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Wirtschaft wichtig

VG-Unternehmerforum soll Impulse bringen

Vom 15.03.2004
 
WÖRRSTADT (red) Verbandsbürgermeister Markus Conrad (CDU) hat alle Unternehmer, Gewerbetreibenden und Freiberufler zum ersten Treffen des Unternehmerforums am Donnerstag, 25. März, um 19.30 Uhr in Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung eingeladen.

Dies sei, so Conrad, die ideale Plattform zum konstruktiven Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen der Verwaltung und den Unternehmen. "In einem solchen Austausch sehe ich eine wesentliche Voraussetzung für die Entwicklung unserer Verbandsgemeinde, denn nur gemeinsam können wir die Attraktivität unserer Region steigern und Arbeits- sowie Ausbildungsplätze erhalten oder neu schaffen."

Beim ersten Treffen werden die Ziele des Unternehmerforums erläutert und Informationen über die Verbandsgemeinde gegeben. Unter anderem sollen auch mit Hilfe einer Umfrage Themen für die Folgetreffen ermittelt werden.

Quelle: Allgemeine Zeitung Alzey 



Signet Unternehmerforum

Ergebnisse des 1. Unternehmerforums der VG Wörrstadt

Themenvorschläge für Vorträge/Referate

  • Zusammenarbeit des Gewerbevereins, des Verkehrsvereins und der Politik diskutieren und Ziele/Projekte entwickeln

  • Mitglieder der Landesregierung, z.B. den Wirtschaftsminister, zu einer Diskussion einladen


  • Referat im Erb- und Grundstücksrecht, insbesondere auch vor dem Hintergrund der Unternehmensnachfolge


  • Thema DSL: Vortrag über den aktuellen Versorgungsstatus im Gesamtbereich der VG (insbesondere auch die aktuelle Anbindungssituation in den Nachbar-Verbandsgemeinden darstellen; Bedarf ermitteln in der VG; Alternativen zur Telekom als Netzbetreiber, usw.)

  • Das Forum könnte hier sicherlich eine geeignete Plattform bieten, um einerseits einen größeren Kreis potentieller Interessenten zusammenzubringen (Sammelantrag) und andererseits zur Sammlung stichhaltiger Argumente aus unterschiedlichen Sichtweisen gegenüber einer Telekom beitragen.

  • Erstellen eines Branchenbuches für die Verbandsgemeinde

  • Thema: „Job-Börse“ für Teilzeitkräfte, Heimarbeitsplätze, freie Mitarbeiter, und alle, die ihre Arbeitszeit gerne frei gestalten. Hierbei sollte insbesondere die Frage diskutiert werden, ob eventuell Interesse an einem regionalen Marktplatz besteht, u.a. auch als Angebot für qualifizierte Personen, die z. Zt. aus unterschiedlichsten Gründen keine feste Anstellung suchen, aber Interesse an Teilzeit-Arbeit, einem Heimarbeitsplatz oder einer freien Mitarbeit haben, dies aber nicht über die offizielle Agentur (ehem. Arbeitsamt) kommunizieren (möchten).

  • In erster Linie etwa hochqualifizierte Fachkräfte, die z.B. aus familiären Gründen zur Zeit nicht berufstätig sind (auch nicht unbedingt darauf angewiesen sind), aber gerne ohne die Nachteile einer Festanstellung (z.B. Residenzpflicht am Arbeitsplatz, starres Arbeitszeitkorsett) in ihrem Fachgebiet weiterhin nebenbei arbeiten möchten, wobei freie Zeiteinteilung und Präsenz zuhause ganz wesentliche Faktoren sind (quasi als beruflich orientierte „Freizeitbeschäftigung“).

  • Klassische Beispiele: Ehepartner mit oftmals akademischer Ausbildung, von denen einer für einen bestimmten Zeitraum aus dem Berufsleben „aussteigt“ (Kindererziehung, etc.), Ruheständler, aber auch Studenten höherer Semester oder Examinierte, die weiterhin an den FH's oder der Uni bleiben (z.B. Doktoranden), nebenbei aber schon mal in den Arbeitsmarkt „hineinriechen“ möchten.

  • Vortrag zum Thema „Zeitmanagement“

  • Diskussionsabende z.B. mit Vertretern der Weinwirtschaft unter dem Gesichtspunkt „Werbung/Marketing für die Region“; oder mit Vertretern der Jungunternehmer-Vereinigung; mit „Bussiness-Angels“; mit Lehrenden und Studenten der unterschiedlichsten Fachrichtungen der umliegenden FH's (Mainz, Bingen, Kreuznach, Birkenfeld, Geisenheim).

  • Referat über die Vorstellungen zu einer mittel- bis langfristigen Planung des Wirtschaftsraumes VG-Wörrstadt aus politischer Sicht (Branchenausrichtung, Gesamt-Infrastruktur, Umwelt, Berücksichtigung der weinbaulich/landwirtschaftlichen Prägung unserer Region, Touristik, etc.), Wünsche der Wirtschaft an eine mittel- bis langfristige Planung.

  • Diskussion über die Wünsche der Politik an die Wirtschaft (über den Wunsch nach Schaffung von Arbeitsplätzen und nach hohen Steuereinnahmen hinaus).

  • Diskussion über die Einflüsse unterschiedlicher politischer „Machtverhältnisse“ oder Befindlichkeiten auf eine Gesamtplanung und ihre Realisierung (Ortsgemeinden vs. VG und umgekehrt, Ortsgemeinden untereinander).

  • Vorstellung, Präsentation von Handwerksfirmen, Architekten, usw. in unserer Verbandsgemeinde.

  • Referent zum Thema „Motivation von Jungunternehmern“ einladen.

  • Vortrag eines Vertreters der Investitions- und Strukturband Rheinland-Pfalz (ISB) oder einer entsprechenden anderen Einrichtung über die verschiedenen Fördermöglichkeiten.



Anregungen zum Unternehmerforum

Interessengruppen bilden, zum Austausch eventueller Planungen von gemeinsamen Aktionen.

Allgemeine Vorschläge

Darstellung und Aufstellung von Gewerbe sowie Hotels, Gasthäuser und Weingüter im Internet.

 

Quelle: Verbandsgemeinde Wörrstadt 



Branchenbuch für das Internet?

Erstes Unternehmerforum gut besucht

Vom 10.04.2004
 
VG WÖRRSTADT (red) Gut 70 Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler waren der Einladung zum ersten Unternehmerforum gefolgt, um sich gemeinsam mit Verbandsbürgermeister Markus Conrad und Günter Brück, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey, mit der Zukunft des Wirtschaftsstandortes VG Wörrstadt zu beschäftigen. Vorbild für das neue Unternehmerforum ist ein bereits erfolgreich laufendes Projekt in der VG Kirchheimbolanden.

In einem regelmäßig tagenden Forum sehe er, so Conrad, die ideale Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen der Verwaltung und der örtlichen Wirtschaft. Nur gemeinsam könne es gelingen, die Entwicklung der VG voranzutreiben, die Attraktivität der Region zu steigern und dadurch Arbeits- und Ausbildungsplätze zu erhalten oder neu zu schaffen. Dies sei angesichts des Stillstandes in der Wirtschaft, der geringen Investitionsmöglichkeiten der öffentlichen Hand, einer hohen Insolvenzrate und der Arbeitslosenquote erforderlich.

"Wichtig ist mir auch, die Probleme und Wünsche der Betriebe zu ermitteln," betonte Conrad. Bei den Treffen sollen Themen bearbeitet werden, die anhand einer Umfrage unter den Teilnehmern ermittelt werden sollen. Mögliche Themen könnten nach Ansicht des Bürgermeisters Existenzgründung, Rechtsformen, betriebliche Altersvorsorge, Marketing, öffentliche Finanzierungsprogramme oder Steuerthemen sein.

Conrad skizzierte die Merkmale des Wirtschaftsstandortes, die Zuständigkeiten der VG-Verwaltung, die Finanzsituation, die vorhandenen und geplanten Gewerbegebiete in der VG und auch die touristischen Gegebenheiten. Den Vorschlag des Bürgermeisters, dass sich bei künftigen Treffen je ein bis zwei Betriebe vorstellen könnten, griff Günter Brück auf und erläuterte Ziele und Struktur der Volksbank.

