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Grundsätzlich unterliegt jeder stehende Gewerbebetrieb, soweit er im Inland betrieben wird, der Gewerbesteuer. Unter Gewerbebetrieb ist ein gewerbliches Unternehmen im Sinne des Einkommensteuergesetzes zu verstehen. Im Inland betrieben wird ein Gewerbebetrieb, soweit für ihn im Inland eine Betriebsstätte unterhalten wird.

Grundlage für die Berechnung der Gewerbesteuer ist das Gewerbesteuergesetz. Hiernach ist die Besteuerungsgrundlage grundsätzlich der sog. Gewerbeertrag, d.h. der nach den Vorschriften des Einkommensteuergesetzes oder des Körperschaftssteuergesetzes zu ermittelnde Gewinn aus dem Gewerbebetrieb im Erhebungszeitraum. Auf den Gewerbeertrag wird ein Hundertsatz (Steuermeßzahl) angewandt, der dann den vom Finanzamt festzusetzenden sog. Steuermeßbetrag ergibt. Dieser Steuermeßbetrag wird anschließend mit dem von der Gemeinde festgesetzten Hebesatz multipliziert.

Steuerschuldner ist der Unternehmer für dessen Rechnung das Gewerbe betrieben wird. Übt eine Personengesellschaft (OHG, KG) einen Gewerbebetrieb aus, dann ist die Gesellschaft und nicht der Gesellschafter Steuerschuldner.

Der Gewerbesteuerschuldner hat auf die ausstehende Gewerbesteuerschuld Vorausleistungen zu erbringen. Die Fälligkeiten hierfür sind: 15.2., 15.5., 15.8. und 15.11.
Die Vorauszahlungen betragen grundsätzlich ein Viertel der Steuer, die sich bei der letzten Veranschlagung der Steuer ergeben hat. Diese Vorauszahlungen werden auf die Steuerschuld für den Erhebungszeitraum angerechnet. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an den zuständigen Sachbearbeiter.