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Tourenmbeschreibung

Tour1

Bei Anreise mit der Bahn starten Sie diese Tour vom Wörrstädter Bahnhof aus. Dort fahren Sie zunächst auf der Straße Richtung Saulheim und steigen gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung in den gut ausgebauten Radweg nach Sulzheim ein. Nach dem Ortsausgang Wörrstadt geht es durch Felder und Wiesen bergab, vorbei am “Robinsonplatz”, einem naturnahen Spielplatz nach Sulzheim hinein, ein Weindorf mit rund 1100 Einwohnern und einigen schön renovierten Fachwerkhäusern aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert ist die katholische Barockkirche von 1715 mit ihren Heiligenbildern und drei kunstvollen Altären, die nach Meinung von Fachleuten für eine “Landkirche zu kostbar” sind und wahrscheinlich aus Mainz stammen. Die Fahrt geht weiter auf der K21 (Hauptstraße) zur B420, die überquert wird. Auf einem guten Teer-/Betonweg geht es zur Rommersheimer Mühle. Dort laden Sie Bänke zu einer Rast ein. Durch eine alteSandsteinbrücke unter der Bahnlinie hindurch fahren Sie danach weiter zum Wörrstädter Ortsteil Rommersheim (700 Einwohner). Der Ort wird von einem malerischen Dorfmittelpunkt geprägt, zu dem sich ein kleiner Abstecher hin lohnt. Inmitten schönerWinzerhöfe ud gut erhaltener Fachwerhäuser steht das hervorragend renovierte Fachwerk-Rathaus (erbaut um 1600) mit Brunnen und Kirche (18.Jh.). Ein kunstvoll gestaltetes “Auge Gottes” überblickt den Kirchenraum. Einen weiteren Abstecher können Sie zu einem Feuchtbiotop südlich on Rommersheim machen, einem Teil des “Grünen Klassenzimmers”. Die Tourroute führt zwischen Weinbergen hinauf zur K17, der Sie bis zum Eichenhof folgen. Hier können Sie einen von Familie Kussel angelegten, sehr sehenswerten Pflanzenlehrpfad besuchen. Kurz nach dem Eichenhof biegen Sie links in einen Feldweg ein, der Sie zum “Naturdenkmal Neuborn” führt, einem leinen Naturpark mit Quelle und interessantem Baumbestand. Der Naturpark ist eines der wenigen Wäldchen im sonst relativ baumlosen Rheinhessen, der ebenfalls zu einer erholsamen Rast einlädt. Folgen Sie der Beschilderung nach Wörrstadt (7650 Einwohner) zum Bahnhof. Vor Ihre Abreise sollten Sie Sich jedoch noch Zeit für die Sehenswürdigkeiten des alten Ortskernes nehmen, der von dem als Naturdenkmal ausgewiesenen Ulmengraben, der mittelalterlichen Ortsbefestigung, eingefasst wird. Interessant ist das Wahrzeichen Wörrstadts, der 1608 erbaute Neunröhrenbrunnen, der 1930 völlig umgebaut wurde. Er gilt als schönster Dorfbrunnen Rheinhessens. Aus neun Röhren fließt Wasser in eine Brunnenstube. Der daraus entspringende Mühlbach fließt nach Saulheim und mündet oberhalb von Nieder-Olm in die Selz. Auch der Schmiedbrunnen in der Friedrich-Ebert-Straße, die skurille Skulptur eines betrunkenen Schmiedes ist äußerst sehenswert. In der Pariser Straße steht die evangelische Laurentiuskirche. eine ehemals romanische Basilika, die schon 1152 urkundlich erwähnt wurde. Zur Ausstattung gehört eine gut erhaltene Stumm-Orgel von 1759. Ebenfalls interessant ist derehem. Posthof der Thurn-und Taxis-Postlinie von 1807 am Maktplatz sowie das Tagelöhnerhaus in der Wallstraße     
  
 
Tour2