Bei der Diskussion wurde ein Internet-Branchenbuch mit den Betrieben vor Ort auf den Seiten der VG angeregt. "Es ist sicher sinnvoll, Betriebe nicht nur in die Gemeindeseiten, sondern auch in die VG-Seiten aufzunehmen," so Conrad. "Gerade beim Thema Wirtschaftsförderung müssen schließlich die Ortsgemeinden und die VG an einem Strang ziehen. Beim nächsten Treffen werden wir Ihnen unsere Möglichkeiten für ein Internet-Branchenbuch vorstellen."

Geschäftsinhaber des Wörrstädter Ortskerns forderten dringend Unterstützung, da sie vor allem unter einer langfristigen Baustelle gelitten und auch Kunden verloren hätten. Der Saulheimer Ortschef Walter Klippel gab zu bedenken, dass hierfür in erster Linie die Gemeinden Ansprechpartner seien, an die sich die Betroffenen wenden sollten.

Das nächste Unternehmerforum wird voraussichtlich im Mai in Saulheim stattfinden. Ein Vertreter des Unternehmerforums in Kirchheimbolanden soll eingeladen werden, um über die dortigen Erfahrungen zu berichten.

Quelle: Allgemeine Zeitung Alzey 



Einladung zum 2. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt

Sehr geehrte Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler,

für die rege Teilnahme am 1. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt Ende März dieses Jahres möchte ich mich zunächst bei Ihnen bedanken. Wir haben Ihre Anregungen und Ideen gerne aufgenommen und zusammengetragen.

Sie haben gezeigt, dass Ihnen unsere Region am Herzen liegt und Sie bei der weiteren Entwicklung unserer Verbandsgemeinde mithelfen wollen. Dadurch können wir gemeinsam die Attraktivität unserer Region steigern und Arbeits- sowie Ausbildungsplätze erhalten oder neu schaffen.

Wir möchten nun die Ergebnisse der Umfrage vorstellen und weitere Themen behandeln, zu denen wir Gäste begrüßen dürfen. Daher lade ich Sie herzlich zum 2. Treffen unseres Unternehmerforums ein am

Dienstag, dem 1. Juni 2004, um 19.30 Uhr
im Ritter-Hundt-Zentrum (Bürgerhaus) in Saulheim.

Neben der Präsentation Ihrer Ideen wollen wir unsere Entwürfe für das von Ihnen vorgeschlagene Branchenbuch für die Verbandsgemeinde vorstellen.

Als Referent wird Johannes Corbet, Leiter der Geschäftsstelle der Arbeitsagentur in Alzey, über die verschiedenen Programme und Fördermöglichkeiten der Arbeitsverwaltung berichten.

Weitere Gäste sind die Verantwortlichen des Unternehmerforums in Kirchheimbolanden, die ihre Erfahrungen schildern.

Alle Referenten stehen selbstverständlich auch für eine Diskussion zur Verfügung.

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie auch an diesem Abend zahlreich begrüßen könnte.

Ihr

Markus Conrad

Bürgermeister

Quelle: Verbandsgemeinde Wörrstadt 



Einladung zum 3. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt

Signet Unternehmerforum

Sehr geehrte Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler,

durch Ihre zahlreiche Teilnahme war auch das 2. Unternehmerforum im Juni ein großer Erfolg. Für dieses Interesse bedanke ich mich recht herzlich bei Ihnen. Nunmehr steht nach der Sommerpause das nächste Unternehmerforum an.

Zu unserem dritten Treffen lade ich Sie daher herzlich ein für

Mittwoch, den 6. Oktober, um 19.30 Uhr
in die Altentagesstätte (Gemeindehalle) in Schornsheim.

Neben der Vorstellung eines Unternehmens aus der VG Wörrstadt gibt es Gelegenheit zum konstruktiven Gedankenaustausch.

Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema „Erben und Vererben für Unternehmer“, das aus der Liste der vorgeschlagenen Themen ausgewählt wurde. Besonders für mittelständische Betriebe klassischer Prägung dürften die Informationen interessant und wichtig sein. Denn nur maßgeschneiderte Nachfolgemodelle bilden die beste Voraussetzung dafür, dass der weitere Bestand eines Unternehmens langfristig gesichert ist. Rechtsanwalt Wolfram Batzner, Saulheim, und ein Vertreter von der Steuerberatungsgesellschaft Krahnke & Katthagen, Wörrstadt, werden Sie über die steuergesetzlichen sowie erbrechtlichen Fragen informieren und für Ihre Fragen zur Verfügung stehen.

Desweiteren wird Ihnen das neue Branchenbuch vorgestellt, das auf der VG-Internetseite installiert wurde und sie erhalten einige weitere Informationen.

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie auch an diesem Abend wieder zahlreich begrüßen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Markus Conrad
Bürgermeister

Quelle: Verbandsgemeinde Wörrstadt 




Einladung zum 4. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt

Seit März 2004 lädt Verbandsbürgermeister Markus Conrad in regelmäßigen Abständen zu einem Unternehmerforum ein. Gut 70 Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler waren der Einladung zum ersten Unternehmerforum gefolgt, bei jedem Treffen sind weitere Interessierte dabei.

Gemeinsam mit Verbandsbürgermeister Markus Conrad und Günter Brück, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey, befassen sich die Teilnehmer des Unternehmerforums mit der Zukunft des Wirtschaftsstandortes VG Wörrstadt. Das Forum ist eine ideale Plattform zum konstruktiven Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen der Verwaltung und den Unternehmen. Durch diesem Austausch soll die Entwicklung unserer Verbandsgemeinde vorangetrieben werden, denn nur gemeinsam können die Attraktivität unserer Region gesteigert und Arbeits- sowie Ausbildungsplätze erhalten oder neu geschaffen werden.


4. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt


   
Zum vierten Mal lud die VG Wörrstadt Selbstständige und 
   Freiberufler aus der VG zum Unternehmerforum ein.
VG-Chef
   Markus Conrad hob hervor, dass das Unternehmerforum einen
   wichtigen Beitrag leiste zum Erfahrungsaustausch zwischen der
   Wirtschaft und der Verwaltung in der Verbandsgemeinde. In 
   diesem Forum sollen Ideen eingebracht werden, die den
   Standort Wörrstadt weiter stärken.
  
  
Conrad sieht durchaus optimistisch in die Zukunft der
   Verbandsgemeinde mit ihren rund 29.000 Einwohnern. 2100 
   mittelständische Betriebe haben 3800
   sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze geschaffen. Ein
   wichtiger wirtschaftlicher Faktor in der VG ist der Tourismus - in
   den registrierten Beherbergungsbetrieben wurden im
   vergangenen Jahr 11.000 Gäste und 20.700 Übernachtungen
   gezählt. Ein Wermutstropfen in der Statistik sind allerdings die 915 Arbeitslosen in der VG, davon 112 unter 25 Jahren und 188 über 55 Jahre alt.

Günter Brück von der Alzeyer Volksbank, dem Kooperationspartner der VG in Sachen Unternehmerforum, betonte, dass erst fünf Prozent des Jahres 2005 vorbei seien und trotzdem schon zwei positive Ereignisse hoffen lassen, dass sich in diesem Jahr der wirtschaftliche Aufschwung verstärkt fortsetze. Die doch recht reibungslose Einführung von Hartz IV sowie der problemlose Start der LKW-Maut geben Grund zu Optimismus. Allerdings seien auch im vergangenen Jahr die Wirtschaftsweisen von einem höheren Wachstum ausgegangen. Im Laufe des Jahres wurden die Zahlen weiter nach unten korrigiert, am Ende waren es noch 1,7%.

Neben der Vorstellung zweier mittelständischer Unternehmen aus der VG, der Firma Freund Land- und Weinbautechnik und der Firma Agrostat, stand der Vortrag des Staatssekretärs Walter Strutz vom Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Staatssekretär Strutz nahm den Faden seiner Vorredner auf, goss aber gleich etwas Wasser in den Wein. Er führte die 1,7% Wirtschaftswachstum in erster Linie auf den boomenden Export zurück. Auch dürfe man nicht vergessen, dass im vergangenen Jahr der eine oder andere Feiertag auf Samstag oder Sonntag fiel. Trotzdem geht auch Strutz davon aus, dass sich die Konjunktur in Deutschland, im Sog der anziehenden Weltwirtschaft, weiter erholen wird.

Ein Schwerpunkt für die Landesregierung in Rheinland-Pfalz ist die Förderung mittelständischer Unternehmen, hier muss Chancengleichheit mit den großen international tätigen Konzernen geschaffen werden. Immerhin arbeiten 75% aller sozialversicherten Arbeitnehmer in mittelständischen Unternehmen.

