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Übung der VG-Feuerwehren in Vendersheim

Am 14. August 2010 fand die Übung der VG-Feuerehren in Vendersheim im Weingut Beiser statt. Beteiligte FW-Einheiten waren: Partenheim, Sulzheim, Vendersheim u. Wallertheim.  

Übung der VG-Feuerwehren in Vendersheim

Gefahrenlage: Brand auf einem Weingut in Vendersheim- zwölf vermisste Personen

Schauplatz der Übung waren zwei Hallen des Weingutes Beiser am Ortsausgang von Vendersheim. „Gemeinschaftsübungen der einzelnen Gemeindewehren in der Verbandsgemeinde Wörrstadt sind ein fester Bestandteil im Übungskalender“, erklärte Wolfgang Götz, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde.

Die Ersten am Einsatzort waren natürlich die Vendersheimer Wehrmänner. Da bei Feuerwehreinsätzen die Menschenrettung immer vor der Brandbekämpfung steht, hieß es erst einmal die vermissten Personen aus den beiden Hallen zu retten. Die Jugendfeuerwehr von Udenheim und Gabsheim stellen die Vermissten. Die Nachwuchs Wehrmänner hatten sich einen Spaß daraus gemacht, sich an besonders verborgenen Orten als Verletzte zu positionieren. Mit Atemschutz machten sich die Vendersheimer Wehrmänner auf die Suche. Nach und nach wurden die Jungen und Mädchen aus dem Gebäude geführt - für sie war es ein richtiges Erlebnis, bei der Übung dabei zu sein. In der Zwischenzeit waren auch die Wehren aus Partenheim, Wallertheim und Sulzheim am Einsatzort eingetroffen, sie unterstützten die Venderheimer bei der Brandbekämpfung.

In kürzester Zeit war eine stabile Löschwasserversorgung aufgebaut. „Wir trainieren die einzelnen Handgriffe ständig, damit sie im Ernstfall schnell und richtig ausgeführt werden“, beschreibt Götz den Übungsalltag der Wehrmänner der Verbandsgemeinde. Die Koordination des Einsatzes lief im Einsatzleitfahrzeug, das extra für diese Übung aus Saulheim gerufen worden war, zusammen. Jede Maßnahme, die während der Übung gemacht wurde,  wurde penibel vermerkt. „Je detaillierter wir Protokoll führen, um so genauer können wir auch im Nachgang die Manöverkritik durchführen“, erklärte  Dirk Oswald.Er hatte immer ein Ohr am Funkgerät und koordinierte zusammen mit Wolfgang Götz die einzelnen Einsatzschritte.

Einen Überblick über das Geschehen machte sich auch Kreisfeuerwehrinspektor Harald Kemptner. Er war beeindruckt über die routinierte und schnelle Umsetzung der Brandbekämpfung und Menschenrettung zwischen den einzelnen Wehren. Eine Gemeinschaftsübung soll nicht nur die reibungslose Zusammenarbeit bei Einsätzen trainieren, sondern natürlich auch den Gemeinschaftsgedanken stärken. Zum gemütlichen Ausklang einer gelungen Übung trafen sich die Wehrmänner und -frauen zu Deftigem vom Grill am Gerätehaus in Vendersheim. 
(ck)