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AGENDA
Umwelt und Entwicklung: Herstellung eines örtlichen Bezugs

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ein lokaler Agendaprozess kann Antworten auf die dringendsten Fragen, die die Menschen vor Ort beschäftigen, liefern. Dazu gehört  jedoch eine starke Basis, ein engagiertes und aktives Mitgehen seitens der Bevölkerung mit der nötigen Unterstützung der Agenda-Aktivisten, deren Position nur so stark ist wie der Rückhalt in der eigenen Bevölkerung.

Einzelkämpfer erregen zwar Aufsehen, ihr Kampf und ihre Argumentation gleichen jedoch sehr oft dem legendären Kampf des Don Quichotte gegen die Windmühlen. Hier gilt wirklich das Wort, dass Mitmachen und Einigkeit Stärke erzeugen. Ohne ein solides Fundament geht es nicht. Hierzu gehört natürlich ein gutes „Rüberbringen“ des Agenda-Gedankens, ein ständiges Verweisen auf die Problematiken vor Ort und eine starke Basis in der Bevölkerung, in Verwaltung, Parteien und Parlamenten. Ohne dies geht nicht viel.

Welche Themen besonders geeignet sind, das Interesse der Bevölkerung zur Mitarbeit und zur Unterstützung der Agenda-Bemühungen für eine bessere Zukunftsfähigkeit, zur Integration aller Maßnahmen erst nach der vorherigen Abwägung über Plus und Minus der angestrebten Maßnahmen zu finden, hängt sehr oft von örtlichen Fakten bzw. Faktoren ab. Trotzdem ist ein aktives Verhalten absolut notwendig.

In einer Zeit mit hoher Arbeitslosigkeit mag dies verständlicherweise in die Nebenrolle gedrängt werden. Die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes und der von einigen Seiten immer wieder dezent vorgetragene Hinweis, welche Nachteile für die Wettbewerbsfähigkeit dadurch entstehen könnten, erwecken ständig neue Befürchtungen.

Ein aktiver Einsatz für die Belange der Agenda 21, der Zukunftsfähigkeit von Staat, Wirtschaft und Privathaushalten ist unumgänglich. Die ständigen Hinweise gewisser Kreise, die eigensüchtig mit den Ängsten ihrer Mitbürger jonglieren, dürfen nicht obsiegen.  Diese Leute haben die Verpflichtung wie jeder andere, sich um die Zukunftsfähigkeit unserer Welt Gedanken zu machen. Das alleinige Konzentrieren auf die Mehrung des Eigenkapitals und der Aktionäre kann nicht das bestimmende Element sein und bleiben.

Gerade die Unwetterkatastrophen der letzten Zeit, die unstreitig auf Fehler der Vergangenheit zurückzuführen sind, haben drastisch offenbart, wie sträflich ein solches Verhalten sein wird. Die Schäden sind weitaus größer als das durch Vermeidung vorbeugender Maßnahmen eingesparte Kapital. Wenn man die Langzeitwirkungen mit einbezieht, so ist es jedem wirklich klar, dass diese Versäumnisse alle abstrafen, auch diejenigen, die stets mahnende Worte über angebliche Kosten, über Schwächung der Wirtschaft, drohende Arbeitslosigkeit oder Firmenverlagerung ins Ausland zum Ausdruck brachten. Auch hier ist ein Umdenken notwendig - in den Chefetagen, in Verwaltung und Privathaushalten, im gewerblichen wie im kaufmännischen Bereich.  Kurzfristige Einsparungen sind auf Dauer gesehen oft ein sehr teures Vergnügen.

Bitte helfen Sie mit, diese Ideen weiterzutragen, zu diskutieren und immer wieder vorzutragen. Sie alle werden gebraucht, ohne Ihre Unterstützung geht es nicht. Eine neue Art der Nachdenklichkeit über jedes Tun und Handeln muss in unseren Hirnen Einzug halten, eine neue Art der Weisheit zum Vorteil der Menschheit muss geschaffen werden. Arbeiten Sie bitte alle daran mit, vom kleinsten Steuerzahler bis hin zu den Herren in den Chefetagen, in Politik und Verwaltung. Vielen Dank!

Gemeinsamkeit macht stark. Bringen Sie Ihre Ideen ein, machen Sie mit.
Agenda 21 ist gelebte und praktizierte Demokratie!

Sprechzeiten des Agendabüros im Rathaus der VG Wörrststadt
Lothar Christ und Horst Rupp:
Donnerstag 15.30 – 17.30 Uhr  (am 1. Donnerstag im Monat 15.00-17.00 Uhr)
Tel.: 06732/601-203  oder 601-200.                   

Treffen der Agendagruppe Verkehrslärm

Nächstes Treffen: am Donnerstag, dem 8. Januar 2004 um 19.30 in Wörrstadt, Gastststätte Zur Hochstadt, Wallstraße 11. Zukünftig treffen wir uns regelmäßig an jedem 1. Donnerstag eines Monats.
Für die Agendagruppe Verkehrslärm:
Ilsemarie Zeitinger, Tel. 06732/4448

 

13.01.2004 
Quelle: Nachrichten-Blatt vom 08.01.2004