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Die Verbandsgemeinde Wörrstadt hat seit 01.12.2010 mit Unterstützung der Transferstelle für Rationelle und Regenerative Energienutzung Bingen (TSB) ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“ erarbeitet. Am 30. Oktober 2012 beschloss der VG-Rat einstimmig die Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes.


VG-Ratsmitglied Birgit Thörle, Horst Rupp vom Agendabüro, Bürgermeister Markus Conrad, Michael Münch von der Transferstelle Bingen und Sandor Domidian Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt

Das Konzept soll den Akteuren in der Verbandsgemeinde (insbesondere den politischen Gremien und der Verwaltung) helfen, richtungsweisende Entscheidungen zu treffen und Projekte anzugehen, die den bereits angestoßenen Prozess für mehr Klimaschutz, weniger Energieverbrauch, mehr Effizienz, Wertschöpfung und Erneuerbare Energien intensivieren. Einsparpotenziale in allen klimarelevanten Bereichen wurden aufgedeckt und es wurde ein langfristiges, umsetzbares Handlungskonzept (Maßnahmenkatalog) zur Reduzierung der CO2e-Emissionen und Optimierung hin zu nachhaltigen Energieverordnungsstrukturen im Gebiet der Verbandsgemeinde entwickelt.

Das „Integrierte Klimaschutzkonzept der Verbandsgemeinde Wörrstadt“ wurde im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Ergebnis der Untersuchungen ist folgendes Klimaschutzziel, das sich die VG Wörrstadt gesetzt hat:

„Reduzierung der Emission von klimarelevanten Schadgasen (CO2-Äquivalente) in der Summe aus allen Handlungsfeldern des Klimaschutzkonzeptes, mit Ausnahme der durch den Nutzverkehr verursachten Emissionen, um mindestens 75 % im Jahr 2023 bezogen auf das Bilanzjahr des Klimaschutzkonzepts 2010.“

Meilensteine und größte Maßnahmen im Bereich CO2e-Emissionsminderung bis 2023 in Bezug auf 2010 sind:

1. Ausbau der Windenergie auf bestehenden Flächen (Klimaschutzpotenzial: etwa 60.000 t CO2e/a)
   
2. Umsetzung des Klimaschutzszenario „Einsparung Wärmeverbrauch Haushalte“
(Klimaschutzpotenzial: etwa 15.000 t CO2e/a)
   
3. Ausbau der Solarstromerzeugung (Klimaschutzpotenzial: etwa 7.000 t CO2e/a)
   
4. Umsetzung Klimaschutzszenario „Einsparung Strom- und Wärmeverbrauch in den öffentlichen Einrichtungen und der Straßenbeleuchtung“ (Klimaschutzpotenzial: etwa 2.000 t CO2e/a).
 
Die Umsetzung der Ergebnisse aus dem Klimaschutzkonzept in Form des ausgearbeiteten Maßnahmenkatalogs ist schwerpunktmäßig das Aufgabenfeld des Klimaschutzmanagers, in enger Abstimmung mit der Verwaltung und politischen Gremien der Verbandsgemeinde. Es ist vorgesehen, einen Klimaschutzmanager noch in 2013 einzustellen.

Hier das Klimaschutzkonzept mit Anhängen zum Download.

Endbericht “Integriertes Klimaschutzkonzept der VG Wörrstadt“

Anhänge:
Gebäudesteckbriefe
Maßnahmenkatalog
Protokolle Workshops
Protokolle Projektgruppentreffen
Pressespiegel
Emissionskennwerte
Emissionskennzahlen und Verbrauchsdaten für Verkehr
Einsparpotentiale kommunale Gebäude
Spezifische Jahresenergieverbräuche