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Ergebnisse der Verkehrsuntersuchung Saulheim, Sulzheim und Wörrstadt
Oktober 2003

Die Auswertungen dieser Befragung liegen nun vor. Auf Basis der ermittelten Ist-Zahlen wurden die Wirkungen verschiedener Straßenplanungsmaßnahmen auf die Verkehrsstärke und Verkehrszusammensetzung im oben gezeigten Planungsgebiet ermittelt. Eine weitere Fragestellung war die von der Gemeinde Saulheim geforderte Sperrung der bestehenden K 21 für den Lkw-Durchgangsverkehr in der Ortslage sowie zwischen Saulheim und Wörrstadt.

Die starke Verkehrsbelastung in Saulheim, Sulzheim und Wörrstadt beschäftigt schon seit Jahren die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden sowie die politischen Fraktionen und Gremien der Gemeinden und der Verbandsgemeinde Wörrstadt. Der Landesbetrieb Straßen und Verkehr ließ daher im Frühjahr 2002 eine Verkehrszählung durchführen, bei der rund 300 Schülerinnen und Schüler örtlicher Schulen einen Tag lang die Fahrzeugführer an speziellen Knotenpunkten akribisch nach Ausgangs- und Zielort ihrer Fahrt befragten.

abb8
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Die untersuchten Planungsfälle:

Analyse-Nullfall: zeigt die Verkehrsbelastungen im Bezugsjahr 2002 (Ist-Stand).

Prognose-Nullfall:
zeigt die für das Jahr 2020 prognostizierten zukünftigen Verkehrsbelastungen je 24 Stunden im bestehenden Straßennetz.
Diesem Prognose-Nullfall werden die weiteren Planungsfälle gegenüber gestellt.

Planungsfall 1:
L 414-neu Westspange Wörrstadt

Planungsfall 2:
K 21-neu Nordspange Wörrstadt

Planungsfall 3:
L 414-neu Westspange und K 21-neu Nordspange

Planungsfall 4:
B 420-neu zwischen A 61 und A 63

Analyse-Planungsfall:
untersucht die jetzigen Auswirkungen einer Sperrung
der K 21 zwischen Wörrstadt und Saulheim für den
Güterverkehr

Prognose-Planungsfall:
wie Analyse-Planungsfall, jedoch für das Jahr 2020 (prognostizierte zukünftige Verkehrsbelastung).

Einzelheiten zum Analyse- und Prognose-Nullfall:


Abb 6.1
Abb 6.1

 

 

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Abb 8
Abb 8

 

 

 

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Der Vergleich der beiden Abbildungen macht deutlich, dass aufgrund der Verkehrsentwicklung bis 2020 mit deutlich steigenden Belastungen im Planungsgebiet zu rechnen ist. Für den kordonüberschreitenden Verkehr werden Zunahmen zwischen 10 und 45 Prozent erwartet.
Auch auf den innerörtlichen Straßen wird der Verkehr stärker werden. In Sulzheim wird der Verkehr im Zuge der B 420 um etwa 2.300 Kfz/24h (etwa 30 Prozent), im Zuge der K 21 um 1.800 Kfz/24h (über 50 Prozent) steigen.
In Wörrstadt ist fast 80 Prozent mehr Verkehr (ca. 5.400 Kfz/24h) im Zuge der K 21-Bahnhofstraße zu erwarten, auf der L 414-Friedrich-Ebert-Straße sind es ca. 30 Prozent (ca. 3.300 Kfz/24 h) und auf der B 420 ca. 35-45 Prozent (ca. 4.000-6.000 Kfz/24h).
Die K 21 zwischen Wörrstadt und Saulheim wird rund 40 Prozent (ca. 2.500-3.000 Kfz/24h) stärker belastet. In der L 429-Mainzer Straße im Nordosten Saulheims beträgt die Zunahme nahezu 50 Prozent (ca. 3.000 Kfz/24h), auf der K 22 ebenfalls ca. 50 Prozent (ca. 2.200 Kfz/24h).
Insgesamt lässt sich feststellen, dass ohne weitere Maßnahmen die zusätzlichen Verkehrsmengen in Saulheim, Sulzheim und Wörrstadt zu erheblichen Mehrbelastungen vor allem der innerörtlichen Straßen führen werden. Auch die eigene Siedlungsentwicklung erfordert offensichtlich Ausbaumaßnahmen im Straßennetz.

