach zwischen den Ortslagen Wörrstadt und Saulheim zu informieren sowie ihre Fragen und Anregungen vorzutragen.

Zur Beantwortung der Fragen standen zur Verfügung: Ortsbürgermeister Günter Helmus, Ortsbürgermeister Walter Klippel, Bernhard Bögelein (Beigeordneter), Karl-Heinz Greb (Leiter der Abt. Bauen und Umwelt der VG), Dagmar Schmitt-Thomas (Abt. Bauen und Umwelt), Hans-Peter Höhnen (vom Kulturamt bestellter Bodenordner), Markus Sigmundt (Kulturamt Worms) sowie Franz-Otto Brauner (FUL-Berater) als Berater der Landwirte bezüglich der Förderprogramme für umweltschonende Landwirtschaft.

Ralf Wester vom beauftragten Ingenieurbüro renatur und sein Kollege Martin Heinemann stellten zunächst die geplanten Maßnahmen vor, die vor allem im Bereich der Großen Hecken (Gemarkung Wörrstadt) vorgesehen sind. Hier soll durch Anstau des Mühlbaches das Wasserrückhaltevolumen erhöht und damit die Hochwassergefahr für die Ortslage Ober-Saulheim vermindert werden. Eine weitere Voraussetzung zur Renaturierung des Mühlbaches ist der Ankauf von Uferrandstreifen, die nicht nur dem Bachlauf zugute kommen, sondern auch die Bewirtschaftung der angrenzenden Flächen erleichtern.

Die Bodenordnung wird im Rahmen eines freiwilligen Landtausches erfolgen, bei dem die Tauschpartner sich absprechen, welche Flächen als Tauschland für sie geeignet sind. Auch ein monetärer Ausgleich ist möglich, wenn z.B. die Eigentümer kein Interesse mehr an Ersatzland haben.

Nach Auswertung der bisherigen Anlieger-Rückmeldungen zeichnet sich die große Bereitschaft der Landwirte ab, ihre Flächen durch Tausch aus dem Projektgebiet verlegen zu lassen. Der von der Verbandsgemeinde beauftragte Bodenordner wird in den nächsten Wochen auf die Betroffenen zugehen, um die Tauschmöglichkeiten im Einzelnen zu besprechen.