Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Impressum
Schrift:
Kontrast:

Icon Kalender
Kalender

Niederschrift der Sitzung vom 26. Februar 2004 

TOP 1a) Bestellung eines Schriftführers
Herr Stein wurde zum Schriftführer bestimmt.

TOP 1 b) Bestimmung von zwei Urkundspersonen
Die AM Frau Thörle und Herr Weinheimer wurden einstimmig zu Urkundspersonen bestimmt.

TOP 2 - Vergabe des Auftrages für die Herstellung der Fernwirkanlage für Abwasseranlagen (endgültiger Beschluss)
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Bürgermeister Conrad Herrn Schrader vom Ingenieurbüro Redlich und Partner (IBR). Einstimmig wurde beschlossen, Herrn Schrader gemäß § 35 (2) GemO als Sachverständigen zu hören.
Zu Beginn der Beratung wurde an die  Ausschussmitglieder die Angebotswertung des Ingenieurbüros verteilt. Diese wurde anschließend von Herrn Schrader ausführlich erläutert. Darüber hinaus informierte er über den Leistungsumfang und erklärte die Funktionsweise der Fernwirkanlage Die Angebotswertung ist Bestandteil der Originalniederschrift.
Die Maßnahme wurde öffentlich ausgeschrieben. Zur Submission am 29.01.2004 wurden 14 Angebote eingereicht. Außer dem Hauptangebot wurden von verschiedenen Firmen Nebenangebote vorgelegt. Nach rechnerischer Prüfung aller Angebote ergab sich eine Preisspanne von 299.744,35 € bis 553.964,22 €. Die fachtechnische Prüfung zeigte, dass das preisgünstigste Angebot auch gleichzeitig das wirtschaftlichste ist. Dieses wurde von der Firma PWT Wasser und Abwassertechnik GmbH, Zwingenberg, eingereicht.
Die Ausführung der Maßnahme ist in den Jahren 2004 bis 2006 vorgesehen. Im Jahr 2004 kommen von der Gesamtsumme etwa 129.000 Euro zur Ausführung. Im wesentlichen handelt es sich dabei um folgende Anlageteile:
Schaltschränke und Fernwirkzentrale sowie Fernwirkprozessleitsystem in der Kläranlage Saulheim, Pumpwerk Spiesheim, Pumpwerk Sulzheim, Regenüberlaufbauwerke 2, Wörrstadt. 
Ausschussmitglied Frau Thörle fragte, ob sich durch diese Anlage Auswirkungen auf die Personalentwicklung ergeben würden. Herr Stein erklärte, dass es keine Personalreduzierung geben könne. Der jetzige Bestand an Kläranlagenpersonal ist die Mindestbesetzung, um einen ordnungsgemäßen Betrieb aufrecht zu erhalten. Vor einigen Jahren habe man bereits eine Stelle eingespart. Bei besonderen Konstellationen, wie Urlaub und Krankheit, bereits entstandene Engpässe konnten nur dadurch ausglichen werden, weil Herr Hasselberg bestimmte Aufgaben des Kläranlagenbetriebes übernommen hat. Dies könne jedoch nur die Ausnahme sein. Über die Entwicklung des Kläranlagenpersonals in Zukunft lässt sich heute keine Aussage treffen. 
Auf Nachfrage von Ausschussmitglied Herr Beiser teilte Herr Schrader mit, dass eine 2-jährige Wartung der Anlage mit ausgeschrieben worden sei und bestimmte Ersatzteile bevorratet werden.
Ausschussmitglied Herr Schaaf fragte nach der Qualifikation des Personals hinsichtlich der Fernwirkanlage und der Finanzierung.
Herr Stein erklärte, dass eine entsprechende Unterweisung der Mitarbeiter erfolgt. Die Finanzierung der Investition erfolge über den Vermögensplan. Dort sind in diesem Jahr als 1. Bauabschnitt 120.000 Euro eingeplant.
Bei 2 Stimmenthaltung wurde beschlossen, den Auftrag für die Herstellung der Fernwirkanlage an die Firma PWT Wasser und Abwassertechnik, Zwingenberg, zum Angebotspreis von 299.744,35 € brutto zu erteilen.

TOP 3 -  Festlegung des Sanierungsumfangs an Abwasserkanälen im Jahr 2004 (endgültiger Beschluss)
Zu diesem Tagesordnungspunkt begrüßte Bürgermeister Conrad Herrn Müller vom Ingenieurbüro igr, Rockenhausen. Einstimmig wurde beschlossen, Herrn Müller gemäß § 35 (2) GemO als Sachverständigen zu hören.
Herr Müller gab einen Rückblick auf die Sitzung des Werkausschusses vom 09.10.2003. Damals hatte er die Ergebnisse der Befahrung der Kanäle in den Ortsgemeinden Armsheim und Partenheim vorgestellt. Zwischenzeitlich habe man die festgestellten Schäden einem Sanierungsverfahren zugeordnet und eine Kostenschätzung vorgenommen. Diese Kostenschätzung wurde an die Ausschussmitglieder verteilt und ist Bestandteil der Originalniederschrift.
Daraus ergibt sich ein Gesamtsanierungsaufwand für Armsheim von 645.000 € und für Partenheim von 499.000 €. Davon entfallen auf die Schadensklassen 4+5 ingesamt 313.000 €  und auf die Sanierung mit Inlinern 147.700 €. Die Restkosten verteilen sich auf die Schadensklassen 1-3. Außer in Armsheim und Partenheim sind auch noch in Schornsheim Erneuerungen durch Inliner vorzunehmen. Die Kosten für Schornsheim werden auf 85.000 € geschätzt. Bei der Sanierung der Kanäle in Schornsheim hatte man diese wegen des geringen Umfangs damals zurückgestellt. Gemeinsam mit Armsheim und Partenheim ergäbe sich jetzt ein geeignetes Ausschreibungsvolumen.
Einstimmig wurde beschlossen, die Reparatur der Schadensklassen 4+5 in Armsheim, sowie die Erneuerung durch Inliner in Armsheim, Partenheim und Schornsheim im Jahr 2004 auszuschreiben. Ein Teil der Reparaturmaßnahme soll jedoch erst im Jahr 2005 aufgeführt werden.

TOP 4 – Mitteilungen und Anfragen
Mitteilungen wurden keine gegeben. 
Frau Thörle fragte, 
-         ob der Antrag der Fraktion Bündnis90/Die Grünen vom 23.01.2004 in einer Sitzung des Werkausschusses noch besprochen wird. Herr Bürgermeister Conrad sicherte dies zu.
-         in welchem Umfang der Neubau der Kläranlage Saulheim durch das Land gefördert wurde. Herr Stein teilte hierzu mit, dass die Förderung mit 60 v.H. der förderfähigen Kosten erfolge. Es stünden jedoch noch beantragte Fördermittel aus.
-         wie es mit dem Bericht des Rechnungshofes zum Neubau der Kläranlage Saulheim weitergehe. Herr Stein teilte mit, dass der Rechnungshof seinen Bericht als abgeschlossen erklärt hat und der Verbandsgemeinderat entsprechend unterrichtet wurde.

Zurück