 Einzelheiten zum Planungsfall 1:

Abb 11.2
Abb 11.2


 

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Der neue Straßenabschnitt ist mit 8.800 Kfz/24h belastet.
Die Westspange Wörrstadt wird zu deutlichen Entlastungen der Ortslagen von Sulzheim und Wörrstadt führen. Hier sind Reduzierungen von ca. 4.000 Kfz/24h für die K 21 in Sulzheim (entspricht ca. 80 Prozent) und von ca. 4.000 Kfz/24h auf der L 414 (ca. 40 Prozent) in Wörrstadt ausgewiesen.
Dem stehen zusätzliche Belastungen auf der K 21 östlich der L 414-Friedrich-Ebert-Straße gegenüber. Hier sind ca. 100 bis 500 Kfz/24h zusätzlich zu erwarten (um die 5 Prozent Zunahme). Die B 420-Kreuznacher Straße westlich der K 16-Rommersheimer Straße wird mit ca. 4.200 Kfz/24h (entspricht ca. 35 Prozent) ebenfalls zusätzlich belastet.
In Sulzheim ist durch die Westspange eine Umorientierung von der K 21 hin zur B 420 zu erwarten. Die Entlastungen auf der ersten Straße werden durch Verlagerungen auf die andere Straße erzielt. Auf der B 420 in Sulzheim wird sich die Belastung auf deutlich über 14.000 Kfz/24h erhöhen, das sind etwa 40 Prozent Mehrbelastung.
Die L 414-neu Westspange Wörrstadt wird insbesondere bei Fahrten im Zuge des Streckenzuges K 21 - K 22 - L 401 im Norden sowie im Zuge der B 420 im Süden genutzt.
Der Anteil des nicht örtlich gebundenen Verkehrs auf der geplanten Westspange wird 3.100 Kfz/24h bzw. 35 Prozent betragen.

Zusammenfassung:

Die Westspange entwickelt Entlastungswirkungen im Hauptstraßennetz in erster Linie für Sulzheim im Zuge der K 21-Breiteweg sowie den Straßenzug L 414-Friedrich-Ebert-Straße/Rommersheimer Straße in Wörrstadt. Dem stehen deutliche Mehrbelastungen im Zuge der B 420-Wörrstädter Straße in Sulzheim gegenüber sowie, in deutlich geringerem Umfang, im Zuge der Bahnhofstraße in Wörrstadt. Für die anderen Bereiche von Wörrstadt sowie Sulzheim ergeben sich durch die Westspange nur sehr geringe Veränderungen der Verkehrsbelastungen.

Einzelheiten zum Planungsfall 2:

Planungsfall2
Planungsfall2

 