Ein weiteres Anliegen ist der Ausbau der Verkehrswege. Skeptisch steht Strutz der Einführung einer PKW-Maut gegenüber. In einem Flächenland wie Rheinland-Pfalz sind viele Menschen auf ihr Auto angewiesen, sie werden ohnehin finanziell bereits sehr belastet. So ist der Staatsanteil an den Energiekosten seit 1998 von 25 % auf 40% gestiegen.

Trotzdem ist Strutz der Meinung, dass die Deutschen allen Grund haben, selbstbewusst zu sein, worüber die deutsche Mentalität, möglichst viel zu klagen, oft hinwegtäusche. „Wir sind Exportweltmeister, wir sind im Bereich Hochtechnologie in der Weltspitze, aber wir müssen Hochtechnologie auch zulassen, vor allem im eigenen Land“, so Strutz. „Es ist schon traurig, wenn man nach China reisen muss, um ein Stück deutsches Hightech zu sehen, weil der Transrapid hier keine Chance bekommen hat. Es ist auch gefährlich, wenn immer mehr deutsche Forscher ins Ausland gehen, weil dort die Rahmenbedingungen für Forschung und Technik besser sind.“ Hier sieht Strutz großen Handlungsbedarf. „Ein wenig mehr Patriotismus kann uns hier gut tun.“

In der anschließenden Diskussion wurden konkrete Fragen zu den Förderbedingungen für mittelständische Betriebe beantwortet. Es kam aber auch deutlich zur Sprache, dass viele Unternehmer unter den starken Regulierungsmaßnahmen durch den Staat zu leiden haben. „Alles läuft sehr schleppend“, zog ein Teilnehmer als Fazit.

Text und Foto L.Th.

Quelle: Verbandsgemeinde Wörrstadt 


Logo Branchenbuch

Fünftes Unternehmerforum

Das Unternehmerforum der VG Wörrstadt war wie immer gut besucht. Bürgermeister Markus Conrad betonte in seiner Begrüßung, dass sich das Unternehmerforum - mittlerweile über ein Jahr alt - zu einer permanenten Einrichtung entwickelt habe. Zusammen mit Günter Brück von der Alzeyer Volksbank, dem Kooperationspartner in Sachen Unternehmerforum, stellte er fest, dass bei den Firmen nach wie vor Interesse bestehe, sich im Rahmen der Veranstaltung einem breiten Publikum vorzustellen. Die Vorträge der Firmen, die sich bereits präsentiert haben sowie generelle Informationen über das Unternehmerforum seien auch auf der Internet-Seite der Verbandsgemeinde www.vgwoerrstadt.de nachzulesen. Conrad informierte über den neuen Arbeitskreis „Zukunftsentwicklung“, in dem gemeinsam mit den Ortsgemeinden überlegt werden soll, wie sich die Verbandsgemeinde fortentwickle. Vor allem in der Arbeitsgruppe Wirtschaft und Tourismus bittet Conrad um rege Mitarbeit interessierter Bürger.

Im Mittelpunkt dieses fünften Forums stand die Vorstellung der Sparkasse Worms-Alzey-Ried. Durch den Zusammenschluss der Kreissparkasse Alzey und der Sparkasse Worms war 2003 das größte Kreditinstitut im Kreis entstanden. Vorstandsmitglied Norbert Zubiller und Abteilungsdirektor Norbert Mees präsentierten die Geschäf


tsgebiete, sprachen über Bilanzen sowie soziales und kulturelles Engagement der Sparkasse, für das alleine rund 700.000 Euro ausgegeben wurden. Sie gaben eine kleine Information am Rande: mit vier Millionen Euro Steuern habe man im Jahr 2004 deutlich mehr Steuern gezahlt als der Weltkonzern Daimer-Chrysler.

Die anwesenden Mittelständler interessierte allerdings eher, wie ihre Sparkasse sie unterstützt und was diese von den mittelständischen Unternehmen erwartet. 

Auf dieser Frage lag denn auch der Schwerpunkt der sich anschließenden Diskussion.

Spielerisch zum Business-Plan

Genau dieses Thema war der Schwerpunkt des zweiten Vortrages. Peter Starck, Unternehmensberater aus Mainz, referierte über die Erstellung von Businessplänen, die von immer mehr Banken vor einer Kreditvergabe gefordert werden. Wie diese Businesspläne mit Hilfe des Planspiels „IOXIOCIO – Die ersten 1000 Tage“ erstellt werden können, erläuterte Michael Reiss von der Unternehmensberatung 1stCONCEPT aus Mainz. Dieses Planspiel solle aber nicht nur eine Hilfe bei der Erstellung  eines Businessplans sein, es könne auch Existenzgründern und Unternehmen bei der Erschließung neuer Geschäftsfelder eine Hilfestellung bieten. Mehr Information hierzu unter www.die-ersten-1000-tage.de.

Ein weiteres Thema

des Abends war die Vergabe öffentlicher Aufträge. Bauamtsleiter Karl-Heinz Greb berichtete über die Ausschreibungspraxis und die gesetzlichen Bestimmungen der VOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen). Diese Vorschrift verlangt verbindlich, dass für Arbeiten jeder Art, durch die eine bauliche Anlage hergestellt, instandgehalten oder beseitigt wird, eine

"Öffentliche Ausschreibung" 1. nach öffentlicher Aufforderung, 2. nach einem vorgeschriebenen Verfahren und 3. mit einer unbeschränkten Zahl von Unternehmen

oder eine "Beschränkte Ausschreibung" 1. nach Aufforderung, 2. nach einem vorgeschriebenen Verfahren und 3. mit einer beschränkten Anzahl von Unternehmen

stattfindet. 

Erfüllen die Bewerber die in der VOB vorgeschriebenen Anforderungen, so ist die Verbandsgemeinde aus Gründen der wirtschaftlichen Haushaltsführung verpflichtet, den Zuschlag an das Unternehmen mit dem niedrigsten Angebot zu vergeben. Weicht die Verbandsgemeinde davon ab und vergibt den Auftrag an ein anderes Unternehmen, obwohl die Firma mit dem niedrigsten Angebot alle Voraussetzungen der Ausschreibung erfüllt hat, so kann das abgewiesene Unternehmen mit guten Aussichten auf Erfolg vor Gericht Schadensersatz erstreiten.

85 % der beschränkten Ausschreibungen aus den Jahren 2002 bis 2004 wurden mit Beteiligung der einheimischen Firmen durchgeführt. Nur in einigen Fällen, wo die Ausführung des Auftrags ein nicht in der Verbandsgemeinde vorhandenes spezielles Fachwissen erforderte, wurde davon abgesehen. Dennoch gingen nur 21 Aufträge an heimische Unternehmen. Grund hierfür ist offensichtlich das erheblich geringere Lohnniveau im Hunsrück, Pfälzer Wald oder gar in Ostdeutschland, was dazu führt, dass diese Firmen ihre Leistungen günstiger anbieten können, als die ansässigen Handwerker.

Für beide Seiten unbefriedigender Zustand

Die VG kann den Unmut heimischer Unternehmer verstehen, hat aber bei der Auftragsvergabe keinen Spielraum, da sie gesetzlich verpflichtet ist, dem preiswertesten Anbieter den Zuschlag zu erteilen, sofern keine besonderen Gründe einer Auftragsvergabe entgegen stehen. Die VOB ist eine Bundesverordnung. Inwieweit hiesige Firmen, die ohne Leiharbeiter aus den neuen EU-Ländern auskommen, ein Bonus zugestanden wird, kann nur durch den Gesetzgeber auf Bundesebene geregelt werden.


Einladung zum 6. Unternehmerforum am 21. Juni im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt

Das nächste Unternehmerforum findet am

Dienstag, dem 21. Juni, um 19.30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Wörrstadt statt.

Alle Unternehmer, Gewerbetreibenden und Freiberufler sind wieder herzlich dazu eingeladen.

Im Mittelpunkt des Abends steht der Vortrag von Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Karl Spies zum Thema „Von der Buchhaltung zum Controlling“. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bei gleichzeitig steigenden Anforderungen von Kreditgebern ist die vergangenheitsbezogene Buchhaltung nicht mehr ausreichend. Benötigt wird vielmehr ein aktives Steuerungs- und Lenkungssystem für die Unternehmensführung. Der Vortrag zeigt, wie mit möglichst geringem Aufwand aus der Buchhaltung ein Controlling entwickelt werden kann und welche Möglichkeiten Controlling dem Unternehmen gibt. Dies dürfte auch gerade für kleinere Unternehmen von großer Bedeutung sein.

