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Spatenstich für neue Kläranlage Ensheim-Bermersheim

Am 30. Oktober erfolgte der symbolische Spatenstich der neuen Kläranlage Ensheim-Bermersheim, nachdem schon im August mit den Arbeiten begonnen worden war. Die bereits betonierte Bodenplatte lässt den Standort und die Dimension des neuen Klärbeckens schon deutlich erkennen.


1984 war die für rund 870.000 Euro erbaute Kläranlage in Betrieb genommen worden. Angeschlossen waren zunächst die Gemeinden Ensheim und aus der VG Alzey-Land die Gemeinde Bermersheim, 2001 wurden auch die Abwässer aus Spiesheim eingeleitet. „Uns war schon damals bewusst, dass wir zur Verbesserung der Reinigungsleistung geeignete Maßnahmen ergreifen müssen", erläuterte Bürgermeister Markus Conrad. Nach entsprechenden Messungen seien in einer  Wirtschaftlichkeitsuntersuchung verschiedene Varianten geprüft worden, unter anderem auch der Anschluss an die Kläranlage Flonheim. "Doch schnell wurde deutlich, dass ein Umbau der bereits bestehenden Anlage die wirtschaftlichste Lösung ist. Es ist kein Problem, die Baumaßnahmen bei laufendem Betrieb durchzuführen."

An den Kosten von rund 2,3 Millionen Euro beteiligt sich die Verbandsgemeinde Alzey-Land mit zirka 22 Prozent, die Finanzierung des Kanalstauraums für Bermersheim trägt sie komplett. „Mit dieser Maßnahme“, so Conrad, „leisten wir ein aktives Stück Umweltschutz, da die Anlage auf den neusten Stand der Technik kommt.“ Gebaut wird unter anderem ein Kombibecken, das ein Belebungs- und Nachklärbecken baulich vereint, ein Zwischenpumpwerk, eine Gebläsestation und ein Schlammstapelbehälter. Der vorhandene Notüberlauf wird umgebaut, der vorhandene Grobrechen gegen einen Feinrechen ausgetauscht. Außerdem wird das bestehende Betriebsgebäude an die neuen Verhältnisse angepasst und die Zufahrt zur Kläranlage wird erneuert.

„Die umgebaute Kläranlage soll, wenn alles nach Plan läuft und das Wetter mitspielt, im Juli 2007 in Betrieb genommen werden“, prognostiziert Conrad. „Das Modernisierungsprogramm der Verbandsgemeinde im Abwasserbereich ist damit abgeschlossen. Die dann vorhandene Technik und das Personal werden eine gute Versorgung unserer Bürger gewährleisten. Dennoch“, sicherte VG-Chef Conrad zu, "ist keine Erhöhung der Abwassergebühren geplant, die wir bereits seit zehn Jahren stabil halten können.“