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Der neue Straßenabschnitt ist mit ca. 7.800 Kfz/24h belastet.
Die Nordspange Wörrstadt wird zu deutlichen Entlastungen der Ortsdurchfahrten von Saulheim führen, in erster Linie südlich der K 22. Hier sind Reduzierungen von bis zu ca. 3.700 Kfz/24h ausgewiesen. Dies entspricht Veränderungen zwischen ca. 1 Prozent auf der L 429-Mainzer Straße, etwa 35-40 Prozent auf der K 21 und ca. 55 Prozent auf der K 22-Friedhofstraße.
Auch in Wörrstadt sind Entlastungswirkungen nachweisbar, vor allem im Zuge von B 420 (südlicher Bereich Kreuznacher Straße/Pariser Straße), B 271 und L 414 (Friedrich-Ebert-Straße/Rommersheimer Straße). Diese betragen bis zu ca. 3.200 Kfz/24h, in Prozenten liegen die Entlastungen meist bei Werten zwischen etwa 10 und 30 Prozent. Dem stehen Mehrbelastungen südlich der Nordspange (L 401 außerorts) gegenüber, die bis zu ca. 3.200 Kfz/24h betragen. Bedeutsam sind vor allem die Zunahmen auf der K 21-West (Ober-Saulheimer Straße), die bis zu ca. 4.100 Kfz/24h betragen (ca. 50 Prozent).
In Sulzheim ergeben sich nur geringere Veränderungen, die Entlastungen von etwa 200 Kfz/24h auf der K 21 entsprechen den Mehrbelastungen im Zuge der B 420. In Prozenten ausgedrückt betragen die Veränderungen zwischen ca. –6 Prozent und +2 Prozent.
Die K 21-neu Nordspange Wörrstadt wird vor allem bei Fahrten im Zuge der L 401, der B 420-Ost und der K 21 südlich der Nordspange genutzt.
Der Anteil des nicht örtlich gebundenen Verkehrs auf der geplanten Nordspange wird 2.150 Kfz/24h bzw. 28 Prozent betragen.

Einzelheiten zum Planungsfall 3: 

Abb. 13.2
Abb. 13.2


 

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Zusammenfassung:

Die Nordspange führt in erster Linie zu starken Entlastungen im Hauptstraßennetz des südlichen Bereiches von Saulheim (Ober-Saulheim) im Zuge von K 21-Wörrstadter Straße und K 22. Für Wörrstadt sind ebenfalls spürbare Entlastungen im Zuge der L 414-Friedrich-Ebert-Straße/Rommersheimer Straße sowie im Zuge des südlichen Bereiches der B 420-Kreuznacher Straße/Pariser Straße festzustellen. Nennenswerte Mehrbelastungen sind im Zuge der außerorts geführten L 401 sowie im Zuge der K 21-Ober-Saulheimer Straße in Wörrstadt zu erwarten.

Die neuen Straßenabschnitte sind mit ca. 8.000 Kfz/24h (Westspange Wörrstadt) und ca. 8.500 Kfz/24h (Nordspange Wörrstadt) belastet.
Die Entlastungswirkungen entsprechen im Wesentlichen denen in den beiden Planungsfällen 1 und 2 zusammengenommen. Wesentliche zusätzliche Entlastungen werden, bis auf die unten beschriebenen, kaum bewirkt. Hier zeigt sich sehr deutlich die Orientierung der beiden Verkehrssysteme Wörrstadt/Sulzheim und Saulheim. Während die Westspange den ersten Bereich entlastet, wird die Nordspange vor allem in Saulheim und im Südosten Wörrstadts wirksam. Die Größenordnungen und Veränderungsraten entsprechen den oben dargestellten.
Im Bereich Wörrstadt verstärken sich im Zuge der L 414-Friedrich-Ebert-Straße/Rommersheimer Straße die Entlastungswirkungen auf bis zu 5.200 Kfz/24h, das entspricht ca. 50 Prozent. Zusätzliche Entlastungen ergeben sich auch im Zuge der B 420-Kreuznacher Straße/Pariser Straße, dort sind es bis zu ca. 3.400 Kfz/24h weniger, was einer Abnahme um ca. 20 Prozent entspricht.
Zunehmende Belastungen sind in Wörrstadt im Zuge der K 21-Ober-Saulheimer Straße mit ca. 4.500 Kfz/24h sowie im weiteren Verlauf im Zuge der K 21-Bahnhofstraße mit etwa 1.100 Kfz/24h zu erwarten. Die B 420-Kreuznacher Straße westlich der K 16-Rommersheimer Straße wird mit ca. 2.400 Kfz/24h (entspricht ca. 20 Prozent) ebenfalls zusätzlich belastet, allerdings fällt die Mehrbelastung geringer aus als bei Planungsfall 1 (nur L 414-neu Westspange Wörrstadt). Ansonsten sind wesentliche zusätzliche Belastungen für die außerorts geführte L 401 zu erwarten (ca. 2.500 Kfz/24h).
In Saulheim entsprechen die Veränderungen im Wesentlichen denen im Planungsfall 2 (K 21-neu Nordspange Wörrstadt), in Sulzheim denen im Planungsfall 1 (L 414-neu Westspange Wörrstadt).
Der Anteil des nicht örtlich gebundenen Verkehrs beträgt auf der Westspange Wörrstadt 3.500 Kfz/24h (43 Prozent), auf der Nordspange Wörrstadt 2.650 Kfz/24h (31 Prozent).

