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"Klimaschutz in Bildungseinrichtungen – Ideen und Unterrichtsmaterialien"

Im 2. Workshop kamen im Februar 2012 Vertreter der Verwaltung, der TSB, der Lokalen Agenda, politischer Fraktionen sowie von den Kindertagesstätten und Schulen in der Verbandsgemeinde zusammen.


2. Workshop zum Klimaschutzkonzept

Zuerst gab Michael Münch, Projektleiter der TSB, einem kurzen Überblick über den Stand der Arbeit am Klimaschutzkonzept. Seine Kollegin Birte Lotichius stellte einige bundesweit erfolgreich durchgeführte Projekte an Schulen und Kindergärten vor, die sich mit den Themen Klimaschutz, Klimawandel, pädagogische Maßnahmen zur Änderung des Nutzerverhaltens zum Energiesparen etc. befassten.
 
Anschließend berichtete Markus Bastek von TSB über konkrete Ideen, Anregungen sowie Unterrichtsmaterialien, durch die Klimaschutzaspekte in den Bildungsstätten der VG Wörrstadt behandelt werden könnten.  Folgende weitere Ideen wurden im  Workshop gesammelt (eine Auswahl): es wurde ein Klimaschutznetzwerk zum Austausch bzw. zur Kooperation angeregt. Viel Zustimmung erhielt die Idee „Grüne Guerillas“, bei der verwahrloste Flächen (z.B. Brachflächen) in der eigenen Nachbarschaft gesucht und gemeinschaftlich durch z.B. Kindergruppen begrünt und gepflegt werden könnten. Bildungseinrichtungen könnten selbst Hochbeete und Komposthaufen anlegen, um den Kindern einen aktiven Umgang mit dem Themenbereich Abfall und einen spielerischen Umgang mit der Natur zu ermöglichen.
 
Zur Umsetzung durch die Einrichtungen selbst wurden Maßnahmen zur Kosteneinsparung zusammengetragen. Beispielsweise könnten durch den Einbau von Durchflussminderern und einem automatischen Wasserstop an den Hähnen Wasserkosten sowie durch die Änderung des Lüftungsverhaltens Heizkosten gespart werden. Durch ein Konzept zur Reduzierung von Kopierkosten könnte nicht nur der Papierverbrauch reduziert, sondern auch die Raumluft verbessert werden. Eine weitere Anregung sieht vor, dass die Verbandsgemeinde für die Kindertagesstätten und Schulen einen Wettbewerb mit Preisverleihung für die besten CO2-Sparideen durchführt.
 
Bürgermeister Markus Conrad bedankte sich für die zahlreichen Anregungen der Workshopteilnehmer und die intensive Diskussion. „Sie sind für uns wichtige Multiplikatoren und tragen dazu bei, die Bedeutung des Klimaschutzes bei den Kindern und Jugendlichen und dadurch auch bei den Eltern bewusst zu machen und diese zu einem entsprechend verantwortlichen Verhalten bzw. Umdenken zu veranlassen. Gemeinsam können wir dort, wo dieses Bewusstsein noch nicht vorhanden ist, vielleicht einen Bewusstseinswandel und somit viel für unsere Umwelt erreichen.“