Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Impressum
Schrift:
Kontrast:

 
 

Die Leiterin der Rheinhessen-Werkstatt in Wörrstadt, Frau Gerda Hiemeyer, gab den Zuhörern einen aufschlussreichen Einblick in das Tätigkeitsfeld dieser Einrichtung.

Die Rheinhessen-Werkstatt ist - wie das Franz-Josef-Helferich-Haus in Jugenheim und die Wohneinrichtung Wallertheim - Teil der Nieder-Ramstädter Diakonie, die ihren Sitz im südhessischen Mühltal hat und im Jahr 1899 von engagierten Christen gegründet wurde.

6. Unternehmerforum
6. Unternehmerforum

Im Bereich Montage und Verpackung werden von der Rheinhessen-Werkstatt Verpackungs-, Sortier-, Wiege-, Zähl- und Montagearbeiten nach Absprache verrichtet. Außerdem gehören hierzu Mailings, das Zusammenstellen von Ordnern und der Einsatz von Schrumpftunneln.

Insbesondere in diesem Bereich werden individuell passende Arbeiten für die Beschäftigten gesucht, auf Wünsche kann die Rheinhessen-Werkstatt flexibel reagieren.
Vorteile für Auftraggeber sind dabei: Aufträge an Werkstätten für behinderte Menschen werden nur mit 7% MWSt. berechnet und können bei Betrieben, die eine Behindertenausgleichsabgabe entrichten müssen, angerechnet werden. 

Die Holz- und Kunststoffbearbeitung ist eine weiteres Gebiet, in dem sich die Werkstatt betätigt. Hierzu zählen Bilderrahmen und kleinere Zuschnitte. Große Holzbearbeitungsmaschinen sind vorhanden.

Bei der Garten- und Anlagenpflege übernimmt die Rheinhessen-Werkstatt Aufträge von Kommunen, Unternehmen und Privathaushalten. Die Garten- und Anlagepflege beinhalten die Jahrespflege, Bepflanzungen, Verkehrsinseln, Hecken- und Baumschnitt.
Die Küche der Rheinhessen-Werkstatt neben dem Franz-Josef-Helferich-Haus in Jugenheim arbeitet im Bereich des Caterings. Hier werden Kalt - und Warmspeisen für Kindergärten, Ganztagsschulen und Wohnheimen zubereitet. Auch für die Lieferung von Büffets zu allen Anlässen steht diese Einrichtung zur Verfügung. 

Zuletzt zeigte Frau Hiemeyer die pädagogischen Angebote der Rheinhessen-Werkstatt auf. Hierzu gehören der Bereich berufliche Bildung, arbeitsbegleitende Maßnahmen, individuelle Förderung und Praktika.

Im Anschluss an die Unternehmensvorstellung zeigte Herr Joachim Herder, Projektleiter des vom Land Rheinland-Pfalz in Auftrag gegebenen Projekts AIM (arbeitsweltbezogene Integrationsmodelle in der WfbM), Kooperationsmöglichkeiten zwischen Behindertenwerkstätten und Unternehmen auf.
Auch hier ist die Rheinhessen-Werkstatt auf der Suche nach Unternehmen, die sich vorstellen können, kostenlose Praktika  oder nach Leistung bezahlte Außenarbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen anzubieten.