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35. Unternehmerforum der VG

Das erste Forum dieses Jahres fand in den Räumen der Volksbank Alzey-Worms in Wörrstadt statt. Vorstand Günter Brück konnte mehr als 50 Gäste zum Thema des Abends „SEPA“ begrüßen.


v.l.n.r.: Markus Conrad, Clemens Perka, Günter Brück

SEPA steht für „Single Euro Payments Area“, also den einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum. Ab 1. Februar 2014 wird dieses neue System alle Swift-Zahlungsaufträge ablösen. Dann gelten in den 32 SEPA-Ländern (27 EU-Staaten sowie Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und in der Schweiz) die neuen Regelungen. Kontonummern und Bankleitzahlen werden ab Februar 2014 von IBAN (International Bank Account Number, Internationale Bankkontonummer) und BIC (Business Identifier Code) komplett abgelöst.

„Es gibt zwei Gründe für die Änderung“, erklärte Brück. „Einmal soll der bargeldlose Zahlungsverkehr in Europa vereinheitlicht werden, insbesondere was die Einzugsermächtigungen betrifft, zum anderen soll der Gläubiger geschützt werden. Künftig erhalten die Gläubiger 14 Tage vorab eine Info. Die Schnelligkeit der Zahlungen in den 32 Staaten soll dann innerhalb eines Geschäftstages möglich sein, so wie bereits heute im Inland.“

Günter Brück zeigte den anwesenden Unternehmerinnen und Unternehmern auf, wie sie sich für die Umstellung rüsten müssen und legte ihnen nahe, sich bei ihrer Bank oder Sparkasse beraten zu lassen.

Zur traditionellen Firmenpräsentation begrüßte Günter Brück den Architekten Clemens Perka aus Wörrstadt. Perka beschrieb die letzten 23 Jahre seiner Tätigkeit, angefangen von der Grundschule Saulheim bis zum Hotel am Meer in Binz auf Rügen. Die „Bioniker“, eine wichtige Gruppe unter den Architekten, denen sich Perka eng verbunden sieht, beeinflussen seine Entwürfe sehr stark. Clemens Perka umrahmte seine Präsentation mit einigen Jazz-Stücken, eine seiner großen Passionen. “Sommertime“, „Fly me to the moon“, sowie eine Eigenkompositon „The Wheels“ (ein Texas-Blues mit dem Bottlenack gespielt) waren zu hören.
Seine zweite Passion ist ein kleiner Weinberg am Panoramaweg in der Sulzheimer Gemarkung, den Herr Perka selbst bewirtschaftet. Auch dieser hat mit Architektur etwas zu tun, steht dort nämlich ein modernes Weinberghaus, das sein Sohn Christoph entworfen hat und das demnächst auf der Intervitis in Stuttgart ausgezeichnet wird.

Bevor der Gedankenaustausch in gemütlicher Runde weiterging, gab es wie immer aktuelle Informationen von Bürgermeister Markus Conrad über die Verbandsgemeinde.

 

Autor: Andreas Rehbein