Bei Anreise mit der Bahn starten Sie diese Tour vom Bahnhof von Wörrstadt aus, das mit 7.650 Einwohnern die größte Gemeinde der VG Wörrstadt ist. Sie fahren zunächst rechts auf der Bahnhofstraße bis zur Einmündung, biegen dann links in die Friedrich-Ebert-Straße ein, auf der Sie bis zur abknickenden Vorfahrt bleiben. Sie folgen jedoch nicht dem Kurvenverlauf, sondern schieben Ihr Rad wenige Meter gegen die Einbahnstraße und wenden sich dann rechts in die Wallstraße, die Sie wieder befahren können. Nach wenigen Metern stoßen Sie auf das historische und fachgerecht restaurierte Tagelöhnerhaus. Kurz danach fahren Sie an einem alten Brunnen mit Brunnenwand (1) vorbei. Durch die Talstraße geht es der Beschilderung folgend aus Wörrstadt hinaus und über Feldwege zum Naturdenkmal Neuborn, einem kleinen Naturpark mit Quelle und interessantem Baumbestand. Der Naturpark ist eines der wenigen Gehölze im sonst relativ baumlosen Rheinhessen. Weiter geht es auf Feldwegen Richtung Spiesheim. Unterwegs lohnt sich ein Abstecher zum Eichenhof der Familie Kussel, auf dem ein sehenswerter Pflanzenlehrpfad (2) angelegt ist. Bei der Weiterfahrt halten Sie direkt auf 5 Windräder zu, die neben der B 271 stehen. Nach deren Überquerung geht es nach wenigen Metern auf der L414 rechts ab in einen Feldweg, der Sie nach Spiesheim (1.000 Einwohner) führt. Westlich der Gemeinde treffen Sie auf den Spiesheimer Wingertsturm (3), der zu einer Rast einlädt und mit einer schönen Aussicht lockt. In Spiesheim lohnt sich ein Besuch der Bergkirche mit ihrem wuchtigen Wehrturm aus dem 11. Jahrhundert. Interessant sind auch der umgestaltete Oberbrunnen sowie die 1926 erbaute markante Sängerhalle, die unter ihrer eindrucksvollen Kuppel 400 Personen Platz bietet. Am südöstlichen Ortsrand verlassen Sie Spiesheim und fahren auf gut ausgebauten Wegen durch Weinberge und Felder nach Gabsheim, desseb knapp 900 Einwohner in einer idyllischen und fruchtbaren Talmulde leben. Winklige Gassen und schöne Winzer- und Bauernhöfe, wie beispielsweise das Gästehaus Winkler (4), prägen den Ort. Als eine der schönsten Hallenkirchen Rheinhessens gilt die im spätgotischen Stil erbaute St. Albans-Kirche mit ihren Sterngewölben und Wappensteinen. Durch die Hauptstraße führt der Weg nach Westen aus dem Ort heraus bergan in die Weinberge. Auf gut ausgebauten Wegen geht es nach Querung der A 63 in das Gewerbegebiet Wörrstadt. Von dort aus fahren Sie durch den als Naturdenkmal ausgewiesenen Ulmengraben, die mittelalterliche Ortsbefestigung, die den alten Ortskern umringt. Wenn die Zeit reicht, wird ein Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten des Ortskerns empfohlen. Hierzu zählt vor allem der Neunröhrenbrunnen, das Wahrzeichen Wörrstadts, der 1608 erbaut und 1930 völlig umgebaut wurde. Er gilt als schönster Dorfbrunnen Rheinhessens. Aus neun Röhren fließt Wasser in eine Brunnenstube. Der daraus entstehende Mühlbach fließt nach Saulheim und mündet oberhalb von Nieder-Olm in die Selz. Sehenswert sind außerdem der Schmiedbrunnen - die skurrile Skulptur eines betrunkenen Schmiedes –, die Evangelische Laurentiuskirche (romanische Basilika, schon 1152 urkundlich erwähnt) mit Stummorgel und daneben die Katholische Kirche von 1837 sowie der ehemalige Posthof der Thurn-und-Taxis-Postlinie. Nach dem Besuch dieser Sehenswürdigkeiten kommen Sie über die Friedrich-Ebert-Straße oder über die Hermannstraße wieder zum Bahnhof. 

   
Tour3

Bei Anreise mit der Bahn starten Sie diese Tour vom Wörrstädter Bahnhof aus. Dort fahren Sie zunächst auf der Straße Richtung Saulheim und steigen gegenüber der Verbandsgemeindeverwaltung in den gut ausgebauten Radweg nach Sulzheim ein.
