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UD Chemie gewinnt Großen Preis des Mittelstandes


Die UD Chemie GmbH mit Hauptsitz in Wörrstadt wurde für ihre herausragende unternehmerische Leistung mit dem "Großen Preis des Mittelstandes" ausgezeichnet. „Es gab in diesem Jahr bei deutschlandweit knapp 2.800 Bewerbern nur 32 Preisträger. Dass wir einer davon sind, macht uns unbeschreiblich stolz und glücklich“, fasst Anke Dubberke, geschäftsführende Gesellschafterin, zusammen. Auch die Geschäftsführer Frank Dubberke und Matthias Wruck sowie Prokurist Jürgen Ganter stehen noch unter dem Eindruck der Galafeier in Würzburg, als die Trophäe übergeben wurde. "2005 hatten wir schon zu den Finalisten gehört, in diesem Jahr dann natürlich auf den Preis gehofft. Dass wir ihn dann wirklich bekommen haben, ist einfach großartig“, so Ganter.

Der Wettbewerb gehört zu den renommiertesten Mittelstandspreisen. Seit 1993 wird die goldene Trophäe von der Oskar Patzelt-Stiftung verliehen. Kriterien sind die Entwicklung des Unternehmens, die Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovationen, Kundennähe und auch das gesellschaftliche Engagement in der Region. Dass in all diesen Bereichen bei UD Chemie Hervorragendes geleistet wird, konnte man den Juroren überzeugend vermitteln.

Das Familienunternehmen wurde 1984 von Uwe L.F. Dubberke gegründet. Nach seinem überraschenden Tod übernahmen Tochter Anke sowie die Neffen Frank M. Dubberke und Matthias Wruck 1999 die Geschäftsführung. 2002 gründeten sie ein Tochterunternehmen in Moskau, 2005 ein weiteres in Tallinn/Estland. Die Firmengruppe beschäftigt heute 38 Mitarbeiter, darunter sechs Auszubildende, in Wörrstadt und 10 weitere bei den Töchtern. Der Umsatz konnte in nur fünf Jahren auf 25 Millionen Euro verdoppelt werden, wobei allein das letzte Jahr ein Plus von 20 Prozent brachte. Dieses Jahr sollen es 15 Prozent Zuwachs werden“, berichtet Ganter. "Wir wollen unsere Qualitätsführerschaft und das europaweite Netzwerk mit mittelständischen Händlerkollegen ausbauen und dadurch den Großkonzernen Paroli bieten." Das Unternehmen vertreibt Rohstoffe für die Lebensmittel-, Pharma- und chemisch-technische Industrie, es kauft Wein- und Sektkellereiabfälle zur Weiterverarbeitung an und entwickelt, projektiert und produziert Flüssigsäuremischungen für die Lebensmittelindustrie.

Bürgermeister Markus Conrad freut sich mit den Preisträgern „Wir hatten UD Chemie  2005 und auch in diesem Jahr wieder für den Wettbewerb vorgeschlagen. Damals wurde man Finalist, dieses Jahr sogar Preisträger. Das ist ein großartiges Ergebnis und zeigt die Klasse und das Potenzial des Unternehmens. Solche Erfolge machen natürlich auch die Verbandsgemeinde als Wirtschaftsstandort interessant.“ Der VG liegt besonders viel am Zusammenspiel von Kommune und Unternehmen. „Wir sind froh über das vor Ort gezeigte Engagement von UD Chemie“, betont Conrad. So wurden nicht nur allen Grundschülern sog. Alarmtrillerpfeifen spendiert, sondern bereits auch die lokalen Kindergärten, die Feuerwehr, der größte Sportverein, ein Kulturverein und der Verkehrsverein unterstützt. „Für den Kirchenvorplatz will UD Chemie einen ‚Weltbrunnen’ stiften“, freut sich auch Ortsbürgermeister Ingo Kleinfelder über das jüngste Projekt in Wörrstadt.