Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Impressum
Schrift:
Kontrast:

Icon Kalender
Kalender
Räder rollen demnächst reibungslos

Spatenstich für den neuen Radweg zwischen Partenheim und Stadecken-Elsheim

Zuerst musste eine kleine Geduldsprobe bestanden werden, aber als die für den Spatenstich erforderlichen Spaten dann vor Ort waren, stand dem symbolischen Akt nichts mehr im Wege. Die versammelten Behördenvertreter, Sponsoren und Mitglieder der Aufbaugemeinschaft schickten sich an, die Realisierung des letzten erforderlichen Wegestücks zwischen Partenheim und Stadecken-Elsheim offiziell einzuleiten.
Spatenstich Radweg in Partenheim


Karl Bochem, Dr. Karl-Geert Kuchenbecker, Rüdiger Beiser,
Karl-Heinz Jürging und Gerhard Seebald beim symbolischen 1. Spatenstich (v.l.)

730 Meter lang ist dieses Radwegestück und kostet rund 50.000 Euro. 80 Prozent davon trägt das Land, allerdings nur für einen Radweg von 2,50 Metern Breite. Da die Partenheimer einen 3 Meter breiten Weg wollten, entstanden etwas höhere Kosten. Die Mehrkosten übernahm zu 35 Prozent das Kulturamt Worms, die restlichen 7.000 Euro trägt die Ortsgemeinde. Doch Sponsoren wurden schon gefunden: die Landfrauen haben bereits 1.000 Euro und die Aufbaugemeinschaft hat 2.500 Euro zugeschossen.

Enorm sparen konnte Partenheim durch die großartige Eigenleistung einiger starker Mitbürger, die sogar den Vatertag für diese Aktion opferten. Auf diese Eigenleistung, so Ortsbürgermeister Rüdiger Beiser, sei er sehr stolz. Ohne sie wäre die Realisierung des Radwegs, der schon seit mehr als 20 Jahren im Volksmund diskutiert werde, nicht möglich gewesen.

Verbandsbürgermeister Gerhard Seebald sah im Bau dieses Weges zu Zeiten leerer Kassen ein seltenes, aber sehr erfreuliches Ereignis. Ohne den Anstoß und die Zuschüsse von Seiten des Landes und des Kulturamtes, vor allem aber ohne die große Bereitschaft zur Eigenleistung würde es diesen Radweg nicht geben. Partenheim hätte die erforderliche Restsumme, die durch die Eigenleistung ersetzt wurde, in absehbarer Zeit nicht aufbringen können. „Doch nun,“ so Seebald, „werden wir uns in ca. vier bis sechs Wochen hier zur Einweihung mit dem Rad wieder treffen.“

Kreisbeigeordneter Karl-Heinz Jürging lobte ebenfalls das Bürgerengagemnet und wünschte sich eine solche Initiative auch für andere Projekte. Dann könnten die Gemeinden viel Geld sparen. „Vor allen auf die Entwicklung des Radwegenetzes über Grenzen hinweg,“ so Reinhard Wildgruber, Beigeordneter der VG Nieder-Olm, „legen wir großen Wert. Hierzu tragen wir gern unseren Teil bei.“ Von 50 Metern, die auf Stadecker Gemarkung liegen, bezahlt diese Gemeinde die Hälfte.