Neben der Vorstellung eines Unternehmens aus der VG Wörrstadt sowie aktuellen Informationen und Terminen gibt es wieder Gelegenheit zum konstruktiven Gedankenaustausch.


Einladung zum 7. Unternehmerforum

    Das nächste Unternehmerforum findet am 

              Dienstag, dem 20. September, um 19.30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung

       in Wörrstadt statt.

      Alle Unternehmer, Gewerbetreibenden und Freiberufler
      sind wieder herzlich dazu eingeladen.
 

      Im Mittelpunkt des Abends steht das Thema „Basel II und Rating von Unternehmen“. Referenten der
      Volksbank Alzey und der Sparkasse Worms-Alzey-Ried werden gemeinsam zu diesem Thema  
      vortragen. Anschließend stehen sie für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung. Viele mittelständische
     
Unternehmen sind von den Auswirkungen sowohl im laufenden Geschäftsbetrieb als im investiven
      Bereich unmittelbar betroffen, so dass es unabdingbar ist, sich umfassend mit dem Thema auseinander
      zu setzen. Schon heute sind erste Auswirkungen dieser Veränderungen für jedem Unternehmer
      spürbar.  

      Neben der Vorstellung eines Unternehmens aus der VG Wörrstadt sowie aktuellen Informationen und
      Terminen gibt es wieder Gelegenheit zum konstruktiven Gedankenaustausch.


7. Unternehmerforum Dienstag, dem 20. September, 19.30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung


Die Inhaber des Wörrstädter Unternehmens

Externer Link: SIKOTEL Firmeninhaber Ottwin Nußbickel bei der Unternehmervorstellung
  

Ottwin Nußbickel und Sascha Greiss
stellten ihr Unternehmen vor.

 

      Linksymbol     
Präsentation SIKOTEL


   (Bild: Ottwin Nußbickel)


Im Mittelpunkt des Abends stand das Thema „Basel II und Rating von Unternehmen“.

Basel II formuliert die Neugestaltung der Eigenkapitalvorschriften der Kreditinstitute. Ziel soll es sein, dass die Stabilität des internationalen Finanzsystems erhöht wird. Risiken im Kreditgeschäft sollen künftig besser erfasst und somit die


Eigenkapitalvorsorge der Kreditinstitute risikogerechter strukturiert werden. Die Folgerung daraus ist, je höher das Risiko des Kreditnehmers, desto höher muss der Eigenkapitalanteil bei der Kreditvergabe
sein. Die Bonität des Unternehmens spielt eine wesentliche Rolle bei der Vergabe von Krediten.

 

 


Referenten der Volksbank Alzey und der Sparkasse Worms-Alzey-Ried haben gemeinsam zu diesem Thema   
referiert. Anschließend standen die Mitarbeiter der Banken für Fragen und zur Diskussion zur Verfügung.


 

 

 

 

 

Linksymbol Präsentation der Sparkasse Worms-Alzey-Ried
 Basel II und Rating aus Sicht der Sparkassen
         von Norbert Zubiller und Norbert Mees

 

 


 

 

Präsentationen der Volksbank Alzey

LinksymbolDer Rating-Prozess aus Bankensicht von Günter Brück

LinksymbolRating mit Praxisbeispielen von Jürgen Eppelsheimer

 

 


 

Hinweis zu den Präsentationen:
Die Original Präsentationsdateien von SIKOTEL und den Banken waren vom Speichervolumen sehr groß. Wir haben dies soweit es möglich war, durch Umformatierungen reduziert. Es lies sich jedoch nicht vermeiden, dass die einzelnen Dateien noch eine Größe von 250- bis 300 kb haben. Die Ladezeiten sind je nach Analog- oder ISDN Leitung etwas länger.


Logo Unternehmerforum


Einladung zum 8. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt

Sehr geehrte Unternehmer, Gewerbetreibende und Freiberufler,

nachdem sich unser letztes Unternehmerforum mit dem Thema Basel II beschäftigt hatte und eine sehr gute Resonanz erfuhr, möchte ich Sie vor Weihnachten zu unserem letzten Unternehmerforum in diesem Jahr herzlich einladen.  

Unser achtes Treffen findet am

Dienstag, dem 1. Dezember, um 19.30 Uhr
im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Wörrstadt

statt. Neben der Vorstellung eines Unternehmens aus der VG Wörrstadt gibt es wieder Gelegenheit zum konstruktiven Gedankenaustausch.

Im Mittelpunkt des Abends stehen diesmal zwei Vorträge. Zuerst wird Herr Armin Saaler, Leiter der R+V Generalagentur, über das Thema „Betriebliche Altersvorsorge“ referieren. Dieses Thema ist zum einen für Arbeitnehmer vor dem Hintergrund der aktuellen Rentendiskussionen und als Steuersparmodell interessant. Für Sie als Arbeitgeber ist die betriebliche Altersvorsorge von Interesse, da Sie hiermit Ihren Mitarbeitern Anreize bieten und vor allem die Lohnnebenkosten senken können. Im Vortrag werden auch die verschiedenen Durchführungswege (u.a. Pensionskassen) vorgestellt.

Danach wird sich Frau Astrid Kehsler, Journalistin, mit dem Thema „Unternehmen in lokalen und regionalen Medien, u.a. auch mit dem Bereich Urheberrecht“ befassen. Sie geht den Fragen nach „Womit komme ich in die Medien?“, „Welche Medien sind für mich die richtigen?“, „Was muss ich den Medien bieten?“ oder „Welche Regeln, insbesondere rechtliche Angelegenheiten, sollten beachtet werden?“

Beide Referenten stehen selbstverständlich wieder für eine Diskussion zur Verfügung.

Abschließend präsentieren wir Ihnen aktuelle Informationen und Termine aus der Verbandsgemeinde. Vor allem wollen wir Sie über unser Projekt 21 und das Thema „DSL in der VG“ informieren.  

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie auch an diesem Abend wieder begrüßen könnte.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Markus Conrad

 

 

Markus Conrad
Bürgermeister


Logo Unternehmerforum

Unternehmerforum am 1. Dezember 2005

 

Zum 8. Unternehmerforum konnte Bürgermeister Markus Conrad die jüngste hauptamtliche Bürgermeisterin Deutschlands, die 25-jährige


Anja Pfeiffer, als Gast begrüßen. Sie war Anfang Juni in der Verbandsgemeinde Weilerbach (ca. 15.000 Einwohner) gewählt worden. Ihr Kommentar zum Unternehmerforum: „Eine innovative Einrichtung und eine gute Möglichkeit zum Gedankenaustausch zwischen Verwaltung und Unternehmen. Ich werde den Gedanken nach Weilerbach weitertragen!“ 

Danach stellte Armin Saaler aus Saulheim dem Publikum seine überwiegend in Familienhand geführte R+V Generalagentur vor und gab zusammen mit seinem Mitarbeiter Benno Lehrbach Tipps zur betrieblichen Altersvorsorge. Sie machten deutlich, dass es sowohl für Arbeitnehmer als auch für Arbeitgeber vorteilhaft sein kann, vermögenswirksame Leistungen zur Altersvorsorge in eine Pensionskasse einzuzahlen.

Zum Thema „Unternehmen in den lokalen und regionalen Medien“ erläuterte Astrid Kehsler die Spielregeln der Pressearbeit. Für Firmen sei es auch heute oft nicht leicht, die Aufmerksamkeit von Redaktionen zu gewinnen. Dennoch wagte die freie Journalistin und Autorin die These, dass regionale Wirtschaftsberichte künftig an Bedeutung gewinnen. „Natürlich ist es schön zu wissen, dass der Karnevalsverein eine hervorragende Sitzung hatte oder der Fußballclub wieder gewonnen hat. Die wirtschaftliche Situation in der Region aber ist wesentlich bedeutender für das Leben der Bevölkerung. Ist der Arbeitsplatz noch sicher? Wo finden die Kinder einen Ausbildungsplatz? Und wie entwickeln sich wichtige Branchen?“ Den Trend zu einer Berichterstattung über wirtschaftliche Themen können Unternehmen unterstützen, wenn sie die Medien sachlich über eigene Entwicklungen und Aktionen informieren. Professionalität im Umgang mit den Medien bedeute dabei, statt Werbebotschaften Nachrichten zu form

Bilder 8. Unternehmerforum

ulieren und die Information entsprechend ihrer Bedeutung entweder an lokale Redaktionen oder auch an landesweit berichtende Sender zu schicken. Dabei appellierte Kehsler an die Firmeninhaber, bei Text und Bild auf professionelle Qualität zu achten.

