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Hundehaltung ist steuerpflichtig

 

Formulare zur An- und Abmeldung auf der Internetseite der  Verbandsgemeinde

 

Wie Kontrollen durch das Ordnungsamt der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt zeigen, kommen immer noch Hundebesitzer der Verpflichtung, ihre Vierbeiner steuerlich anzumelden, nicht nach. Die in den Ortsgemeinden gültigen Satzungen über die Erhebung von Hundesteuer regeln die entsprechenden Einzelheiten. Hier die wichtigsten Punkte.

 

Schuldner der Hundesteuer ist immer der Hundehalter. Hundehalter ist, wer einen Hund in seinen Haushalt oder Betrieb aufgenommen hat oder wer länger als zwei Monate einen Hund in Pflege, Verwahrung oder auf Probe oder zum Anlernen hält. Ein Hund muss innerhalb von 14 Tagen nach Beginn oder Ende der Haltung beim Steueramt oder Bürgerbüro an- bzw. abgemeldet werden. Die Steuerpflicht beginnt mit dem Kalendermonat, der auf den Monat der Aufnahme folgt oder wenn der Hund drei Monate alt wird. Die Steuerpflicht  endet mit Ablauf des Kalendermonats, in dem der Hund abgeschafft wird, abhanden kommt oder verstirbt.

 

Je nach Wohngemeinde fallen für den Erst-Hund zwischen 40 und 51 Euro jährlich an, für den zweiten Hund zwischen 56 und 77 Euro und für jeden weiteren Hund zwischen 70 und 102 Euro. Spiesheim hat speziell für Kampfhunde eigene Steuersätze festgelegt: für den 1. Hund 328 Euro, für den 2. Hund 456 Euro und für jeden weiteren jeweils 656 Euro.

 

Dass die Hundesteuer ordnungsgemäß bezahlt wurde, wird anhand der Hundemarke erkennbar, die jeder Hund sichtbar tragen muss, der sich außerhalb der Wohnung oder des befriedeten Grundbesitzes aufhält. Für alle Ortsgemeinden außer Gau-Weinheim werden Hundesteuermarken ausgegeben. Die Mitarbeiter des Steueramts in der Verbandsgemeindeverwaltung informieren gern über eventuelle Steuerbefreiungen, beispielsweise für Blinden- oder Rettungshunde, sowie über Steuerermäßigungen, zum Beispiel für Wachhunde, oder die Zwingersteuer.

 

In Abständen von einem Jahr kann jede Gemeinde laut Satzung durch die Verbandsgemeindeverwaltung Hundebestandsaufnahmen durchführen lassen. Bürgermeister Markus Conrad hierzu: „Immer wieder stoßen die Mitarbeiter bei ihren Kontrollen auf nicht angemeldete Hunde. Wenn die Halter dann Geldbußen zahlen müssen, halte ich dies auch für ein Stück Steuergerechtigkeit gegenüber denjenigen, die für ihre Hunde ordnungsgemäß Steuern zahlen.“

 

Festgestellte Verstöße gegen die Anzeige- und Auskunftspflicht sind Ordnungswidrigkeiten nach § 24 Abs. 5 der Gemeindeordnung, für die Geldbußen bis zu 5.000,- Euro anfallen können. Angesichts dieser Größenordnung rät Conrad  allen, die dies noch nicht getan haben, zur Anmeldung des bzw. der vierbeinigen Freunde. An- und Abmeldeformulare gibt es im Bürgerbüro der Verbandsgemeinde oder als Downloadformular auf der Internetseite www.vgwoerrstadt.de


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