Einzelheiten zum Planungsfall 4:

Abb. 14.2
Abb. 14.2

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Zusammenfassung:

Die beiden Maßnahmen Nordspange und Westspange führen in Sulzheim und Saulheim zu deutlichen Entlastungen, die den Entlastungen der Einzelmaßnahmen entsprechen. Im Bereich Wörrstadt verstärkt sich die Entlastungswirkung gegenüber den Einzelmaßnahmen etwas, hier addieren sich die Entlastungseffekte der beiden Straßen in etwa.
Dem stehen Mehrbelastungen in der Ortslage von Wörrstadt im Zuge der K 21-Ober-Saulheimer-Straße/Bahnhofstraße und im Zuge der B 420-Kreuznacher Straße westlich der K 16-Rommersheimer Straße sowie der Ortslage von Sulzheim im Zuge der B 420-Wörrstädter Straße gegenüber.

Die neuen Straßenabschnitte sind folgendermaßen belastet:
L 414-neu Westspange Wörrstadt: ca. 8.300 Kfz/24h
K 21-neu Nordspange Wörrstadt: ca. 8.400 Kfz/24h
B 420-neu: ca. 13.000 Kfz/24h

 
Einzelheiten zum Analyse- und Prognose-Planungsfall (Sperrung K 21 für Güterverkehr): 

Die Maßnahmen führen zu einem Belastungsbild, das in wesentlichen Bereichen dem von Planungsfall 3 entspricht. Für Saulheim sind die Veränderungen nahezu identisch und auch für Wörrstadt sind die Veränderungen vergleichbar.
Deutlich veränderte Belastungen ergeben sich aber für beide Ortsdurchfahrten Sulzheim. Diese werden um nahezu 85-95 Prozent entlastet. Während die L 401-neu Westspange Wörrstadt, wie bereits in den vorherigen Planungsfällen gezeigt, eine Verlagerung von der K 21-Breiteweg auf die B 420-Wörrstädter Straße bewirkt, kann durch die B 420-neu auch die südliche Ortsdurchfahrt entlastet werden. Gegenüber dem Prognose-Nullfall betragen die Reduzierungen der Verkehrsbelastungen im Zuge der Ortsdurchfahrten von Sulzheim:
- K 21-Breiteweg: bis zu ca. 4.400 Kfz/24h (entspricht ca. 85 Prozent)
- B 420-Wörrstädter Straße: bis zu ca. 8.900 Kfz/24h (entspricht ca. 95 Prozent)
Die B 420-neu wird vor allem bei Fahrten im Zuge der B 420 und im Zuge der L 414-neu Westspange Wörrstadt sowie im weiteren Verlauf im Zuge von K 21 und K 21-neu Nordspange Wörrstadt und L 401-Nord genutzt.

Der Anteil des nicht örtlich gebundenen Verkehrs beträgt für die Westspange Wörrstadt 3.750 Kfz/24h (45 Prozent), für die Nordspange Wörrstadt 2.550 Kfz/24h (30 Prozent) und für die B 420-neu 8.200 Kfz/24h (63 Prozent).

