Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Impressum
Schrift:
Kontrast:

Icon Kalender
Kalender
Niederschrift  
über die Sitzung des Eigenbetriebes Abwasser der Verbandsgemeinde Wörrstadt am Dienstag, dem 04. Juli 2006, um 19.00 Uhr im Ratssaal der VG Wörrstadt

TOP 2 – Beratung und Beschlussfassung über die Vergabe des Bauauftrages für den Neubau der Kläranlage Ensheim-Bermersheim und den Umbau der Regenentlastungsbauwerke KSR Ensheim und KSR Bermersheim 
Die Ausschussmitglieder hatten mit der Einladung eine Beschlussvorlage erhalten. Diese ist Bestandteil der Originalniederschrift. Einstimmig wurde beschlossen, Frau Koch und Herrn Stellwagen vom Ingenieurbüro Andrea Koch, Waldalgesheim, gemäß § 35 Absatz 2 GemO als Sachverständige zu diesem Tagesordnungspunkt zu hören.
Die Baumaßnahme wurde öffentlich ausgeschrieben. Die Aufteilung erfolgte in 2 Lose, Los 1: Bautechnik, Los 2: ESMR (Elektro-, Steuerung-, Mess- und Regeltechnik). Zur Submission am 23.05.2006 lagen zu Los 1 drei und für Los 2 vier Angebote vor. Neben den Hauptangeboten wurden zu beiden Losen insgesamt 25 Nebenangebote eingereicht. Die Prüfung und Wertung der Angebote erfolgte durch das Ingenieurbüro Andrea Koch. Frau Koch erläuterte ausführlich das Ergebnis. Hinsichtlich der Wertung der Nebenangebote zu Los 2 hatte ein Bieter Bedenken angemeldet. Diese wurden jedoch zurück gewiesen.

Das wirtschaftlichste Hauptangebote für Los 1 wurde von der Firma Faber, Alzey, mit brutto 1.240.841,07 € vorgelegt. Dem folgten das Angebot der Firma UWA, Minden, mit 1.278.995,92 € und das Angebot der Firma Gerharz, Bad Kreuznach, einschl. Nachlass, mit 1.673.830,08 €. Unter Berücksichtigung der wertbaren Nebenangebote ergaben sich folgende Angebotssummen:

Firma Faber                          1.181.845,69 €
Firma UWA                           1.200.000,00 €
Firma Gerharz                       1.645.023,05 €

Die Firma Faber hatte somit das wirtschaftlichste Angebot abgegeben.

Bei Los 2 ergab sich nach Wertung der Hauptangebote folgende Bieterfolge:
Firma Dornhöfer, Mainz-Kostheim,  970.075,37 €, Firma Faber, Alzey, einschl. Nachlass, 984.639.,67 €, Firma UWA, Minden, 1.040.181,78 €, Firma MK GmbH, Überherrn, einschl. Nachlass, 1.406.205,51 €. Nach Berücksichtigung der wertbaren Nebenangebote ergaben sich folgende Angebotssummen:

Firma Faber                             933.479,37 €
Firma Dornhöfer                      970.075,37 €
Firma UWA                           1.002.016,33 €
Firma MK GmbH                  1.394.466,31 €

Das wirtschaftlichste Angebot hatte somit die Firma Faber vorgelegt.

Ausschussmitglied Herr Wolf fragte, ob die Aufsichtsbehörde mit den vom Ingenieurbüro Koch gewerteten Nebenangeboten der Firma Faber einverstanden sei. Frau Koch teilte hierzu mit, dass die SGD Süd, Mainz, in einem Gespräch am 26.06.06 der Wertung der Angebote zugestimmt habe. Frau Thörle fragte nach der Deckung der Vergabesummen. Herr Stein erklärte hierzu, dass im Wirtschaftsplan 2006 Mittel in Höhe von 1,4 Millionen Euro eingestellt seien. Der Rest wird bei der Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2007 berücksichtigt. Die Beteiligung der Verbandsgemeinde Alzey-Land an den Kosten der Kläranlage beträgt rd. 25 %, die Kosten für die Herstellung der Kanalstauräume tragen die jeweiligen Verbandsgemeinden zu 100 % selbst.Einstimmig wurden folgende Auftragsvergaben beschlossen:

Los 1 - Bautechnik
Firma Faber, Alzey, Auftragssumme 1.181.845,69 € gemäß Hauptangebot in Verbindung mit den Nebenangeboten 1-6.       

Los – ESMR
Firma Faber, Alzey, Auftragssumme  933.479,37 € gemäß Hauptangebot, inkl. 1 % Nachlass, in Verbindung mit den  Nebenangeboten 2 und 5.

TOP 3 – Mitteilung und Anfragen
Ausschussmitglied Frau Thörle fragte nach der Kostenbeteiligung des Eigenbetriebes bei Ausbau der Jahnstraße in Saulheim. Der schlechte Zustand der Straße sei teilweise auf den dort vorhandenen Kanal zurückzuführen. Herr Stein erklärte, dass im Spätsommer eine erneute Befahrung der Kanalleitung, einschließlich der Kanalhausanschlüsse, vorgenommen wird. In diesem Zusammenhang wird auch der Zustand des Kanalgrabens von der Rohrleitung bis zum Straßenaufbau an verschiedenen Stellen geprüft. Erst nach Vorlage der Ergebnisse könne über eine Kostenbeteiligung entschieden werden.

DruckenZurück