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Als sogenannte Kampfhunde nach dem Landesgesetz über gefährliche Hunde vom 22.12.2004 bezeichnet man Hunde der Rassen Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Hunde des Typs Pit Bull Terrier sowie Hunde, die von einer dieser Rassen oder diesem Typ abstammen. Von o.g. Gesetz werden außerdem Hunde erfasst,

1. die sich als bissig erwiesen haben
2. die Wild oder Vieh hetzen oder reißen
3. die Menschen in aggressiver oder drohender Weise angesprungen haben
4. die über das natürliche Maß hinaus gehende Kampfbereitschaft, Angriffslust oder Schärfe 
    entwickelt haben.

Im Gegensatz zu anderen Hunden gilt für diese Tiere ein genereller Leinen- und Maulkorbzwang. Grundsätzlich ist es auch nur dem eingetragenen Besitzer erlaubt, seinen Hund auszuführen.

Wer einen gefährlichen Hund halten will, benötigt dazu eine entsprechende Erlaubnis der Ordnungsbehörde. Hierfür müssen sowohl der Halter als auch der Hund bestimmte persönliche Voraussetzungen erfüllen.

Wer einen gefährlichen Hund ohne Erlaubnis hält oder gegen das Gesetz über gefährliche Hunde vom 22.12.2004 verstößt, muss mit Geldbußen bis zu 10.000 Euro rechnen.