Zusammenfassung:

Die Maßnahmen führen zusammengenommen zu deutlichen Entlastungen der Hauptstraßen in den Ortslagen von Sulzheim, Wörrstadt und Ober-Saulheim. In Nieder-Saulheim sind nur geringfügige Veränderungen zu erwarten.
Mehrbelastungen innerorts sind in Wörrstadt im Zuge im Zuge der K 21-Ober-Saulheimer-Straße/Bahnhofstraße zu verzeichnen.

Abb. 7.2
Abb. 7.2

 

 

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Ob und wann die Nordspange (Planungsfall 2) realisiert wird, ist momentan noch in der Schwebe. Aufgrund der Tatsache, dass die K 21-neu aufgrund der ermittelten überörtlichen Belastung von nur 28 Prozent außerhalb der gesetzlich festgelegten Finanzierungspflicht durch den Kreis liegt, kann lediglich auf eine „politische Lösung“ gehofft werden. Der Kreis könnte sich aufgrund der überörtlichen Bedeutung an den Kosten dieser Umgehungsstraße beteiligen. Ein überörtliches Interesse ließe sich unter anderem dadurch begründen, dass mehrere große Gemeinden von der Maßnahme betroffen sind. Um darüber hinaus eine Chance auf finanzielle Unterstützung durch das Land (65 Prozent Zuschuss zu den Baukosten) zu haben, ist es unerlässlich, dass die beiden betroffenen Gemeinden „an einem Strang ziehen“. Die K 21-neu würde vor allem Ober-Saulheim erheblich entlasten, aber auch Wörrstadt hätte einen bedeutenden Nutzen.

Bei einer Realisierung der West- und der Nordspange (Planungsfall 3) würden sich die Ergebnisse addieren.

Mit einer Realisierung der Umgehung Sulzheim, der B 420-neu (Planungsfall 4), ist nach derzeitigem Stand leider in den nächsten 15-20 Jahren nicht zu rechnen, da sie im Bundesverkehrswegeplan zu tief eingestuft ist. Ein Bau würde die Gemeinde Sulzheim von etwa 90 Prozent des Verkehrs entlasten. Allein schon aus diesem Grund muss dafür gekämpft werden, dass eine Umgehungsstraße für Sulzheim in den "vordringlichen Bedarf" im Bundesverkehrswegeplan hochgestuft wird.

Eine Sperrung Ober-Saulheims für den Güterverkehr (Analyse-Planungsfall) würde jetzt schon die Ober-Saulheimer Straße in Wörrstadt leicht, die Ortsgemeinde Saulheim dagegen erheblich entlasten.

In diesen beiden Teilplanungsfällen wurden die Auswirkungen der Sperrung der K 21 zwischen Wörrstadt und Saulheim für den Güterverkehr momentan und für das Jahr 2020 untersucht.
Wie aus den Abbildungen hervorgeht, würde eine Sperrung für den Güterverkehr auf der K 21 zwischen Wörrstadt und Saulheim eine Verlagerung der Güterverkehrsfahrten von der K 21 hin zur L 401 und den im Süden daran anschließenden Streckenzügen bewirken. Im Analyse-Planungsfall werden so etwa 575 GV/24h vom nördlichen Abschnitt der K 21 verdrängt, im südlichen Abschnitt der K 21 (Ober-Saulheimer Straße in Wörrstadt) sind es noch etwa 150 GV/24h. Im Prognose-Planungsfall sind die Werte mit ca. 750 bzw. 225 GV/24h entsprechend höher.
Die Mehrbelastungen sind vor allem auf der außerorts geführten L 414 mit ca. 575 GV/24h (Analyse-Planungsfall) bzw. 750 GV/24h (Prognose-Planungsfall) ausgeprägt. In Wörrstadt sind vor allem im Süden und Osten immerhin noch ca. 100 bis 325 GV/24h an Mehrbelastung zu erwarten.

