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"Phantasie und Träume"

Die Künstlerinnen Erika G. Altehage und Susanna Berus stellten vom 26. April bis 21. Mai 2002 ihre Werke in den Räumen der Verbandsgemeindeverwaltung Wörrstadt aus.


Altehage

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 26. April, um 19.30 Uhr waren zahlreiche Kunstinteressierten gekommen. Die Vernissage wurde musikalisch vom Kammermusikkreis Saulheim unter der Leitung von Pfarrerin Dr. Gerlinde Stadtler umrahmt. Mit Contretänzen von W.A. Mozart, zwei Ständchen von Winkler und Heykens sowie der flotten Champagnerpolka von Joh. Strauss hatten die Musikerinnen die ideale musikalische Ergänzung zu den Kunstwerken gewählt.Die beiden Künstlerinnen führten kurz selbst in ihre Werke ein.

Erika G. Altehage

ist langjährige Dozentin an den Volkshochschulen Bad Kreuznach und Wörrstadt, lebt in Wallertheim. Sie hat Kunst studiert und kommt künstlerisch vom Expressionismus. Äußere Eindrücke, die Sensibilität des Sehens und Wahrnehmungen werden zum inneren Erlebnis, zu Inhalten gewandelt. Diese geistigen Inhalte setzt die Künstlerin in ernste oder heiter-besinnliche Themen um. Sie entführt die Betrachter überwiegend in Pastelltechnik und Federzeichnung in die Welt der Träume und Phantasien. In die Dinge hineinsehend wird der Baum zu einer Gestalt mit Armen und Beinen. Es findet sich Phoenix, der Asche entsteigend, jung, strahlend, unsterblich, als Sinnbild der Hingabe an Tod, Auferstehung und Ewigkeit.Im Mittelpunkt stehen bei der künstlerin die Farben, das Material des Malers überhaupt. Sie lachen und weinen, sprechen von Glück oder Trauer wie der lachende Clown und der Zauber der Zuneigung. In dieser Welt von Phantasie und Farbe lebt das Ur-Wesen, eine von der Künstlerin geschaffene Kunstfigur. Sie hat Zugang zur Welt der Träume, fliegt über den Regenbogen und findet die Treppe zum Licht der Unendlichkeit.

Susanna Berus

lebt seit 1969 in Wörrstadt. Sie ist Autodidaktin. Nach privatem Mal- und Zeichenunterricht wechselte sie zur Arbeit mit Ton. Praktische Weiterbildung hierfür waren ein Keramikpraktikum bei der Firma Gerhardt, Höhr-Grenzhausen, sowie Glasurseminare in Köln und Bildhauerkurse bei Inge Blum in Mainz.Dem traditionellen Töpferhandwerk nicht verhaftet, entstehen ihre Tonarbeiten durch den spielerischen und unkonventionellen Umgang mit Ton, teilweise verbunden mit Metallen.