Die rechtlichen Fallstricke der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit demonstrierte Rechtsanwalt Peter Wiechmann aus Saulheim. Schnell können nämlich relevante Rechte verletzt werden, sei es das Persönlichkeitsrecht, Urheber- und Markenrechte oder das Wettbewerbsrecht. Wiechmann klärte einige „populäre Irrtümer“ auf, etwa die irrige Meinung: „Einen Zeitungsartikel über mich darf ich nachdrucken und an meine Kunden verteilen, weil ich Gegenstand der Berichterstattung Bilder 8. Unternehmerforumbin“ oder „Wenn ich einem Pressefotografen den Abzug von einem Foto meines Unternehmens abkaufe, darf ich damit auch Werbung betreiben oder es auf meine Website stellen.“ Dass beides gefährlich ist, falls man sich nicht ausdrücklich die entsprechenden Rechte hat einräumen lassen, machten die lebendigen Ausführungen des Rechtsanwalts schnell deutlich. Spätestens mit den Musterrechnungen für die Folgen einer unerlaubten Nutzung zeigten, dass die Lizenzgebühren für eine vorherige Genehmigung deutlich günstiger sind. Der Anwalt warnte auch vor dem Irrglauben, als kleiner Anbieter werde man im weltweiten Datennetz schon nicht entdeckt und unerlaubte Nutzungen dadurch nicht offenbar. „Die Recherche nach unerlaubten Nutzungen etwa von Stadtplänen und Fotos im Internet ist zu einem lukrativen Geschäft für Detekteien und Kanzleien geworden.“

Das erste Unternehmerforum im neuen Jahr wird am 08. Februar um 19.30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeinde Wörrstadt stattfinden.

Vorträge

Bildsymbol Sicherheitsinfo zum Internet -Link öffnen- Thema: Betriebliche Altersvorsorge am Beispiel der Pensionskasse von Benno Lehrbach, R+V Generalagentur Saaler, Saulheim

Bildsymbol Sicherheitsinfo zum Internet -Link öffnen- Thema: Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in Unternehmen von Astrid Kehsler, Saulheim

Bildsymbol Sicherheitsinfo zum Internet -Link öffnen-

 Thema: Rechtsfragen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von Rechtsanwalt Peter Wiechmann, Saulheim


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10. Unternehmerforum der VG Wörrstadt

 
„Der Energiepass kommt“
Gut besuchtes Unternehmerforum am 18.05.06

Bürgermeister Markus Conrad zeigte sich mehr als zufrieden mit dem Verlauf des 10. Unternehmerforums. Mehr als 50 Unternehmerinnen und Unternehmer fanden wieder den Weg in den Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung in Wörrstadt. Der Zuspruch des Forums ist seit Bestehen ungebrochen, so Markus Conrad.

„Kaum einer weiß, was in diesem  blauweißgrauen Gebäude im Gewerbegebiet eigentlich so passiert und das will ich Ihnen heute Abend näher bringen.“ Mit diesen Worten begann Matthias Bingenheimer, Chef von Intertronic in Wörrstadt, seine eindrucksvolle Firmenpräsentation.
Kunden des seit 1999 in Wörrstadt ansässigen Unternehmens sind überwiegend im öffentlich-rechtlichen Sektor zu finden. Bundestag, Bundesrat und die Landeshauptstadt München zählen beispielsweise zu dem Kundenkreis, aber auch private Einrichtungen wie Versicherungsgesellschaften werden von Intertronic betreut. Hard- und Software, Logistik und Service, Beratung- und Schulung sind einige der Dienstleitungen, die dieses Unternehmen bietet. Neben der Unternehmens- und Servicezentrale in Wörrstadt unterhält der Träger des Unternehmerpreises „Phoenix 2006“ (wir berichteten) Serviceniederlassungen bundesweit.

Nach seiner Firmenpräsentation hielt Matthias Bingenheimer noch ein kleines Schmankerl für die Anwesenden bereit. Was kostet ein PC-Arbeitsplatz wirklich und wie kann ich als Unternehmen durch den Einsatz kleiner Hilfsmittel wie dem Pocket-PC den Ablauf  in meinem Unternehmen optimieren?

Anschließend leitete Günter Brück, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey, zum Vortrag des Abends über:  „Der Energiepass kommt“.

Dipl.-Ing. Reinhold Will vom Planungsbüro GeSe-Plan in Wörrstadt berichtete den Anwesenden ausführlich über den Hintergrund des Energieausweises.

Die EU-Gebäuderichtlinie, die bis zum 4. Januar 2006 umzusetzen ist, sieht Energieausweise auch für bestehende Gebäude sowie den Aushang der Ausweise in bestimmten öffentlichen Gebäuden vor. Der Energiepass in Deutschland wird im Gebäudebestand jedoch erst zur Pflicht, wenn die EU-Vorgaben in nationales Recht umgesetzt sind. Ein erster Schritt war die Verabschiedung des neuen Energieeinsparungsgesetzes. Es fehlt noch eine neue Energieeinsparverordnung (EnEV) 2006, in der die Details für den Energiepass festgelegt werden. Zurzeit liegt dazu noch kein Referentenentwurf vor. Erst nach In-Kraft-Treten der EnEV 2006 (mit dem nicht vor Mitte 2006 zu rechnen ist) müssen Gebäudeeigentümer den Energiepass erstellen lassen, wenn sie ein Haus oder eine Wohnung bauen, verkaufen oder vermieten wollen. Das gilt sowohl für bestehende Wohnimmobilien als auch für Büro- und Dienstleistungsgebäude. Die EnEV 2006 wird voraussichtlich Übergangsfristen enthalten.

Das Planungsbüro GeSe-Plan steht natürlich für Auskünfte zur Verfügung, aber auch andere zur Ausstellung von Energieausweisen berechtigte Innenarchitekten und Handwerksmeister.

Mehr über den Energiepass können Sie auch auf der Internet-Seite der Deutschen Energie- Agentur (dena) erfahren (www.gebaeudeenergiepass.de).


Logo Unternehmerforum

11. Unternehmerforum der VG Wörrstadt


Ungebrochener Zuspruch zum Unternehmerforum

Bürgermeister Markus Conrad war hocherfreut über die zahlreichen Anmeldungen zum „närrischen“ 11. Unternehmerforum. Mehr als 60 Unternehmerinnen und Unternehmer hatten ihre Teilnahme zu diesem Forum angekündigt.

„Wir hatten nicht mal ein Thema des Abends, wie bei den bisherigen Foren“, so Markus Conrad. „Das Kennenlernen und der gegenseitige Gedankenaustausch sollten im Vordergrund stehen, vielleicht lag das große Interesse aber auch am Austragungsort!“


Erstmals fand das Forum nicht in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung statt, sondern die Firma UD-Chemie lud in ihre Firmenzentrale ins Gewerbegebiet Wörrstadt ein. Ursprünglich sollte das Forum im Freien stattfinden, allerdings machte das Wetter einen Strich durch die
Rechnung. Dies tat der Veranstaltung aber keinen Abbruch, im Gegenteil, es wurde in den 1995 bezogenen Räumen der Firma richtig gemütlich.
Ansturm auf das Firmengebäude der UD-Chemie

Anke Dubberke, Geschäftsführerin der UD-Chemie, leitete den Abend mit einer Präsentation über Ihre Firma ein. Kurzweilig und humorvoll erzählte sie über die Entstehungsgeschichte von UD-Chemie rund um ihren Vater Uwe Dubberke, der die Firma im Jahre 1984 gründete. Sie berichtete über die Hochs und Tiefs seit der Firmengründung, insbesondere wie sie zusammen mit ihren Cousins Frank Dubberke und Matthias Wruck nach dem frühen Tod des Vaters die Schwierigkeiten meisterte und wie sie gemeinsam die Firmengeschicke zu den heutigen Erfolgen lenkten.

Gebannt lauschten die Anwesenden der Firmenchefin, teilweise in ihren Stühlen, teilweise sitzend oder stehend auf den verschiedenen Ebenen des sechseckigen Gebäudes verteilt. Liebevoll wird dieser Bereich von Anke Dubberke als „Klein-Venedig“ bezeichnet.



Prokurist Jürgen Ganter führte die Gäste im Anschluss zu einem kleinen Rundgang über das Firmengelände und erläuterte den Produktionsablauf.    

