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„Der Energiepass kommt“
Gut besuchtes Unternehmerforum am 18.05.06

Bürgermeister Markus Conrad zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Verlauf des 10. Unternehmerforums. Mehr als 50 Unternehmerinnen und Unternehmer fanden wieder den Weg in den Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Wörrstadt. Der Zuspruch des Forums ist seit Bestehen ungebrochen, so Markus Conrad.

„Kaum einer weiß, was in diesem  blauweißgrauen Gebäude im Gewerbegebiet eigentlich so passiert und das will ich Ihnen heute Abend näher bringen.“ Mit diesen Worten begann Matthias Bingenheimer, Chef von Intertronic in Wörrstadt, seine eindrucksvolle Firmenpräsentation.

Präsentationen anläßlich des 10. Unternehmerforums

 

 

  Firmenpräsentation [PDF: 440 KB]

 

  Office kompakt... Sie haben Ihr Büro in der Tasche [PDF: 245 KB]

 

  Was ein Arbeitsplatz wirklich kostet! [PDF: 102 KB]


 

 

Kunden des seit 1999 in Wörrstadt ansässigen Unternehmens sind überwiegend im öffentlich-rechtlichen Sektor zu finden. Bundestag, Bundesrat und die Landeshauptstadt München zählen beispielsweise zu dem Kundenkreis, aber auch private Einrichtungen wie Versicherungsgesellschaften werden von Intertronic betreut.

Hard- und Software, Logistik und Service, Beratung- und Schulung sind einige der Dienstleitungen, die dieses Unternehmen bietet.

Neben der Unternehmens- und Servicezentrale in Wörrstadt unterhält der Träger des Unternehmerpreises „Phoenix 2006“ (wir berichteten) Serviceniederlassungen bundesweit.

Nach seiner Firmenpräsentation hielt Matthias Bingenheimer noch ein kleines Schmankerl für die Anwesenden bereit. Was kostet ein PC-Arbeitsplatz wirklich und wie kann ich als Unternehmen durch den Einsatz kleiner Hilfsmittel wie dem Pocket-PC den Ablauf  in meinem Unternehmen optimieren?

Anschließend leitete Günter Brück, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey, zum Vortrag des Abends über:  „Der Energiepass kommt“.


 

 

 

  Energiepaß [PDF: 339 KB]

 

 

 


Dipl.-Ing. Reinhold Will vom Planungsbüro GeSe-Plan in Wörrstadt berichtete den Anwesenden ausführlich über den Hintergrund des Energieausweises.

Die EU-Gebäuderichtlinie, die bis zum 4. Januar 2006 umzusetzen ist, sieht Energieausweise auch für

bestehende Gebäude sowie den Aushang der Ausweise in bestimmten öffentlichen Gebäuden vor. Der Energiepass in Deutschland wird im Gebäudebestand jedoch erst zur Pflicht, wenn die EU-Vorgaben in

Dipl.-Ing. Reinhold Will, GeSe-Plan Wörrstadt
Präsentationen anläßlich des 10. Unternehmerforums

nationales Recht umgesetzt sind. Ein erster Schritt war die Verabschiedung des neuen Energieeinsparungsgesetzes. Es fehlt noch eine neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2006, in der die Details für den Energiepass festgelegt werden. Zurzeit liegt dazu noch kein Referentenentwurf vor. Erst nach In-Kraft-Treten der EnEV 2006 (mit dem nicht vor Mitte 2006 zu rechnen ist) müssen Gebäudeeigentümer den Energiepass erstellen lassen, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung bauen, verkaufen oder vermieten wollen. Das gilt sowohl für bestehende Wohnimmobilien als auch für Büro- und Dienstleistungsgebäude. Die EnEV 2006 wird voraussichtlich Übergangsfristen enthalten.

Das Planungsbüro GeSe-Plan steht natürlich für Auskünfte zur Verfügung, aber auch andere zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigte Innenarchitekten und Handwerksmeister.

Mehr über den Energiepass können Sie auch auf der Internet-Seite der Deutschen Energie- Agentur (dena) erfahren (www.gebaeudeenergiepass.de).