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Am 4. August 2008 fand die Übung der VG-Feuerwehren in Gau-Weinheim statt. Dort war der örtliche Kindergarten Ziel des Geschehens.

Feuerwehrmänner mit Atemschutzgeräten

Einen Gebäudevollbrand mit eingeschlossenen Kindern simulierten die  Feuerwehren aus den Gemeinden Gau-Weinheim, Vendersheim, Wallertheim, Armsheim,  Wörrstadt-Rommersheim und Sulzheim. Insgesamt 80 Feuerwehrleute waren dabei im Einsatz. Nach erfolgtem ersten Löschangriff aus dem Rohrnetz wurde eine etwa 850 m lange Förderstrecke aus dem Wiesbach aufgebaut. Hierzu mussten mehrere Hochleistungspumpen der beteiligten Wehren abschnittsweise aufgebaut werden. Atemschutzgeräteträger der Wehren aus Armsheim, Sulzheim, Vendersheim und Wallertheim waren unermüdlich damit beschäftigt, Kinder aus dem verrauchten Gebäude zu retten. Eine große Anzahl an Atemschutztrupps war erforderlich, um alle Kinder (gestellt von den Jugendfeuerwehren aus Gabsheim und Udenheim) aus dem brennenden Kindergarten zu retten. Eine ärztliche Versorgung fand auf dem benachbarten Sportplatz statt. Koordiniert wurde der Einsatz durch den vor Ort befindlichen Einsatzleitwagen der Führungsstaffel.

Feuerwehrmänner an der Spritze

Auch bei der zweiten Großübung zeigte sich, dass eine erfolgreiche Hilfeleistung nur dann erreicht werden kann, wenn alle beteiligten Wehren gut zusammenarbeiten. Dabei ist es unbedingt erforderlich, so Wehrleiter Götz, dass gewisse Abläufe wie u. a. das Aufbauen einer Förderstrecke, der Einsatz und die Überwachung von schwerem Atemschutz ständig geübt und verinnerlicht werden. Auch der Einsatz in Gau-Weinheim habe gezeigt, dass man auf dem richtigen Weg sei und auch weiterhin alles dafür tun werde, das Zusammenwirken der örtlichen Feuerwehreinheiten zu fördern.