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Allgemeine Informationen:

Anforderungen an das Lichtbild
Seit der Einführung der Gesichtsbiometrie zum 1. November 2005 werden neue Anforderungen an die Qualität der Passbilder gestellt, d. h., es müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein, damit das Passbild biometrietauglich ist. So sind z. B. Frontalbilder anstelle von Halbprofilbildern vorge­schrieben. Die Einzelheiten dieser Qualitätsanforderungen sind in einer neuen Foto-Mustertafel festgelegt, die den Passbehörden und auch der Fotobranche vorliegt und im Internet unter www.bundesdruckerei.de eingesehen werden kann. Alle niedergelassenen Fotografen wurden von der Bundesdruckerei entsprechend informiert.
Alle Reisepässe, die bis zum 31. Oktober 2007 beantragt wurden, behalten ihre ausge­wiesene Gültigkeitsdauer.
 
Gebühren:

 Reisepass  Gültigkeit  Gebühr
     
 für Personen ab 24 Jahre  10 Jahre  59,00 EUR
 (32-Seiten-Pass)    
     
 für Personen unter 24 Jahren   6 Jahre  37,50 EUR
 (32-Seiten-Pass)    
     
 zzgl. Gebühr für 48-Seiten-Pass    27,00 EUR
     
 zzgl. Expressgebühr    32,00 EUR
     
 vorläufiger Reisepass (nicht biometrisch)  max. 1 Jahr  26,00 EUR 

 

Da generell nur Passbilder verarbeitet werden können, die biometrietauglich sind, wird die Tauglichkeit in jedem Fall bei der Beantragung des „ePasses“ von der Passbehörde geprüft. Es ist davon auszugehen, dass ältere Fotos, Bewerbungsfotos, usw. nicht geeignet sind. Bitte stellen Sie daher möglichst vorab sicher, dass die Biometrietauglichkeit gegeben ist, beispielsweise durch entsprechenden Hinweis beim Fotografen. 

Information zu den Fingerabdrücken:
Für den Reisepass (ePass) werden zwei Fingerabdrücke benötigt. Die Abdrücke werden bei der Pass­beantragung im Bürgerbüro mit Hilfe von Scannern aufgenommen. Soll auf ausdrücklichen Wunsch der Eltern ein ePass für ein Kind ausgestellt werden, gilt: Bei Kindern unter 6 Jahren werden keine Fingerabdrücke aufgenommen.  Ab 1. November 2007 ist die Fingerabdruckerfassung bei Passanträgen gesetzlich vorge­schrieben. Wenn der Passantragsteller die Fingerabdrücke nicht abgibt, d. h. sich weigert, seine Fingerabdrücke abzugeben, kann kein Reise­pass (ePass) ausgestellt werden.
Bei dauerhaften medizinischen Einschränkungen, Behinderungen oder Amputationen wird ein regulärer Reisepass (ePass) ausgestellt. Je nach Situation wird in diesen Fällen nur ein bzw. kein Fingerabdruck im Chip gespeichert.

Allgemeiner Hinweis:
Wir empfehlen jedoch ausdrücklich, sich rechtzeitig vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt oder der Botschaft des jeweiligen Reiselandes über die aktuellen Einreisebestimmungen zu informieren, da die Passbehörde hier keinesfalls verbindliche Auskünfte geben kann. Da verschiedene Reiseveranstalter und Fluggesellschaften eigene Bedingungen festlegen, bitten wir dringend, sich auch dort rechtzeitig zu informieren.

Wichtiger Hinweis für Kurzentschlossene:
Da die Ausstellung des Reisepasses (ePasses) etwa 4 Wochen dauert, besteht die Möglichkeit, im Expressverfahren innerhalb von 3 Werktagen einen Biometrie-Pass zu erhalten, sofern der Pass vor 10.00 Uhr beantragt wird. An Wochenenden und Feiertagen ist seitens der Bundesdruckerei eine entsprechend längere Bearbeitungszeit einzukalkulieren. Es ist nicht möglich, vorläufige Reisepässe und Kinderreisepässe mit biometrischen Daten auszustellen.

Seit 1. Mai 2006 ist beispielsweise die visumfreie Einreise mit einem vorläufigen (grünen) Reisepass in die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) nicht mehr visumsfrei möglich. Auch die visumfreie Einreise mit einem Kinderreisepass (rot) ist seit 26. Oktober 2006 nicht mehr möglich.

Mitzubringen ist:
     - 
Alter Reisepass, vorläufiger Reisepass oder Personalausweis oder die Geburts- oder Heiratsurkunde
     -  (oder eine Abschrift aus dem Familienbuch)
     -  ein biometrietaugliches Lichtbild
     -  Bei minderjährigen Antragstellern müssen beide Erziehungsberechtigten ihr Einverständnis unterschriftlich bestätigen.
        (Download: Einverständniserklärung [PDF: 98 kB]


Wichtiger Hinweis:
Bei Kindern ab 6 Jahren muss der Fingerabdruck in den ePass aufgenommen werden. Die Kinder müssen daher auf jeden Fall bei der Antragstellung mitkommen.
Die eigenhändige Unterschrift ist für Kinder ab 10 Jahren verpflichtend. 

Am 1. November 2005 wurde der elektronische Reisepass (ePass), in Deutschland eingeführt. Die neuen EU-Biometrie-Pässe enthalten im Passvorderdeckel einen Chip, in dem bisher nur das Gesichtsfeld gespeichert wurde. Ab 1. November 2007 werden auf dem Chip nun zusätzlich auch die Fingerabdrücke gespeichert.

Die biometrischen Merkmale im Chip können zwecks Identitätsprüfung maschinell geprüft werden. Damit ist eindeutig feststellbar, ob Pass und Person wirklich zusammen­gehören.