Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Impressum
Schrift:
Kontrast:

Icon Kalender
Kalender

 Lasst uns endlich anfangen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
der Beginn einer lokalen Agenda 21 ist eine spannende Angelegenheit. Wer ergreift zuerst die Initiative? Welche thematischen Probleme sind die dringendsten? Welche sind als “Aufhänger“ am besten geeignet? Wo finden sich genügend Mitstreiter?

Fragen. Fragen. Fragen. Und Antworten müssen erst einmal gefunden werden. Zudem: jeder Anfang ist schwer. Es gilt, Anfangshürden zu überwinden, neue Kontakte zu schaffen und sich an die Sache heranzuarbeiten. Themen müssen besetzt werden, sie müssen publiziert und nach außen weitergetragen werden, und dies im Bewußtsein dessen, dass das Modell von der Mitarbeit und Kooperation vieler anderer lebt; denn nur eine breite Basis hilft, Änderungen zu erwirken.

Die Agendagruppen können einen Anstoß geben, können ein Umdenken in Szene setzen und damit Nachahmungseffekte hervorrufen. Der Agendagedanke lebt deshalb zuerst von den Initiativen und den Ideen einzelner Aktiver, aber er schafft Nährboden für weitere Fragen - die ersten Schritte sind jedoch erst einmal getan.

Es wird sicher ein langer Marsch von diesen ersten Schritten bis zum Ziel, aber dies ist zu meistern. Mit den Anfangserfolgen wächst die Selbstsicherheit, man gewinnt Erfahrung, neue Interessenten finden hinzu, die Idee gewinnt an Eigendynamik, es gibt neue Initiativen, der Horizont wird durch den Austausch mit diesen weiter gestreckt, man spricht über die Themen und wird darauf angesprochen.

Oft finden sich innerhalb der Gemeinden mehrere Initiativen mit zum Teil ganz unterschiedlicher Motivation, die „Keimzellen“ einer neuen Agendabewegung werden können. Dies geschieht sehr oft auch durch die Verschmelzung einzelner Ideen und die Bündelung der vorhandenen Energien. Die Anfangsaktivisten bekommen Zulauf und Zuhörer, die Gruppen wachsen. Mit dieser Verbreiterung der Basis wächst in der Regel auch die organisatorische und politische Bedeutung der vertretenen Themen vor Ort.

Die perfekte Lösung existiert nie bereits am Anfang, sie ist vielmehr das Produkt einer langen, zähen und zielstrebigen Mitarbeit vieler. Der lokale Agendaprozess muss Kreise ziehen und sich ausbreiten. Nur gemeinsam sind wir erfolgreich!

Gemeinsamkeit macht stark. Bringen Sie Ihre Ideen ein, machen Sie mit.

Lokale Agenda 21 ist gelebte und praktizierte Demokratie!

Sprechzeiten des Agendabüros im Rathaus der VG Wörrstadt, Zimmer 134
Lothar Christ und Horst Rupp:
donnerstags 15.30 – 17.30 Uhr, (am 1. Donnerstag im Monat 15.00 – 17.00 Uhr),Tel.: 06732/601-203 oder 601-200.

1. Agenda-Stammtisch 

Das Agendabüro lädt alle Bürgerinnen und Bürger der VG ein zum 1. Agenda-Stammtisch am Mittwoch, dem 27. August 2003. Das Treffen um 19.00 Uhr in der „Alten Schmiede“ in Wörrstadt, Pariser Str. 92, ist zum lockeren Erfahrungsaustausch der Agendaaktiven gedacht, vor allem aber zum ungezwungenen „Reinschnuppern“ für alle, die bisher noch keinen Kontakt zur Lokalen Agenda und ihren Aktiven hatten. Wir würden uns sehr freuen, neue Menschen kennen zu lernen, denen unsere Zukunft und die unserer Kinder am Herzen liegt. Für Informationen stehen Ihnen das Agendabüro gern zur Verfügung.

Treffen der Agendagruppe U.N.B.E. handelt 

Die Gruppe trifft sich wieder am 28. Juli 2003 um 19.00 Uhr, diesmal auf dem Eichenhof in Rommersheim. Bei schönem Wetter werden wir uns dort unter freiem Himmel vor allem mit der Organisation der zweiten Jahreshälfte befassen und einige aktuelle Themen besprechen. Alle Interessierten sind wie immer herzlich eingeladen.

Nähere Infos bei Dr. Petra Gruner-Bauer, Tel. 06732/64113.

08.08.2003 
Quelle: Nachrichten-Blatt vom 24.07.2003