In Sulzheim, einem Weindorf mit rund 1.100 Einwohnern, machen Sie Halt an der sehenswerten Katholischen Barockkirche (1)  von 1715 mit ihren Heiligen-bildern und drei kunstvollen Altären, die nach Meinung von Fachleuten „für eine Landkirche zu kostbar“  sind und wahr-scheinlich aus Mainz stammen. Die Fahrt geht weiter auf der K21 (Hauptstraße) zur B 420, die überquert wird. Auf einem guten Teer-/Betonweg geht es zur Rommersheimer Mühle. Dort laden Sie Bänke zu einer Rast ein. Durch eine alte Sandsteinbrücke unter der Bahnlinie hindurch fahren Sie danach weiter zum Wörrstadter Ortsteil Rommersheim (700 Einwohner). Der Ort wird von einem malerischen Dorfmittelpunkt (2) geprägt, zu dem sich ein kleiner Abstecher hin lohnt. Inmitten schöner Winzerhöfe und gut erhaltener Fachwerkhäuser steht das hervorragend renovierte Fachwerk-Rathaus  (erbaut um 1600) mit Brunnen und Kirche (18. Jh.). Ein kunstvoll gestaltetes „Auge Gottes“ überblickt den Kirchenraum. Zurück zur Tourstrecke geht es am westlichen Ortsende in nordwestliche Richtung nach Schimsheim. An der L 407 geht es links nach
Armsheim, einer Gemeinde mit rund 2.600 Einw. Vorbei an einem Neubaugebiet und an der modernen Wiesbachtalhalle kommen Sie über die „Oberpforte“ zum alten Dorfmittelpunkt. Hier steht die gotische Evang. Pfarrkirche (3), die Wallfahrtskirche  „Zum heiligen Blut“, die 1431-1441 erbaut wurde und heute noch als eine der schönsten und stattlichsten Dorfkirchen Rheinhessens gilt. Für Besucher interessant sind außerdem das Pfeilspitzenmuseum und das Puppenmuseum, beide in privater Hand.  Menhire, ein keltisches Fürstengrab, das ehemalige Schloss der Grafen von Veldenz aus dem 16. Jahrhundert sowie das Rathaus mit seinen steinernen Fratzenkonsolen von 1750 zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Durch die Bahnhofstraße, am Bahnhof rechts und weiter in östliche Richtung führt der Weg von Armsheim nach Ensheim über eine Strecke, die nur bei guter Witterung problemlos  befahrbar ist. Ensheim ist mit knapp 460 Einwohnern die kleinste Gemeinde der VG Wörrstadt und liegt malerisch an einen Südhang inmitten von Reben. Quer durch den Ort (4) geht es an schönen Fachwerkhäusern sowie am Brunnenplatz mit einer alles beschirmenden Trauerweide vorbei weiter zu der an einen Rebenhang geschmiegten Gemeinde Spiesheim (1.000 Einwohner). In den Weinbergen westlich der Gemeinde treffen Sie auf den attraktiven Spiesheimer Wingertsturm, der wieder zu einer kurzen Rast einlädt. In Spiesheim lohnt sich ein Besuch der Bergkirche mit Wehrturm aus dem 11. Jahrhundert. (5)  Interessant sind auch das Ehrenmal zur Erinnerung an die Gefallenen und Vermissten beider Weltkriege sowie die 1926 erbaute Sängerhalle, die unter ihrer eindrucksvollen Kuppel 400 Personen Platz bietet. Am südöstlichen Ortsrand verlassen Sie Spiesheim und fahren auf gut ausgebauten Wegen durch Weinberge und Felder nach Gabsheim. Fast 900 Einwohner leben hier in einer idyllischen und fruchtbaren Talmulde. (6) Winklige Gassen und schöne Winzer- und Bauernhöfe prägen den Ort. Als eine der schönsten Hallenkirchen Rheinhessens gilt die im spät-gotischen Stil erbaute St. Albans-Kirche mit ihren Stern-gewölben und Wappensteinen. Durch die Hauptstraße führt der Weg nach Westen aus dem Ort heraus bergan in die Weinberge. Auf gut ausgebauten Wegen geht es nach Querung der A 63 in das Gewerbegebiet Wörrstadt und von dort aus nach Wörrstadt (7650 Einw.) hinein. Auf relativ kurzem Weg können Sie den Bahnhof erreichen. Ein Abstecher von der direkten Route zu den Sehenswürdigkeiten im alten Ortskern ist jedoch sehr zu empfehlen. Der Ortskern wird von dem als Naturdenkmal