Zusammenfassung:

Durch die Sperrung der K 21 für den Güterverkehr kann die K 21 vor allem auf dem Abschnitt zwischen der K 22 im Norden und der Bahnhofstraße im Süden wirksam von Güterverkehr entlastet werden. Dem stehen Mehrbelastungen in erster Linie auf außerorts geführten Straßen gegenüber, sowie in geringerem Umfang im Süden und Osten von Wörrstadt.

Zusammenfassung aller Maßnahmeuntersuchungen:

Die Untersuchungen machen deutlich, dass durch die Entwicklungen bis zum Jahr 2020 erhebliche zusätzliche Verkehrsbelastungen im Planungsbereich zu erwarten sind. Durch die untersuchten Maßnahmen können jeweils deutlich spürbare Entlastungen erreicht werden, die am stärksten ausgeprägt sind beim Zusammenwirken aller Maßnahmen.
Für die Ortslage von Wörrstadt führen die Maßnahmen zu deutlichen Entlastungen im Zuge weiter Teile des Hauptstraßennetzes. Die L 414-neu Westspange Wörrstadt allein wird neben den deutlichen Entlastungswirkungen auch zu Mehrbelastungen auf den angrenzenden Abschnitten von B 420 und K 21 führen. Die K 21-neu Nordspange Wörrstadt wird weitreichenden Entlastungen in der Ortslage Wörrstadt bei Mehrbelastungen auf den angrenzenden Abschnitt der K 21 (vor allem Ober-Saulheimer Straße im Gewerbegebiet) bewirken. Die beiden Maßnahmen zusammen führen zu weiteren Entlastungen bei etwas höherer Belastung des genannten Abschnittes der K 21. Am stärksten sind die Entlastungen, wenn alle drei Maßnahmen zusammenwirken.
Mit der K 21-neu Nordspange Wörrstadt (Planungsfall 2) sind für Saulheim erhebliche Entlastungen möglich, vor allem für den südlichen Bereich. An dem Belastungsbild ändert sich auch die durch die in den Planungsfällen 1, 3 und 4 enthaltenen weiteren Maßnahmen nichts grundsätzliches.
Für Sulzheim führt eine L 414-neu Westspange Wörrstadt zu einer Verlagerung von Verkehren von der K 21 auf die B 420. Entlastungen beider Ortsdurchfahrten sind erst durch die B 420-neu (Planungsfall 4) zu erwarten. Die K 21-neu Nordspange Wörrstadt bewirkt für Sulzheim nur geringfügige Änderungen.
Durch die Sperrung der K 21 für den Güterverkehr kann es zu einer wirksamen Entlastung der Ortslagen im nördlichen Wörrstadt und im südlichen Saulheim kommen, denen etwas niedrigere Mehrbelastungen in der südlichen und östlichen Ortslage von Wörrstadt gegenüber stehen.

Da die Zählerergebnisse in den Abbildungen teilweise schwer zu erkennen sind, stellen wir Ihnen die Zeichnungen nachfolgend auch zum Download als PDF Datei zur Verfügung:

Fazit des Bürgermeisters:

Zusammenfassend ist zu sagen, dass es immer eine Verkehrsentlastung gibt, egal welche Maßnahme realisiert wird. "Damit wir überhaupt finanzielle und politische Lösungen  erreichen, müssen alle drei Gemeinden geschlossen und gemeinsam für die Maßnahmen kämpfen", so das Fazit von Bürgermeister Conrad.

Planungsgebiet mit zu untersuchenden Maßnahmen (455kb)

Dokument-Einbindung: Planungsgebiet mit zu untersuchenden Maßnahmen

Planungsfall 1 (168kb)

Planungsfall 2 (169kb)

Planungsfall 3 (171kb)

Planungsfall 4 (171kb)

K21 für den Güterverkehr gesperrt (168kb)

Mit dem Bau der Westspange (Planungsfall 1) wird voraussichtlich noch im Jahr 2003 begonnen werden. Sie ist als örtliche Entlastungsstraße vor allem für den Wörrstädter Ortskern zu sehen.