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Auf Initiative und unter Federführung der Agendagruppe Gerechtigkeit und Frieden/Fair Trade hatte sich die Verbandsgemeinde Wörrstadt im vergangenen Herbst beim Verein TransFair e.V. in Köln um die Auszeichnung als Fairtrade-Gemeinde beworben. Alle geforderten Kriterien wurden nun erfüllt und der VG Wörrstadt die Auszeichnung zuerkannt.


v.l.n.r. Ina Köhler, Bürgermeister Markus Conrad, Gertrud Weisgerber, Eberhard Bürgers und Christian Schnabel.

Die internationale Kampagne „Fairtrade Towns“ hat inzwischen über 1.400 Städte und Gemeinden in 24 Ländern dafür ausgezeichnet, dass der Faire Handel in ihnen eine große Rolle spielt. Seit 2009 können sich auch Kommunen in Deutschland bewerben, was fast 220 Kommunen bereits mit Erfolg getan haben. Die Verbandsgemeinde Wörrstadt steht somit auf einer Stufe mit Städten wie Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München oder auch London, Rom, Brüssel und San Franzisco.

„Es war nicht immer einfach, die Beteiligten für unser Anliegen zu gewinnen“, fasst Projektleiter Eberhard Bürgers von der Agendagruppe Gerechtigkeit und Frieden/Fair Trade zusammen. „So erhielten die Mitglieder der Steuerungs- bzw. Agendagruppe letztendlich von 15 Einzelhandelsgeschäften, fünf Cafés bzw. Restaurants, sechs Schulen, sechs Vereinen und sieben Kirchengemeinden die Bestätigung, dass diese fair gehandelte Produkte verwenden, anbieten bzw. verkaufen.“

Bürgermeister Markus Conrad: „Die Auszeichnung Fairtrade-Gemeinde passt gut zum Image der VG Wörrstadt, für die das Thema ‚nachhaltige Entwicklung‘ ein wichtiges Aushängeschild ist. Wir untermauern dadurch unsere Vorbildfunktion und zeigen unseren Bürgern, dass zu einem Umsteuern auf ökofaires Verhalten ein Bewusstseinswandel erforderlich ist, der schon von zahlreichen Akteuren in der Verbandsgemeinde vollzogen wurde. So wird auch die Devise der Lokalen Agenda 21 der VG Wörrstadt ‚Global denken, regional handeln‘ praktisch umgesetzt.“

Die offizielle Übergabe der Auszeichnung wird am 4. April während des Frühjahrsempfangs der VG Wörrstadt in Armsheim durch einen Vertreter von Transfair e.V. erfolgen.

Bürgermeister Conrad dankte allen Beteiligten sehr herzlich für ihr enormes Engagement, das mehr als 100 Stunden ehrenamtlicher Arbeit umfasste. „Wir tun das gerne, denn der Eine-Welt-Handel liegt uns seit vielen Jahren am Herzen“, erläutert Gertrud Weisgerber vom Eine-Welt-Laden Wallertheim die Motivation der Gruppe. Hier wie auch in den Eine-Welt-Läden Armsheim und Sulzheim sowie beim Bauernmarkt in Wörrstadt werden fair gehandelte Produkte verkauft und auch durch diverse Veranstaltungen bekannter gemacht.