ausgewiesenen Ulmengraben, der mittelalterlichen Ortsbefestigung, umringt. Mitten im Ort finden sich das Wahrzeichen Wörrstadts, der Neunröhrenbrunnen (1608), sowie der Schmiedbrunnen - die skurrile Skulptur eines betrunkenen Schmiedes –, die Evangelische Laurentiuskirche (romanische Basilika, schon 1152 urkundlich erwähnt) mit Stummorgel und daneben die Katholische Kirche von 1837 (8) sowie ein ehem. Posthof der Thurn-und-Taxis-Postlinie und das historische Tagelöhnerhaus. Nach dem Besuch dieser Sehenswürdigkeiten kommen Sie über die Friedrich-Ebert-Straße zum Bahnhof
 
 
Tour 4

Bei Anreise mit der Bahn können Sie diese Tour vom Wörrstädter oder Saulheimer Bahnhof aus starten. Beim Einstieg in Saulheim, der mit gut 7.000 Einwohnern zweitgrößten Gemeinde der VG Wörrstadt, gelangen Sie durch die Bahnhofstraße zur Kreuzung am Raiffeisenplatz, wo Sie dem Denkmal des legendären „Ritter Hundt“ begegnen. Folgen Sie der Straße Richtung Partenheim. Die Weedengasse führt Sie zum Rathaus der Ortsgemeinde, das in einem historischen Fachwerkhaus mit einem interessanten Treppenhaus, Steinspindeltreppe und einem Renaissance-Haubendach untergebracht ist. Wenige Meter weiter steht das Alte Amtshaus der Freiherren von Haxthausen aus dem 16. Jh. Es beherbergt heute das Saulheimer Heimatmuseum (1). Über die von Feldern, Weinbergen und Wiesen gesäumte L 429 gelangen Sie nach Partenheim (1.650 Einwohner). Ein kleiner Abstecher in den Ortskern führt Sie zum ehemaligen Schloss der Freiherren von Wallbrunn. Daneben steht die frühere Wehrkirche (2), das älteste Bauwerk Partenheims. Sie wurde im 12. Jahrhundert als romanische Pfarrkirche erbaut und brannte 1435 nieder, wobei die Hostien wie durch ein Wunder unversehrt blieben. Die Kirche wurde daher als Wallfahrtskirche wieder aufgebaut. Die evangelische Pfarrkirche St. Peter enthält Grabmäler aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie für Rheinhessen einmalige Freskenmalereien. Folgen Sie der Beschilderung , queren Sie die Heerstraße und fahren Sie durch den Wörrstädter Weg auf Feldwegen nach Vendersheim (700 Einwohner). Wenn Sie die L414 oberhalb des Ortes queren, lohnt sich ein kleiner Abstecher Richtung Wörrstadt. Nach wenigen Metern gelangen Sie zum „Rondell“, einem Naturdenkmal, von dem aus man bei schönem Wetter einen wunderschönen Blick über die rheinhessischen Weinberge hin zum Wißberg und sogar bis zum Donnersberg hat, dem höchsten Berg Rheinhessens. In Vendersheim folgen Sie der Hauptstraße. Sie kommen an den beiden Kirchen Vendersheims (3) vorbei, der 1790 errichteten katholischen Martinskirche und an der evangelischen Kirche von 1871, und fahren über die K20 nach Gau-Weinheim (700 Einwohner). Sehenswert ist in diesem stillen und idyllischen Dorf der Schiefe Turm (4), der  annähernd den Neigungswinkel hat wie sein „berühmter Bruder“ in Pisa. Der ehemalige Eckturm der mittelalterlichen Friedhofsbefestigung, der schon immer schief stand,  wurde 1749 als Glockenturm ausgebaut. 200 Jahre später wurde jedoch das Geläut eingestellt, weil man eine weitere Neigung befürchtete. Inzwischen wurde der Turm mit einem Betonanker gesichert und mit einem elektrischen Geläut versehen, das weniger Erschütterungen verursacht. Folgen Sie nun der Straße nach Wallertheim (knapp 1.900 Einwohner), das für seine archäologischen Funde aus verschiedenen Epochen der Frühgeschichte und Antike bekannt ist. Ein kurzer Abstecher nach rechts in die Neustraße führt Sie nach wenigen Metern zur Evangelischen Kirche (5) mit ihrem frei stehenden ehemalige Chorturm von 1300. Sehenswert sind das Kirchenschiff und der Chor von 1880 und der Prospekt der ehemaligen Stumm-Orgel von 1750. Weiter führt die Tour über die Schimsheimer Straße