Hilfsnavigation

Startseite         Adressen         Google Maps         Sitemap         Impressum
Schrift:
Kontrast:

Icon Kalender
Kalender
Weinanbau in der Verbandsgemeinde Wörrstadt

Reben, Reben so weit das Auge reicht - das ist typisch für Rheinhessen, das ist somit auch typisch für die Verbandsgemeinde Wörrstadt. Der Weinanbau, den wir wohl den alten Römern verdanken, hat hier große Tradition. 26 Prozent der heutigen Fläche, also etwa 2.500 ha, werden als Rebfläche genutzt. Kein Wunder auch, dass in einer der größten weinanbautreibenden Verbandsgemeinden Rheinhessens im Sommer und Herbst ein Fest das andere jagt. Dort treffen die Einheimischen auf Gäste aus Nah und Fern, man kommt bei einem "gude Drobbe" rasch ins Gespräch.

Grusskarte Weinanbau

Rheinhessen bietet für die Herstellung von Wein ideale Bedingungen, da der Wein viel Sonne und einen geeigneten Boden braucht, und dies hier zu genüge vorzufinden ist. 

Traubenernte

Vor knapp zwei Jahrzehnten wurde diese Arbeit noch mit Scheren und Eimern erledigt. Die Trauben wurden aus den Eimern in die „Butt“ gekippt und der Buttenträger leerte den Inhalt in die Feldbütt.

Heutzutage erfolgt die Lese größtenteils durch moderne Traubenvollernter.
Die Handlese ist nur noch bei einzelnen Weinbergen für bestimmte Weinqualitäten notwendig, damit man eine Auswahl zwischen vollreifen und weniger reifen Trauben treffen kann.Die weitere Lagerung und Reifung des Weines erfolgt in den meisten Weinanbaubetrieben in Edelstahltanks. Früher wurden zur Lagerung Holzfässer aus Eichenholz (= Barrique), auch „Arme Leute – Tanks“ genannt, verwendet. Viele Winzer greifen wieder auf diese Lagerung zurück, damit der Wein eine besondere Reife und Qualität erhält.

Die Vermarktung des Weines erfolgt heutzutage größtenteils durch den Winzer selbst. Bei vielen Winzern können Sie die hergestellten Weine und typischen Spezialitäten in der eigenen Straußwirtschaft bzw. Gutschänke geniessen. Wir verweisen hierzu auf unsere
Seite Weinlokale


Ist die Traubenlese komplett abgeschlossen, beginnt für die Winzer die Arbeit im Keller. Sie beschäftigen sich dann mit dem ersten Abstich, d. h. die Maische (= die zermahlenen Trauben, aus denen der Saft ausgepresst wird) wird auf eine vollautomatische Spindelkelter gepumpt, damit sich die Hefe und Kerne absetzen. Diese Arbeit nennt man auch das „Vorklären“. Bald darauf beginnt der Most dann zu „brummen“ und zu „rauschen“. Den noch jungen süßen Wein nennt man am Anfang„Bremser“, der sehr trüb ist, und dann „Federweißer“, der eine helle Farbe hat.
Trauben
Bilder von der Traubenernte
Jedes Jahr findet Mitte September bis Ende Oktober die Traubenlese statt. Nur in einzelnen Weinbergen hängen über diesen Zeitraum hinaus noch Trauben, die für die Eisweinerzeugung benötigt werden.

 
ZurückDrucken