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Die Verbandsgemeinde gehört zusammen mit dem Heimatmuseum Saulheim und der KleinenKunstbühne Saulheim zu den Preisträgern des diesjährigen Kommunalen Kulturpreises der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik Rheinland-Pfalz e.V.

Der nachstehende Text lehnt sich an einen Presseartikel über die Preisverleihung von Thomas Thörle, Nieder-Olm, an.


Der Abend des 20. Januar 2003, der Preisverleihung auf Schloss Engers bei Neuwied, geht als historisches Ereignis in die noch junge Geschichte des Saulheimer Heimatmuseums sowie der KleinenKunstbühne Saulheim ein. Auch für die Verbandsgemeinde Wörrstadt war es ein besonderer Anlass zur Freude.


Der Trägerverein des Heimatmuseums, der Saulheimer Heimatgeschichte e.V., erhielt bei der Vergabe des Kommunalen Kulturpreises 2002 der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik Rheinland-Pfalz, SGK, einen ausgezeichneten 2. Preis. Die Vorsitzende der Vergeberjury, die Landtagsabgeordnete Renate Pepper, überreichte die Urkunde an Vereinsvorsitzende Renate Schrader.
Der mit 500 Euro dotierte Kulturpreis sei zugleich Ausdruck der Anerkennung des bisher Geleisteten als auch Ansporn, an der guten Sache festzuhalten und fortzuschreiten. Renate Pepper umriss die Verleihkriterien: Die Arbeit muss ehrenamtlich erfolgen, sie muss im Sinne der Nachhaltigkeit auf Dauer angelegt sein und der breiten Öffentlichkeit zugänglich sein. In der Kultur sollten die Tore ganz weit offenstehen für neue Ideen und Initiativen, abseits breit getretener Pfade.

Den 4. Preis und 100 Euro nahm Bürgermeister Gerhard Seebald für die gute Kulturarbeit der Verbandsgemeinde entgegen. Auch die KleineKunstbühne Saulheim, vertreten durch die Initiatorin und Leiterin Martina Keiffenheim, wurde für ihr kulturelles Engagement mit einem vierten Preis ausgezeichnet.


Eröffnet und umrahmt wurde die Feier von Pianist Johannes Nies und seinen Variationen zu Telemann und Rachmaninow. SGK-Vorsitzender Michael Reitzel betonte, trotz knapper öffentlicher Mittel brauche Kulturarbeit seine berechtigte Förderung. Seit 15 Jahren habe sich die SGK dieser wichtigen Arbeit verschrieben. Staatssekretät Roland Härtel, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Villa Musica, betonte: "Nicht vom Brot allein lebt der Mensch, er braucht auch die Kultur als Nahrung der Sinne." Mit dem Kulturpreis solle besonders die kulturellen Bemühungen des ländlich strukturierten Raumes gewürdigt werden.