Von ihrer Tour zurückgekehrt, wurden die Teilnehmer des Forums von Matthias Wruck erwartet, der für die Unternehmerinnen und Unternehmer die für das Forum traditionelle Firmenvorstellung bereithielt.
Danach stellte Matthias Wruck, Mitinhaber des am 01.04.2006 eröffneten „Bioladens Wörrstadt“, diesen vor.
Mit den Worten “Wir sind jetzt im 5. Monat“, leitete Wruck seine Präsentation ein.

„Nur Wenige wissen, was wir hier so machen“, so Anke Dubberke. Im Foyerbereich konnten die Gäste die Produkte begutachten, in denen Rohstoffe der Firma UD-Chemie enthalten sind.

Auf einer Verkaufsfläche von mehr als 100 qm stehen den Kunden Bio-Produkte aller Art zur Verfügung. Täglich werden frische Waren angeliefert. Frischer Bio-Käse vom Gouda bis zu ausgefallenen Sorten in großer Auswahl sind in der Käsetheke zu finden. „Probieren ist selbstverständlich und erwünscht“, betonte Wruck.
Aus der Tiefkühltheke können sich die Kunden mit Pizza und Biolachsfilet bedienen, Tofu und Soja-Produkte stehen in der angrenzenden Kühltheke nicht nur für Vegetarier bereit.
Neben frischen Vollkornprodukten der Kaiserbäckerei aus Mainz und unbelastetem Gemüse und Obst, gibt es auch ein umfangreiches Trockensortiment und Kosmetika.  Deutsche und französische Weine aus biologischem Anbau, Bier und alkoholfreie Getränke gehören zum weiteren Sortiment.  
Die Kunden des Bioladens werden von Geschäftsführer Steven Tschirley und Ernährungsberaterin Marion Marquard in angenehmer Atmosphäre, gerne bei einer frisch gemahlenen Tasse Kaffee, betreut.


Beim anschließenden gemütlichen Teil des Abends konnten sich die Gäste selbst von den Leckereien aus dem Bioladen überzeugen, es blieb kein Krümel übrig! Bei einem Glas Wein oder einem frisch gezapften Weißbier wurde bis spät in den Abend geplaudert.

Kurze Wege sparen Geld:

Ihr kostenloser Eintrag im Internet Branchenbuch der Verbandsgemeinde Wörrstadt unter www.vgwoerrstadt.de!



 
„Der Neunröhrenplatz ist um eine Attraktion reicher geworden“.

 

 


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Nachlese zum 14. Unternehmerforum der VG Wörrstadt

Mit großem Interesse verfolgten die Gäste des 14. Unternehmerforums der Verbandsgemeinde den Vortrag von Monika Neuß „Warum ist QM (Qualitätsmanagement) wichtig?“.

Zu Beginn stellte Frau Neuß den Besuchern dar, wie sich ein Qualitätsmanagement-System aufbaut und welchen Teil das „Neue Hygienepaket“ inklusive HACCP dabei einnimmt. Für die Zuhörer besonders interessant, dass auch in kleinsten Unternehmen mit einem QM-System ein Kundenvorteil geschaffen werden kann. Qualitätsmanagement als Unternehmensphilosophie muss aus der „Chefetage“ heraus vorgelebt werden, damit die Mitarbeiter es in ihrer täglichen Arbeit auch sinnvoll umsetzen können, erklärte Frau Neuß als die oberste  Prämisse.
Ein ganz wichtiger, weiterer Punkt ist die Akzeptanz, dass QM heute ein Wettbewerbsvorteil für kleine und mittelständische Unternehmen darstellt.
Der Vortrag wurde immer wieder durch Fragen der Teilnehmer unterbrochen. Daraus entstand eine für alle Anwesenden anregende Diskussion.
Frau Neuß stellte in ihrem Resümee nochmals klar, welcher Wettbewerbsvorteil mit einem Qualitätsmanagement-System besteht. Anhand von Beispielen aus ihrer Berufspraxis zeigte die Referentin auf, wie Qualitätsmanagement in den Unternehmen eingeführt und gelebt werden kann und welche Widerstände überwunden werden müssen.
Im Anschluss an den Vortrag stand Frau Neuß den Teilnehmern für individuelle Fragestellungen zur Verfügung, wovon ausgiebig Gebrauch gemacht wurde.

14. Unternehmerforum-Neuss

Datei öffnen Vortrag Monika Neuß, „Warum ist QM (Qualitätsmanagement) wichtig?"

Die bei jedem Forum schon fast obligatorische Unternehmensvorstellung übernahm Matthias Jung, Technischer Leiter der Firma ANS Service GmbH mit Firmensitz in Wörrstadt.

14. Unternehmerforum-Jung
Matthias Jung - ANS Service GmbH

Zum 01.01.2002 wurde die Serviceabteilung in eine eigene Firma ausgegliedert, im Gesamtunternehmen sind derzeit ca. 30 Mitarbeiter beschäftigt.

Zu den Tätigkeitsfeldern der Firma ANS zählen unter anderem die Entwicklung neuer Produkte wie z.B. das Motor-Schließ-System FOR-S-LOCK. Für dieses Schließsystem erhielt ANS den Bayerischen Staatspreis 2006.

Zutrittskontrolltechnik, Einbruchmeldetechnik und Brandmeldetechnik sind unter andrem die Bereiche in denen ANS Dienstleistungen  
wie z.B. Beratung, Planung und Installation anbietet.
    
                                                                         
Als kleine praktische Demonstration hielt Matthias Jung für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums die sogenannte „Schlagtechnik“ bereit. Es handelt sich hier nicht um eine Kampfsportart, sondern um die doch recht simple Überwindung mancher Schließzylinder.
Ein selbst gefeilter Schlüssel und ein Hämmerchen genügen, um insbesondere die gängigen Standard-Schließzylinder ohne Beschädigung blitzschnell auf- und auch wieder abzuschließen.
Ein Schlag setzt die Stifte in Bewegung und ordnet die Stiftreihen so, dass die Überwindung des Schließzylinders möglich wird, hier jedoch ohne Spezialwerkzeug.
Durch die Schlagtechnik sind insbesondere Schließanlagenprofile gefährdet, die nicht gesondert geschützt sind. Man sollte daher bei der Anschaffung eines Zylinders ein besonderes Augenmerk auf die Qualität des Zylinders richten, so Matthias Jung.

Das Forum endete wie immer im gemütlichen Beisammensein und regen Gedankenaustausch.
Das kommende Forum soll in den Räumlichkeiten eines Unternehmens stattfinden, verkündete Markus Conrad.


 

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17. Unternehmerforum der VG Wörrstadt



Das 17. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt fand in den umgestalteten Räumen der Volksbank Wörrstadt statt. Bürgermeister Markus Conrad und Günter Brück, Vorstandsmitglied der Volksbank Alzey, konnten über 70 Unternehmerinnen und Unternehmer begrüßen und ihnen die Räume vorstellen. Durch den Wegfall des bisherigen Kundenschalters, so Brück, seien Barrieren abgebaut und Raum für den erweiterten Dialog mit den Kunden geschaffen worden. Im neuen "Ein-Zonen-Konzept" entstand ein harmonisches Miteinander von Selbstbedienungs- und Servicebereich. Modernste Technik, darunter ein Einzahlungsautomat, der automatisch die Echtheit der Scheine überprüft, stehe den Kunden rund um die Uhr zur Verfügung. Die neuen Räume seien außerdem mit einer Diskretionskasse und Kundenschließfachanlage ausgestattet. Brück: „Wir sind mit der renovierten Geschäftsstelle sehr zufrieden und freuen uns, dass sie auch von den Kunden gut angenommen wird.“

Nach der Verschmelzung mit der Raiffeisenbank Donnersberg ist die Volksbank im mittleren Rheinhessen und in der Nordpfalz tätig. Günter Brück informierte über den Geschäftsverlauf des Jahres 2007 und betonte dabei den Regionalbankcharakter der Volksbank Alzey. „Die Volksbank Alzey verdient ihr Geld mit der Region und in der Region, und gibt es über Zinsen, Steuern, Dividenden und Spenden wieder in die Region zurück. Wir verkaufen keine Kundenkredite an andere Finanzdienstleister und beteiligen uns auch nicht an Finanzierungen für Häuslebauer in den USA.“ Da überregional tätige Banken immer so viel Geld wie möglich verdienen wollten, um die Rendite zu steigern und ihre Aktionäre zufrieden zu stellen, sollten Unternehmen besser nur Geschäfte mit einer Regionalbank machen, riet Brück.