bis zum Ortseingang von Armsheim-Schimsheim, wo Sie links in die Steggasse einbiegen, die aus dem Ort hinausführt. Entlang der K16 gelangen Sie zum Wörrstädter Ortsteil  Rommersheim (700 Einwohner), dessen Ortsbild von schönen Fachwerkhäusern geprägt wird. Am Dorfplatz an der K16 laden Bänke zur Rast ein. Wer einen kleinen Umweg nicht scheut, kann ca. 800 m nördlich des Dorfplatzes an der Rommersheimer Mühle picknicken. Mitten im Ort steht das hervorragend renovierte, um 1600 erbaute  Fachwerk-Rathaus mit Brunnen und Kirche aus dem 18. Jh. (6). Ein kunstvoll gestaltetes „Auge Gottes“ überblickt den Kirchenraum. Die Tour führt weiter auf Feldwegen parallel zu K16 am Freibad im Neuborn vorbei steil den Berg hinauf nach Wörrstadt, der mit etwa 7.650 Einwohnern größten Gemeinde der VG. Folgen Sie der Beschilderung durch Wörrstadt, wobei sich ein kleiner Abstecher in den alten Ortskern lohnt, beispielsweise in die Wallstraße. Hier steht das historische Tagelöhnerhaus (7), das um 1750 als Fachwerkbau errichtet worden war und 100 Jahre später zum Lehmziegelbau umgebaut wurde. Es wurde fachgerecht restauriert und kann besichtigt werden.Von Wörrstadt fahren Sie auf einem gut ausgebauten Radweg durch eine schöne Auenlandschaft wieder nach Saulheim. In Ober-Saulheim ist ein Abstecher zum Rathausplatz zu empfehlen, neben dem die zu Beginn des 19. Jahrhunderts erbaute, äußerst sehenswerte Evangelische Kirche (8) steht. Sie beherbergt eine Orgel mit Rokokoprospekten des Mainzer Orgelbauers Kohlhaaß sowie eine holzgeschnitzte Kanzel vom Anfang des 16. Jahrhunderts. Die weitere Tourstrecke führt Sie auf der Ritter-Hundt-Straße am Mühlbachstadion vorbei wieder nach Nieder-Saulheim, zum Raiffeisenplatz, von dem aus es nur wenige Minuten zum Saulheimer Bahnhof sind. 
  
  
Tour5

Bei Anreise mit der Bahn können Sie diese Tour vom Wörrstädter oder Saulheimer Bahnhof aus starten. Beim Einstieg in Saulheim, der mit gut 7.000 Einwohnern zweitgrößten Gemeinde der VG Wörrstadt, gelangen Sie durch die Bahnhofstraße zur Kreuzung am Raiffeisenplatz, wo Sie dem Denkmal des legendären „Ritter Hundt“ (1) begegnen, der in Nieder-Saulheim seinen Stammsitz hatte. Folgen Sie der Straße Richtung Partenheim. Die Weedengasse führt Sie zum Rathaus der Ortsgemeinde, das in einem historischen Fachwerkhaus mit einem interessanten Treppenhaus, Steinspindeltreppe und einem Renaissance-Haubendach untergebracht ist. Wenige Meter weiter steht das Alte Amtshaus der Freiherren von Haxthausen aus dem 16. Jh. Es beherbergt heute das Saulheimer Heimatmuseum. Über die von Feldern, Weinbergen und Wiesen gesäumte L 429 gelangen Sie nach Partenheim (1.650 Einwohner). Ein kleiner Abstecher in den Ortskern führt Sie zum ehemaligen Schloss der Freiherren von Wallbrunn (2), einem Bau aus dem 13. Jahrhundert, der später umgebaut wurde. Der mächtige, dreigeschossige Bau befindet sich heute in Privatbesitz und wird zu wohn- und landwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Er steht unterhalb der evangelischen Pfarrkirche St. Peter, die Grabmäler aus dem 15. und 16. Jahrhundert sowie für Rheinhessen einmalige Freskenmalereien beherbergt. Bekannt wurde sie durch das „Hostienwunder“, als bei einem Brand im Jahr 1435 die Kirche zerstört wurde, die Hostien aber wie durch ein Wunder unversehrt blieben. Folgen Sie der Beschilderung , queren Sie die Heerstraße und fahren Sie durch den Wörrstädter Weg auf Feldwegen nach
