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Verbandsgemeinde elektrisch ohne CO²-Ausstoß unterwegs


Für Bürgermeister Markus Conrad ist es für die Zukunftsfähigkeit der Verbandsgemeinde von großer Bedeutung, im Bereich der Elektromobilität unter den Kommunen eine Vorreiterrolle einzunehmen und die Öffentlichkeit für den Bereich der Elektromobilität zu sensibilisieren.


Die Verbandsgemeinde Wörrstadt ist auf dem besten Weg zu einer Modelkommune für erneuerbare Energien. Darauf wollen sich Bürgermeister Markus Conrad und seine Mitarbeiter aber nicht ausruhen, sondern schlagen auch andere Wege ein, beispielsweise bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Deshalb sollen in den kommenden Jahren, soweit möglich, Dienstfahrzeuge der VG Wörrstadt mit Verbrennungsmotor sukzessive durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb ersetzt werden.
Der Verbandsgemeinderat hatte bereits Ende 2011 grünes Licht für die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges gegeben, Ende 2012 wurde das Elektrofahrzeug dann endlich ausgeliefert. Das Projekt wird vom Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung gefördert, das sich nun mit 50 % an den Kosten für das Fahrzeug beteiligt.
 
Als Partner des Netzwerkes Elektromobilität nimmt die Verbandsgemeinde nun an einem so genannten Feldtest teil. Dieser wurde durch die Technische Universität Kaiserlautern initiiert, die auch den Einbau der entsprechenden Messtechnik in das Fahrzeug übernimmt. Ziel der Feldtests ist u.a. die Gewinnung praktischer Erfahrungen beim Einsatz von Elektrofahrzeugen im Alltagsbetrieb.
 
Eingesetzt wird das Fahrzeug im Bereich des Ordnungsamtes zur Überwachung des ruhenden Verkehrs. Die beiden Politessen sind glücklich mit ihrem E-Mobil. Es sei ein fantastisches Fahrgefühl, an das man sich jedoch erst gewöhnen müsse, denn das Fahrzeug fahre fast geräuschlos.
 
Durch die enge Verzahnung mit der wissenschaftlichen Begleitforschung können auch auftretende Fragen zeitnah und flexibel mit Informationen aus der realen Fahrzeugnutzung verknüpft werden. Allen Feldtests gemeinsam ist aus diesem Grund die Langzeiterhebung und zentrale Aufbereitung verschiedener, ortsbezogener und nicht ortsbezogener Mess- und Nutzungsdaten in den eingesetzten Fahrzeugen, die im Rahmen der Forschungsaktivitäten genutzt und ausgewertet werden.
 
Dank gilt den Mitarbeitern der TU Kaiserslautern Sascha Baron und Tim Nagel, welche die Verbandsgemeinde von Anfang an bei dem Projekt begleitet und unterstützt haben.
 
Das Netzwerk Elektromobilität Rheinland-Pfalz wurde im Mai 2010 durch die Landesregierung ins Leben gerufen. Die darauffolgende Forschungsbeantragung wurde im Januar bzw. Mai 2011 bewilligt. Das Netzwerk Elektromobilität versteht sich als Teil der Gesamtstrategie des Landes auf dem Weg zur Energieautarkie und ist daher auf den Teilaspekt „Energieeffiziente Mobilität“ fokussiert. „Ich bin stolz, dass wir zu den ersten Kommunen gehören, die mit einem Elektrofahrzeug unterwegs sind und das mit einem CO²-Ausstoss von 0 %, denn unser Fahrzeug wird mit 100 % Ökostrom betrieben“, so Markus Conrad abschließend.