Kostenfreie Personalstrategieberatung

Im Anschluss stellte Anke Larro-Jacob ein kostenfreies Beratungsangebot für kleine und mittelständische Unternehmen vor, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales finanziert wird. Es richtet sich an Unternehmer, die sich mit Weitblick folgende Fragen stellen: Wie sichere ich die Wettbewerbsfähigkeit meines Unternehmens, wenn es zukünftig immer schwieriger wird, gute Fachkräfte zu finden? Wie kann ich mein Unternehmen für neue Mitarbeiter attraktiver machen und die jetzigen Mitarbeiter stärker an mein Unternehmen binden? Wie kann ich meine Mitarbeiter auch für die kommenden Jahre fit und leistungsfähig halten?

Die Personalstrategieberatung verknüpft diese Fragestellungen mit konkreten Maßnahmen zur Mitarbeiterführung, zum Arbeits- und Gesundheitsschutz und zum Wissenstransfer. Untersucht wird die betriebliche Situation, es erfolgt eine globale Altersstrukturanalyse und die Unternehmerdaten werden in den regionalen Zusammenhang eingeordnet. Das Chancenprofil des Unternehmens und mögliche Handlungsfelder werden erarbeitet sowie ein auf das Unternehmen zugeschnittenes Maßnahmenpaket erstellt. Kontakt für die etwa dreistündige Beratung kann unter Telefon 06732/938141 oder per E-Mail: info@gesundheit-und-coaching.de aufgenommen werden.

Bevor in den gemütlichen Teil des Abends eingeleitet wurde, gab Markus Conrad wie gewohnt den Anwesenden einige Termine und Informationen, insbesondere einen Ausblick über die in diesem Jahr geplanten Projekte aus der Verbandsgemeinde Wörrstadt mit auf den Weg.

Nachlese zum 18. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt

18. Unternehmerforum
Hermann Aumüller (rechts) und Rechtsanwalt Werner Friedrich (verstorben)


     Bild: Hermann Aumüller, Werner Friedrich (von links)

Nach dem letzten Unternehmerforum „vor Ort“ bei der Volksbank in Wörrstadt, konnte Bürgermeister Markus Conrad wieder zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung begrüßen. Sowohl das Thema des Abends als auch die angekündigte Firmenvorstellung versprachen gute Unterhaltung und die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer wurden auch nicht enttäuscht!

Hermann Aumüller aus Schornsheim stellte den Anwesenden in lockerer, unterhaltsamer Art und Weise seine Firma „ProfiSeal“ vor. „Profiseal verbindet profunde Fachkenntnis mit hoch entwickelter Technik rund um den Schiffsantrieb. Die anerkannte Marktstellung hat ProfiSeal durch die Entwicklung fettfreier und damit umweltfreundlicher Wellenabdichtungen erreicht“, so Aumüller. An der Firmenzentrale in Schornsheim konzentrieren sich Entwicklung, Fertigung, Service und Instandhaltung sowie der weltweite Vertrieb der ProfiSeal-Produkte. Auf die Frage, wo er denn die ganzen Jachten und Schiffe stehen habe, gab er schlagfertig zur Antwort: „Wir haben hinter unserem Grundstück den Bach etwas ausheben müssen, danach war das kein Problem mehr.“
 
Rechtsanwalt Werner Friedrich aus Saulheim referierte über „Kündigung und Befristung von Arbeitsverhältnissen“. Das Thema aus dem Bereich des Arbeitsrechts stieß auf reges Interesse. Friedrich, langjähriger Lehrbeauftragter der Fachhochschule Bingen, erläuterte kurzweilig und umfassend die rechtlichen Hintergründe, beantwortete die zahlreichen Fragen und führte beispielsweise aus, dass die Befristungsmöglichkeiten durch den Gesetzgeber geschaffen wurden, um neue Arbeitsplätze entstehen zu lassen.
 
Hermann Aumüller und Werner Friedrich sind beide im kostenlosen Internet-Branchenbuch der Verbandsgemeinde Wörrstadt zu finden. Deshalb hier noch einmal die Bitte an alle Unternehmer/innen, Gewerbetreibenden und Freiberufler/innen aus der Verbandsgemeinde Wörrstadt: nutzen Sie diesen kostenlosen Service und tragen Sie sich unter www.vgwoerrstadt.de ein! Bei Fragen ist Ihnen Andreas Rehbein unter der Tel.-Nr. 06732/601-204 gerne behilflich.


21. Unternehmerforum
Wilhelm Gerlach von der Volksbank Alzey-Worms

Nachlese zum 21. Unternehmerforum

Im gut besetzten Ratssaal der Verbandsgemeinde stellte zunächst Dirk Vogt von der Arqum GmbH das Projekt „Ökoprofit“ vor, an dem die beiden Landkreise Alzey-Worms und Mainz-Bingen teilnehmen. Das Projekt bietet Betrieben die Möglichkeit, im Rahmen von Workshops, Beratung und gegenseitigem Austausch ein effizientes betriebliches Umweltmanagement aufzubauen. Die Kosten des Projekts werden unter den teilnehmenden Betrieben und Landkreisen aufgeteilt. Interessierte Betriebe können sich noch bei der VG Wörrstadt melden.

Dann befasste sich Wilhelm Gerlach, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Alzey eG und neben zahlreichen weiteren Ehrenämtern Vizepräsident der IHK Mainz, mit der Thematik „Zwangsmitgliedschaft oder Selbstverwaltung der Wirtschaft“. Er plädierte eindeutig für die Selbstverwaltung der Wirtschaft. Gäbe es die Industrie- und Handelskammern als öffentlich rechtliche Körperschaften mit gesetzlicher Zugehörigkeit nicht, müsste der Staat selbst die bisher den Kammern übertragenen gesetzlichen Aufgaben übernehmen. Dies würde seiner Meinung nach die  Aufgabenerledigung unflexibler, teurer und praxisferner machen, entstehende Mehrkosten müssten auf den Steuerzahler und ganz besonders auf die gewerbliche Wirtschaft abgewälzt werden. Das Beispiel der beruflichen Bildung, so Gerlach, stehe hierfür exemplarisch. In den Prüfungsausschüssen engagiere sich die Wirtschaft in einem Maße ehrenamtlich, dass jede verstaatlichte Lösung zu höheren gesellschaftlichen Kosten der Berufsausbildung führen würde.

Die Vertretung des Gesamtinteresses der gewerblichen Wirtschaft setzt nach Ermittlung der Einzelinteressen deren Abwägung und einen Interessenausgleich voraus. Die Kammern wirken dabei gegenüber dem Staat wie ein Filter. Ihre umfassende Kenntnis der Wirtschaftslage und der Unternehmen der Region ermöglicht es ihnen, die für alle langfristig beste Lösung zu finden. Die IHK ist Garant für eine zielführende und dauerhafte Artikulation der Interessen der Wirtschaft. Ausführlich erläuterte Wilhelm Gerlach die einzelnen Aufgaben der Kammer.

Nach einer angeregten Diskussion zur aktuellen Wirtschaftsentwicklung gab Bürgermeister Markus Conrad Informationen zu Projekten der Verbandsgemeinde, bevor der Abend in gemütlicher Runde ausklang. 


juwi Unternehmerforum

22. Unternehmerforum mit Rekordbeteiligung

115 Teilnehmer bei VG-Veranstaltung im Firmensitz der juwi-Gruppe

Für Superlativen ist juwi, einer der führenden Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergieanlagen, immer gut. Zum letzten Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt in diesem Jahr, welches im neuen Firmensitz der juwi-Gruppe in Wörrstadt stattfand, hatten sich 115 Unternehmer aus der Region angemeldet. „Das ist absoluter Rekord, zu dem der neue Firmensitz sicherlich einen guten Teil beigetragen hat“, so Bürgermeister Markus Conrad in seiner Begrüßung. Und tatsächlich war für viele Teilnehmer die Führung durch das energieeffizienteste Bürogebäude der Welt ein  Höhepunkt des Abends. Der juwi-Sitz, der in diesem Jahr mit dem deutschen Klimaschutzpreis ausgezeichnet worden ist, produziert mehr Strom als er an Gesamtenergie verbraucht, hat mit jährlich zwei Euro pro Quadratmeter nur ein Zehntel der Energiekosten eines heutigen Standardhauses und steht beispielhaft für die Firmenphilosophie von juwi. „Die Umstellung der Energieversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien ist unser großes Ziel. Um dieses Ziel schnell zu erreichen, müssen wir Energie möglichst effizient nutzen und Energie sparen. Mit diesem Haus dokumentieren wir, was heute schon möglich ist – wenn man es will“, betonte juwi-Gründer und Vorstand Fred Jung. Dass 100 Prozent zu schaffen sind, zeigen juwi und die Verbandsgemeinde Wörrstadt in einem Projekt, das Bürgermeister Conrad beim Forum noch einmal bekräftigte: „Wir wollen eine Modellregion werden; bis 2017 soll der gesamte Strombedarf der VG durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, bringen wir die verschiedensten Projekte auf den Weg“, sagte Conrad und verwies unter anderem auf den Solarpark in Wörrstadt, auf Dachflächen-Photovoltaik-Anlagen sowie auf den Bau von fünf neuen Windkraftanlagen entlang der A63.

