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Für Mädchen mit grünem Gewissen

In vielen technischen Berufen dominieren Männer die Branche. Weibliche Fachkräfte sind rar. Ein Grund mehr, den bundesweiten Girls' Day am 23. April zu nutzen, um auch in unserer VG auf die Zukunftschancen für Mädchen speziell im Bereich der erneuerbaren Energien aufmerksam zu machen. So wirbt am Aktionstag juwi am Hauptsitz Wörrstadt bei Schülerinnen ab der fünften Klasse für mehr Frauen in technischen Berufen:

Die vielfältigen Jobs im Bereich der regenerativen Energien taugen nicht nur im Hinblick auf die Geschlechtergerechtigkeit zum Vorzeigen am Girls' Day. Trotz Konjunkturkrise boomt der Wirtschaftssektor und ist längst zum Jobmotor geworden. Die Karriereaussichten sind noch immer rosig: Seit 1998 ist die Zahl der Arbeitsplätze in der Branche mit dem grünen Gewissen von 70.000 auf 280.000 im Jahr 2008 gestiegen. 2020 sollen sogar mehr als 500.000 Menschen dort ihr Geld verdienen.

"Das ist ein enormer Zuwachs. Wir gehen davon aus, dass die Entwicklung anhält", sagt der Peter Glasstetter tätig in der Unternehmenskommunikation bei juwi. Er begrüßte 20 Mädchen aus unterschiedlichen Schulen der Umgebung in der firmeneigenen Akademie. Gerade weiblichen Nachwuchskräften werden bei juwi familienfreundliche Beschäftigungsmöglichkeiten mit gutem Verdienst geboten. Es gibt flexible Arbeitszeiten, Teilzeitverträge und eine betriebliche Kinderbetreuung, das „Juwelchen“. Beste Voraussetzungen für Karriere und Familie.

Grundlage für eine Laufbahn in der nachhaltigen Energiegewinnung ist in der Regel ein Ingenieursstudiengang im Bereich Elektrotechnik, Maschinenbau, Umwelttechnik aber auch Umwelt- und Raumplaner sind gesucht. Die Teilnehmerinnen hatten die Möglichkeiten drei Mitarbeiterinnen mit unterschiedlichen beruflichen Karrieren kennen zu lernen und ihnen ganz persönliche Fragen zu stellen.

So erfuhren sie von Gabriele S., Maschinenbauingenieurin, Projektmanagerin für die Windplanung Lateinamerika und bald zum zweiten Mal Mutter, dass sie eine 4 Tage Woche hat, um  ihrem kleinen Sohn einen Mamatag bieten zu können. Idealerweise hat auch  der Papa ebenfalls einen 4 Tage-Arbeitsplatz und verbringt einen Papatag  mit dem Kleinen.

Patricia K. hat Umwelttechnik studiert und kam über ein Praktikum zu Juwi. Inzwischen arbeitet sie als Projektmanagerin in dem Bereich Bioenergie und liebt ihren Beruf, bei dem Fähigkeiten wie Kommunikation, Teamfähigkeit, Organisation und Zeitmanagement gefordert werden.

Ursula M. gehört mit mehr als 7 Jahren Betriebszugehörigkeit zu den „alten Hasen“ des jungen Unternehmens. Als Raum- und Umweltplanerin hat sie bereits mehrere Windparkanlagen geplant und in Betrieb genommen. Außerdem war sie maßgeblich bei der Errichtung des größten Solarparks Deutschlands beteiligt. „Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind in diesem Unternehmen kein Problem beim Aufstieg, was zählt ist das Engagement für eine gute Sache“ so die Fachfrau.

Zu Juwis Vision von 100 % erneuerbaren Energien gehört auch eine fundierte innerbetriebliche Ausbildung für neue Mitarbeiter/innen. Da das Unternehmen weltweit tätig ist, sind Sprachkenntnisse sowie der Umgang mit Computer das notwendige Handwerkszeug.

 

Zum Abschluss des Girls’ Days wurden die Mädchen von der Diplomatin Nathalie B. zum Solarpark in der Nachbarschaft geführt. Ihr Thema ist die Optimierung der Fernüberwachung eines Solarparks. Sie erklärte den Mädchen wie ein Solarpark funktioniert, was man unter Fernüberwachung versteht, wie man es unter Umständen verbessern könnte.

 

Es war ein aufschlussreicher und ansprechender Girls’ Day. Was die Mädchen mitnehmen konnten, war die Erkenntnis, dass Technik und Frauen kein Widerspruch ist.

 

Christine Geiger, Gleichstellungsbeauftragte der VG Wörrstadt

Zum Römergrund 2-6, Wörrstadt gleichstellungsbeauftragte@vgwoerrstadt.de


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