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Niederschrift der Sitzung vom 28. September 2004

TOP 2 Information über die geplante Einrichtung einer Ganztagsschule an der Grundschule – Neubornschule - Wörrstadt

Der Vorsitzende führte aus, dass entsprechend dem Beschluss des Verbandsgemeinderates vom 30. März 2004 der Antrag auf Einrichtung einer Ganztagsschule (GTS) in der Grundschule Wörrstadt fristgerecht gestellt wurde. Der ebenfalls beschlossene Architektenwettbewerb zur GTS wird zur Zeit durchgeführt. Eine Vorbesprechung, an der Bürgermeister Conrad, Herr Schneider von der Bauabteilung und Herr Neumann von der Schulabteilung, teilgenommen haben, hat bereits stattgefunden. Grundlage für den Architektenwettbewerb ist das mit der ADD abgestimmte Raumprogramm, welches dieser Niederschrift als Anlage beigefügt ist. Bis Anfang Dezember dieses Jahres ist mit einer Entscheidung über unseren Antrag zu rechnen. An dem Architektenwettbewerb nehmen 8 Architekten teil. Jeweils 4 Architekten wurden von uns und von der Architektenkammer vorgeschlagen. Bedingt durch das vorgegebene Raumprogramm und der damit verbundenen höheren Baukosten ist mit Mehrkosten in Höhe von ca. 3.000,00 € beim Architektenwettbewerb (Gebühr 2 % der Baukosten) und mit einer höheren Vergütung für die AKD (Architektenkammer) Höhe von ebenfalls ca. 3.000,00 € zu rechnen. Neben den 4 Fachpreisrichtern (Architekten) sind noch 3 Sachpreisrichter, die durch die Verwaltung benannt werden, Mitglieder im Preisgericht. Von Seiten der Verwaltung sind Bürgermeister Conrad und Frau Schaer, Schulleiterin der Grundschule Wörrstadt Mitglieder im Preisgericht. Eine noch freie Preisrichterstelle soll durch die im Verbandsgemeinderat vertretenen Fraktionen besetzt werden. Jede Fraktion soll einen Berater benennen, aus deren Kreis jedoch nur 1 Person mit Stimmrecht im Preisgericht vertreten ist.

TOP 3 Beratung und Beschlussfassung über die Änderung der Budgetierung im Haushalt der Grundschule (Empfehlungsbeschluss)

Bürgermeister Conrad verwies auf die Beschlussvorlage vom 16. Juli 2004, wonach der Haushaltsansatz für die Schülerbeförderungskosten aus dem Budget herausgenommen werden soll. Ab 2005 soll für die Schülerbeförderung eine eigene Haushaltsstelle für jede Grundschule gebildet werden, die keinen Übertragbarkeitsvermerk erhält. Die am Jahresende nicht verbrauchten Mittel gelten als eingespart. Auf Nachfrage von Schulleiter Dörrschuck teilte Bürgermeister Conrad mit, dass nicht daran gedacht sei, die Übertragbarkeit der Budgetansätze zu ändern oder zu streichen.

Bei 2 Enthaltungen wurde der Beschlussvorlage zugestimmt.

TOP 5 Beratung und Beschlussfassung über die Übereignung eines Grundstückes der Hauptschule Wörrstadt an den Landkreis (Empfehlungsbeschluss)

Bürgermeister Conrad teilte mit, dass der Landkreis um kostenlose Übertragung des Eigentums an den zum Schulzentrum Wörrstadt (Hauptschule und IGS) gehörenden Grundstücken an den Landkreis Alzey-Worms bittet. In dem öffentlich-rechtlichen Vertrag über die Errichtung eines Schulzentrums in Wörrstadt vom 19. Mai 1994 ist vereinbart, dass die Vertragspartner (Landkreis und Verbandsgemeinde) zu gegebener Zeit, insbesondere wenn abzusehen ist, welche Entwicklung beide Schulen nehmen werden, prüfen, ob und in welchem Umfang die Übertragung des Eigentums am Schulvermögen auf den Landkreis geboten ist.

Nach kurzer Diskussion wurde einstimmig beschlossen, das Eigentum an dem Schulgrundstück nicht auf den Landkreis zu übertragen.

TOP 4 Änderung der Schulbezirksgrenzen für die Grundschule in Partenheim

Bürgermeister Conrad verwies auf die Beschlussvorlage vom 26. August 2004 und teilte mit, dass heute zu diesem TOP keine Beschlüsse zu fassen sind. Es sei beabsichtigt, den Antrag der Grundschule Partenheim auf Änderung der Schulbezirksgrenzen zu diskutieren und Meinungen auszutauschen.

In den letzten 5 Jahren mussten in der Grundschule Partenheim zweimal kombinierte Klassen gebildet werden. Dies ist nach Ansicht des Schulleiters, Herrn Dörrschuck ein großer Nachteil für die in kombinierten Klassen zu unterrichtenden Kinder.

Der Vorsitzende wies darauf hin, dass in keinster Weise daran gedacht sei, die Grundschule Partenheim zu schließen, zumal erst im Jahr 1997 die Grundschule mit einem Aufwand von über 1 Mio. DM saniert wurde.

Herr Dörrschuck führte aus, dass die Schulstatistik, die zweimal jährlich erstellt wird und die auf Daten des Meldeamtes basiert, noch nie gestimmt habe und er daher davon ausgehe, dass nicht auszuschließen sei, dass in naher Zukunft wieder kombinierte Klassen gebildet werden müssen.

Er bat die Verwaltung um Unterstützung für den Fall, dass kombinierte Klassen gebildet werden müssen. Auch der Schulelternbeirat setze sich dafür ein, alles Mögliche zu tun, damit kombinierte Klassen nicht gebildet werden müssen.

Diskutiert wurde der Vorschlag, den Elternwillen der betroffenen Eltern aus Vendersheim zu erkunden. Einig war man sich darüber, dass bei einer Änderung der Schulbezirksgrenzen, dies erstmals Auswirkungen auf Schulneulinge haben sollte.

Im kommenden Jahr soll an der Grundschule Wörrstadt die Ganztagsschule eingerichtet werden. Diese steht auch für Kinder aus Vendersheim offen. Ob dies bei einem Wechsel zum Schulbezirk Partenheim möglich wäre, erscheint derzeit noch fraglich.

Die Verwaltung wurde beauftragt Erhebungen anzustellen, weshalb die Schulstatistik Partenheim fast nie stimme.

Als Ergebnis der ausführlichen Diskussion bleiben folgende Punkte festzuhalten:

  1. Eine Elternbefragung der Vendersheimer Kinder soll zum jetzigen Zeitpunkt nicht durchgeführt werden.
  2. Im 1. Quartal 2005 soll erneut über das Thema beraten werden. Bis dahin liegen die Anmeldungen für die Ganztagsschule und die neue Schulstatistik für die Grundschule Partenheim vor.
  3. Die Verwaltung soll bis dahin klären, weshalb es bei den Schulstatistiken der Grundschule Partenheim Abweichungen gibt.

TOP 6 Mitteilungen und Anfrage

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