Juwi-Vorstand Matthias Willenbacher appellierte an die Unternehmer, den Weg zu 100 Prozent erneuerbare Energien mitzugehen: „Der Wandel gelingt umso schneller, je mehr mitmachen.“ Gewerbetreibende könnten hier mit gutem Beispiel vorangehen, etwa mit PV-Anlagen auf den Dächern ihrer Liegenschaften, Bioenergie für die Wärmeversorgung, aber auch mit Energiesparmaßnahmen. „Wenn wir weniger Energie verbrauchen, profitieren alle: die Umwelt, die Menschen und, durch niedrigere Energiekosten, auch die Unternehmen. Sie können helfen, dass die VG Wörrstadt ein leuchtendes Beispiel wird.“
Text: RH, Bild: AR


23. Unternehmerforum

     (von links) Klaus Hagemann, Dr. Ludwig Tauscher, Tabea Rössner, Manuel Höferlin, Michael 
     Post und Bürgermeister, Markus Conrad.  (Bild Andreas Rehbein)

Nachlese zum „politischen“
23. Unternehmerforum

Das 23. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt stand ganz unter den Vorzeichen der Bundestagswahl 2009. Bei der Podiumsdiskussion im Ratssaal der Verwaltung lieferten sich die Direktkandidaten für den Deutschen Bundestag Klaus Hagemann, MdB (SPD), Dr. Ludwig Tauscher (CDU), Manuel Höferlin (FDP), Tabea Rössner (Bündnis 90/Die Grünen) und Michael Post (Die Linke) einen politischen Schlagabtausch. Unter Leitung von Bürgermeister Markus Conrad kam die Diskussionsrunde rasch in Fahrt, die anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmer fühlten den Kandidaten mit gezielten Fragen auf den Zahn. Manch einer der Politiker kam dabei in Erklärungsnot.

Die durch die Wirtschaftkrise weg brechenden Arbeitsmärkte müssten durch Ankurbelung der Inlandsnachfrage wettgemacht werden, so Michael Post. Die Wirtschaft allein sei nicht in der Lage dies zu stemmen, hier müsse die Politik helfen.

Für eine Entlastung der Wirtschaft sprach sich Manuel Höferlin aus. „Die Entbürokratisierung für die Unternehmen des Mittelstandes ist auch eine Grundvoraussetzung für eine positive Entwicklung“, betonte er.

Nach Ansicht von Klaus Hagemann wäre die deutliche Absenkung der Arbeitslosigkeit wie in den vergangenen Jahren weitergegangen, hätte nicht die Wirtschaftskrise dieser Entwicklung einen Strich durch die Rechnung gemacht. 400 Milliarden Euro an Bürgschaften habe die große Koalition in die Hand genommen, um die Wirtschaft und hier insbesondere die Banken zu stützen, 200 Milliarden Euro seien davon derzeit belegt. Die kleinen und mittleren Betriebe seien mit 115 Milliarden Euro unterstützt worden. Und Dr. Ludwig Tauscher bekräftigte die Notwendigkeit, entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, damit eine Wirtschaftskrise in dieser Form nicht mehr auftreten könne.

„Es ist an der Zeit, die Hebel zu einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik umzulegen“, so Tabea Rössner von den Grünen. Die Abwrackprämie sei in ihren Augen keineswegs  nachhaltig. Ihre Kernaussagen waren: Arbeitsplätze schaffen durch die Förderung erneuerbarer Energien, umweltschädliche Subventionen abschaffen, Bürokratie abbauen bei Existenzgründungen, konsequentes Vorgehen gegen die Schwarzarbeit und Abbau der Defizite in der Bildungspolitik.

Bei der Publikumsfrage wie man den enormen Schuldenberg abbauen wolle, waren sich die Politiker nicht einig. Der Schuldenberg von derzeit 1,6 Billionen Euro, der sogar stark auf die 2 Billionen zusteuere, könne durch den Rückgriff auf die Kapitalvermögen verringert werden. Der Bevölkerungsteil mit mehr Kapitalvermögen solle auch mehr belastet werden, so Michael Post. Die Wiedereinführung des Spitzensteuersatzes von 53 % wäre nach Post eine weitere Möglichkeit. Hagemann wies auf die vor kurzem verabschiedete Schuldenbremse hin, die im Grundgesetz verankert sei. Es seien harte Vorschriften, die eingehalten werden müssten.

Auch rund um die Themenfelder erneuerbare Energien, Ausstieg aus der Atomkraft bzw. Ausstieg vom Ausstieg und Bildungspolitik wurde leidenschaftlich unter den Politikern, aber auch heiß innerhalb des Publikums diskutiert. Bei einem Glas Wein ging die Diskussion im gemütlichen Teil des Abends in die zweite Runde. Zum Abschied wünschte Bürgermeister Conrad den Kandidatinnen und Kandidaten viel Erfolg. „Wir werden sehen, wie die neuen oder alten Regierungsparteien die enormen Herausforderungen unseres Landes in den nächsten Monaten angehen werden“, gab er mit auf den Weg.



24. Unternehmerforum Nachbericht
Bürgermeister Conrad, Bernd Herrmann und Norbert Zubiller (v. li.)


    von links: Markus Conrad, Bernd Herrmann, Norbert Zubiller

Wege aus der Krise!

24. Unternehmerforum
Fördermaßnahmen für den Mittelstand

Das Thema des Abends beim 24. Unternehmerforum der Verbandsgemeinde Wörrstadt fand reges Interesse unter den anwesenden Mittelständlern unserer Verbandsgemeinde. Ging es doch um Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes, der Länder und der Kommunen für die mittelständischen Unternehmen.
Mehr als 500 verschiedene Fördermaßnahmen öffentlicher Hände stehen den mittelständischen Unternehmen heutzutage zur Verfügung. Bernd Herrmann, Direktor des Leistungsverbundes Sparkassen West bei der Landesbank Baden-Württemberg, berichtete über die breite Palette der Förderprogramme. Immer wieder werden neue Fördertöpfe eingerichtet oder aber es ändern sich bestehende Fördermaßnahmen oder deren Rahmenbedingungen. Es ist deshalb nicht immer leicht, sich in diesem Netzwerk der öffentlichen Hilfen zurechtzufinden. „Dies wird dadurch verstärkt, dass jedes Vorhaben im Mittelstand gefördert werden kann“, so der Referent.
„Um die Wege durch den Förderdschungel zu lichten, wird im Verbund der Sparkassen mit ihrer Landesbank eng kooperiert, um so die Kräfte im Interesse des mittelständischen Unternehmenskunden optimal zu bündeln. Hier setzt die Servicepalette der Landesbank Baden-Württemberg, hier am Beispiel aus Rheinland-Pfalz, an. Mit unseren Förderlotsen beraten wir an unserer Förder-Hotline, gehen mit in die Finanzierungsgespräche vor Ort, stimmen die Projekte mit den Förderstellen ab und helfen bei der Antragstellung. „Ein Rundum-sorglos-Paket“, erläuterte Herrmann. Die Präsentation zum Vortrag kann auf der Internet-Seite der Verbandsgemeinde Wörrstadt unter
www.vgwoerrstadt.de heruntergeladen werden.
Das nächste Unternehmerforum findet am Mittwoch, dem 19. Mai um 19.30 Uhr im Ratssaal der Verbandsgemeindeverwaltung statt. Thema des Abends ist die elektronische Ausschreibung von Aufträgen durch die Verbandsgemeinde und deren Ortsgemeinden/Stadt. Ab 2011 wird die VG Wörrstadt alle Ausschreibungen ausschließlich in elektronischer Form zur Verfügung stellen, so dass diese ersten Informationen vor allem für die Unternehmen wichtig sind, die Aufträge durch die VG oder deren Ortsgemeinden/Stadt erhalten.
Text/Foto: Andreas Rehbein, VG

Datei öffnen Vortrag Bernd Hermann, LBBW Mainz, „Wege aus der Krise - Sichere Begleiter durch den
       Förderdschungel"



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