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„Kinder- und Altenhilfe e.V. Deutschland“ mit Sitz in Ludwigshafen und Eppelborn darf nicht mehr sammeln
– ADD verhängt landesweites Sammelverbot

Trier/Rheinland-Pfalz – Mit Datum vom 16. Oktober 2003 hat die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dem Verein „Kinder- und Altenhilfe e.V. Deutschland“ mit Sitz in Ludwigshafen und Eppelborn/Saarland jegliche Sammeltätigkeit in Rheinland-Pfalz untersagt. Der ADD, landesweit zuständig für die Überwachung des Sammlungsgesetzes, liegen umfangreiche Erkenntnisse vor, nach denen keine Gewähr für eine zweckentsprechende Verwendung der Sammelerträge des Vereins gegeben ist. Den Verein, der vor allem Altkleidersammlungen – auch durch Altkleidercontainer – durchgeführt hat oder hat durchführen lassen, hat die Obere Landesbehörde aufgefordert, bestehende Verträge mit Altkleiderunternehmen über die Durchführung von Kleidersammlungen sofort zu kündigen.

 Zum Schutz der Spendenbereitschaft und des Vertrauens der Bevölkerung in die zweckentsprechende Verwendung des Sammelgutes wird die ADD überwachen, dass noch vorhandene Sammelerlöse unter Berücksichtigung des mutmaßlichen Spenderwillens gemeinnützigen Zwecken zugeführt werden.

Da nicht auszuschließen ist, dass noch Altkleidercontainer im Auftrag des Vereins in Rheinland-Pfalz aufgestellt sind bzw. Kleidersammlungen durch öffentlichen Aufruf – zum Beispiel Handzettel – durchgeführt werden, warnt die ADD die Bevölkerung vor Spenden von Altkleidern an den Verein „Kinder- und Altenhilfe Deutschland e.V.“ mit Sitz in Ludwigshafen und Eppelborn/Saarland.

Die ADD bittet um Mitteilungen an die unteren Sammlungsbehörden bei den Kreisverwaltungen bzw. Stadtverwaltungen der kreisfreien Städte, wenn weiterhin Kleidercontainer im Auftrag des Vereins betrieben werden.

 

06.11.2003 
Quelle: Nachrichten-Blatt vom 06.11.2003