Vendersheim (600 Einwohner). Wenn Sie die L414 oberhalb des Ortes queren, lohnt sich ein kleiner Abstecher Richtung Wörrstadt. Nach wenigen Metern gelangen Sie zum „Rondell“, einem Naturdenkmal, von dem aus man bei schönem Wetter einen wunderschönen Blick über die rheinhessischen Weinberge hin zum Wißberg und sogar bis zum Donnersberg hat, dem höchsten Berg Rheinhessens. In Vendersheim (700 Einwohner) folgen Sie der Hauptstraße. Am Ortsrand steht ein aus alten Balken errichtetes Wingertshäuschen (3), das einen kurzen Abstecher lohnt. Auf der K20 fahren Sie anschließend weiter bergab nach Gau-Weinheim (700 Einwohner). Sehenswert sind in diesem stillen und idyllischen Dorf die Katholische Kirche (4) sowie der Schiefe Turm, ein - wie sein „berühmter Bruder“ in Pisa - geneigter ehemaliger Eckturm der mittelalterlichen Friedhofsbefestigung. Folgen Sie nun der Straße nach Wallertheim (knapp 1.900 Einwohner), das für seine archäologischen Funde aus verschiedenen Epochen der Frühgeschichte und Antike bekannt ist. Neben dem Feuerwehrgerätehaus steht eine schöne Tor- und Brunnenanlage (5). Wenn Sie an dieser Kreuzung nach rechts in die Neustraße abbiegen, kommen Sie nach wenigen Metern zur Evangelischen Kirche (5) mit ihrem frei stehenden ehemalige Chorturm von 1300. Sehenswert sind das Kirchenschiff und der Chor von 1880 und der Prospekt der ehemaligen Stumm-Orgel von 1750. Weiter führt die Tour über die Schimsheimer Straße bis zum Ortseingang von Armsheim-Schimsheim, wo Sie links in die Steggasse einbiegen, die aus dem Ort hinausführt. Entlang der K16 gelangen Sie zum Wörrstädter Ortsteil Rommersheim (700 Einwohner), dessen Ortsbild von schönen Fachwerkhäusern geprägt wird. Am Dorfplatz an der K16 laden Bänke zur Rast ein. Wer einen kleinen Umweg nicht scheut, kann ca. 800 m nördlich des Dorfplatzes an der Rommersheimer Mühle picknicken. Mitten im Ort steht das hervorragend renovierte, um 1600 erbaute Fachwerk-Rathaus mit Brunnen und Kirche aus dem 18. Jh. (6). Ein kunstvoll gestaltetes „Auge Gottes“ überblickt den Kirchenraum. Die Tour führt weiter auf Feldwegen parallel zu K16 am Freibad im Neuborn vorbei steil den Berg hinauf nach Wörrstadt, der mit etwa 7.650 Einwohnern größten Gemeinde der VG Wörrstadt. Folgen Sie der Beschilderung bis zum Neunröhrenbrunnen (7) mit seiner Brunnenstube von 1608. An diesem Wörrstädter Wahrzeichen entspringt der Mühlbach, der bis nach Nieder-Olm fließt. Der Platz vor diesem interessanten Brunnenbauwerk lädt zu einer Rast ein. Über die Pariser Straße und durch das Gewerbegebiet führt die Tour auf Feldwegen nach Schornsheim (1.600 Einwohner). Mitten im Ort steht am Dorfplatz der Dorfbrunnen mit einer Statue der Heiligen Lioba (8), einer der bedeutendsten Frauen des frühen Mittelalters und der Ortsheiligen des Ortes. Sie hatte von Karl dem Großen die Schornsheimer Kirche (aus dem 12. Jh.) samt Grund und Boden als Alterssitz erhalten und starb auch in Schornsheim. Sehenswert ist auch die katholische Pfarrkirche, die als Wehrbau auf einem befestigten Hügel errichtet wurde. Die Tour führt nun nach Udenheim (1.300 Einwohner), das an seinem südlichen Ortsrand von der weithin sichtbaren, dreigliedrigen Bergkirche (9) überragt wird. Ihr Baubeginn lag vermutlich um 1100. Sie wurde im Stil einer romanischen Basilika erbaut. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick über das rheinhessische Hügelland mit seinem Rebenmeer. Zur Bergkirche gehört der 28 Meter hohe, 1874 errichtete Glockenturm, der jedoch separat in der Ortsmitte steht. Steil bergauf führt der Radweg zur A 63. Ein kleiner Abstecher Richtung Wörrstadt führt zum gotischen Heiligenhäuschen mit seinen vier spitzbogigen Nischen, das neben der B271 steht. Wenn Sie sich wieder Richtung Nieder-Olm wenden, gelangen Sie nach wenigen hundert Metern an den Abzweig nach Saulheim. Nach einer flotten Fahrt den Hügel hinab biegen Sie kurz nach der Bahnunterführung links ab zum Bahnhof.